Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Alles eine Frage des Trends

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Zum 25. Spieltag beschäftigen wir uns diesmal mit verschiedenen Trends, welche natürlich meist eher aufzeigen, was für große Probleme die Liga und damit vor allem der DFB und die DFL doch auch in dieser Saison wieder haben. Ein richtig großer Trend bleiben dabei natürlich die Schiedsrichterleistungen, welche längst einen maßgeblichen Anteil an der Tabelle haben, was sich auch an diesem Wochenende wieder deutlich zeigen sollte. Gleich am Freitagabend erkannte man ebenfalls ein Trend im Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Ingolstadt, denn die Mannschaften, welche in der Liga eigentlich top sein sollten, sind dies immer öfter nur, wenn es sein muss, was dann oft im internationalen Geschäft der Fall ist. So schaffte der BVB nur ein müdes 1:0 gegen das Kellerkind FCI. Dabei verweigerte Schiedsrichter Daniel Siebert beiden Teams jeweils einen klaren Elfer, trotzdem hatten die Dortmunder sehr viel Glück und die fehlende Souveränität muss man wohl an Thomas Tuchel festmachen, dem die letzte Konsequenz doch immer wieder fehlt. 1899 Hoffenheim spielte gegen Bayer 04 Leverkusen und dies wieder in einem erschreckend leeren Stadion, auch in diesem Bereich verfestigt sich übrigens ein Negativtrend. In Spielen, wo man eigentlich sagen würde, dass Leverkusen sie nicht gewinnen kann, haben sie immer wieder gewonnen und umgekehrt, auch so ein Trend. Unter der Woche in Madrid klappte dies mit einem 0:0 schon einmal nicht und so stand es auch in der Halbzeit in Sinsheim. Schiedsrichter Manuel Gräfe sorgte dafür, dass man auch am Samstag wieder Gesprächsstoff in Sachen Leistungsprobleme hatte, was bei dieser Personalie nun wirklich nicht überraschte. Auch dort wurde ein klarer Elfer, diesmal für 1899, nicht gegeben. Man dachte schon es könnte dort torlos bleiben und dann schossen die SAP-ler das 1:0, wobei es eher ein Eigentor von Keeper Bernd Leno war. Da der angesprochene Trend der Leverkusener sich so bei den Hoffenheimern nicht fortsetzte, untermauerten sich, gerade auch nach diesem Spielverlauf, die Probleme des Managements am Rhein, was noch immer vor allem für Rudi Völler gilt.

Der Auftakt eines norddeutschen Trends
Ein ganz eigener Trend mit ganz viel Tradition ist der 1. FC Köln als Fahrstuhlmannschaft und beim Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin schien dieser nach einem frühen 1:0 erst einmal nach oben zu zeigen, was sich im Spielverlauf noch deutlicher zeigen sollte, denn die Domstädter gingen mit einem 3:0 in die Pause. Übrigens auch dort am Rhein war es nicht richtig voll. Schiedsrichter Marco Fritz ließ die zweite Halbzeit mit einem Elfer für die Berliner beginnen, welcher zum Anschlusstreffer führte. Dies brachte aber nicht allzu viel, denn danach sollte das 4:1 für die Kölner kommen, allerdings verkürzten dann auch wieder die Berliner und zwar diesmal aus dem Spiel heraus. Am Ende gab es so ein 4:2. Ein anderer ganz großer Trend bleiben Elfer, von denen hier bis jetzt auch schon einige aufgetaucht waren. Ein solcher führte nach gut einer halben Stunden dann auch zum 1:0 für den SC Freiburg, der beim FC Augsburg antrat. Man muss dazu erwähnen, dass Schiri Sascha Stegemann dem FCA vorher noch einen klaren verweigert hatte. Allgemein war seine Leistung dort auch wieder eher fraglich. Übrigens war dieses Elfertor tatsächlich erst der zweite Treffer an diesem Samstagnachmittag. Danach sollte es aber auch mit Toren allgemein zur Sache gehen und auch in Augsburg dauerte es nicht mehr lange bis zum 1:1, wobei es bis dahin trotz zwei Toren eher langweilig war. Die Langeweile, wie auch das Ergebnis blieben dort dann bis zum Ende. Bunter ging es dann schon  an der Weser zu, wo Trends nur von der Heimmannschaft kommen konnten, denn Werder Bremen spielte gegen die Antitraditionalisten von RB Leipzig. Die Leipziger kommen mittlerweile übrigens mit Polizeischutz in fremde Stadien, was DFB und DFL vielleicht ebenfalls nachdenklich stimmen sollte. In dieser Partie  gingen die Nordlichter mit 1:0 vor der Pause in Führung und erhöhten in der zweiten Halbzeit auf 2:0. Kurz vorm Ende machte Werder dann mit dem 3:0 alles klar. Auffällig bei diesem Kick war, dass es trotz Schiri Christian Dingert keine großen Besonderheiten gab, was bei ihm auch nicht selbstverständlich ist. Außerdem gestaltete sich in Norddeutschland damit ein Trend für die großen Rivalen von dort, was sich im Abendspiel gänzlich zeigen sollte.

Die Fortsetzung eines norddeutschen Trends
Das wohl langweiligste Spiel am Samstagnachmittag gab es zwischen dem VfL Wolfsburg und Darmstadt 98, wo es auch sehr lange torlos blieb, denn das 1:0 für die Wölfe fiel quasi erst mit dem Pausenpfiff. Womit man auch hier bei einem Trend ist, denn nicht nur die Leere in verschiedenen Stadien und die Tabelle zeigen, dass die Liga ein Problem mit der Langeweile hat. Felix Brych an der Pfeife sorgte selbstverständlich auch in der Autoskandalstadt wieder für Fragezeichen, was für Mister Phantomtor eigentlich ziemlich normal ist. Ein zweiter Treffer für die Wölfe wurde zu Unrecht nicht gegeben, was ebenfalls für einen Elfer zu Gunsten der Lilien galt. Es wäre zu einfach an dieser Stelle von ausgleichender Gerechtigkeit zu sprechen, was schon einmal gerne getan wird. War der Bremer Sieg vom Nachmittag eine Überraschung, sollte es am Abend am Main ganz ähnlich sein und sich so mindestens für diesen Spieltag ein Trend abzeichnen. Eintracht Frankfurt spielte gegen den Hamburger SV und es gab ein 0:0, was man auch ein wenig überraschend nennen konnte, was aber beiden Teams wohl gelegen kam. Ein Topspiel war es nicht aber leider ist auch dies längst ein Trend, was den Samstagabend angeht. Schiedsrichter Benjamin Cortus leitete das Spiel, was eher übertrieben ist, weil man wohl vom oft bemühten Kontrollverlust sprechen musste, was in der Spitze dazu führte, dass dem HSV ein klarer Elfer verweigert wurde, was durchaus hätte spielentscheidend sein können. Die letzten beiden Spiele vor der ersten Länderspielpause in diesem Jahr gab es dann wieder unter Beteiligung der Dauerbrennermannschaften, die sich am Donnerstag zum letzten Mal in kürzester Zeit getroffen hatten. In diesen drei Spielen kristallisierte sich Schalke 04, wenn auch etwas glücklich, als Sieger heraus und nun musste man am Sonntag zum FSV Mainz 05. Glück war auch diesmal wieder ein gutes Stichwort, denn es war doch wieder ein bisschen, wie unter der Woche bei den Fohlen, so waren die Knappen auch in Mainz erfolgreich und siegten dort mit 1:0. Borussia Mönchengladbach war der traurige Verlierer beim erwähnten Dauerbrennen und empfing ganz am Ende des Spieltags den FC Bayern München, womit ein Spiel anstand, welches man, aus den hinlänglich bekannten Gründen, nur kurz anzureißen muss. Zum Schluss somit noch ein absoluter Trend, die Bayern können nicht überzeugen und siegen mit 1:0 bei der Borussia.

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