Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Bemühungen in Vorderasien

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Was soll man da sagen? Drei Punkte in der EM-Qualifikation gegen Georgien wurden am gestrigen Abend in Tiflis geholt. Eines der Geschenke der Freilosgruppe wurde damit abgeholt und somit erreichte man das Minimalziel aber auch nicht mehr. Irgendwie ist man nach diesem Auftakt nach der Winterpause froh, dass es erst im Sommer weitergeht, wobei sich wohl bis dahin auch nichts ändern wird. Man ist nun aber schlauer und weiß, dass all die großen Ankündigungen, die es im Zusammenhang mit dieser Länderspielpause gab, wieder nur leere Versprechungen waren, was man schon ahnte, da es bekannte Abläufe sind. 2:0 gegen die Nummer 126 in der Welt, spricht mit Sicherheit nicht für den Weltmeister. Man bemühte sich, man gewann verdient, gar keine Frage aber der überzeugende, große Befreiungsschlag war dies auch wieder nicht. Vom Prinzip her lief doch das Meiste in der altbekannten Form weiter. Dies kann man natürlich hinnehmen aber für den Aufstand, der im Vorfeld der beiden letzten Spiele gemacht wurde, war es doch wieder eher nur Magerkost. Schön was Statistiken auch diesmal alles verrieten, am Ende standen aber wieder nur zwei Tore und gegen ernstzunehmende Gegner, werden die altbekannten Probleme damit bleiben. So kann man von Glück sprechen, dass das nächste Pflichtspiel im Juni im portugiesischen Faro gegen Gibraltar ansteht, wo es die nächsten Punktgeschenke der Freilosgruppe gibt. Man kann es aber auch ganz anders sehen, wenn eine solche Leistung auch noch ein zweites Mal, nach Rio, wieder zum Titel reichen sollte, diesmal dann in Paris, ist fast alles gut. Sollte man allerdings kein Europameister in Frankreich werden,  sind Joachim Löw und sein Stab die richtige Adresse, um zu mindestens auf dieser Ebene nach Veränderung zu verlangen. Bemühen kann auf diesem Niveau, wo man einen Weltmeister eben handelt, nicht im Ansatz ausreichen, da muss mehr her und es ist langsam auch nicht mehr hinnehmbar, ständig etwas von Neustarts, frischem Wind und ähnlichem zu hören und dann nichts dergleichen geliefert zubekommen. Übrigens, gab es tatsächliche eine interessante Veränderung und zwar in der Berichterstattung des Privatfernsehens, wo auch dieses Qualifikationsspiel übertagen wurde. Übte man zuletzt noch angemessene Kritik an der DFB-Auswahl und ihrem Trainer, ist man in 2015 scheinbar voll auf Linie gebracht worden und verlor damit natürlich das wichtigste Alleinstellungsmerkmal in diesem Bereich gegenüber dem Staatsfernsehen und schwärmte so auch dort, als wäre alles gekommen, wie es versprochen wurde.

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