Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Das Comeback der Fußballkanzlerin

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Englische Woche und dies bedeutet es ging in der Liga ganz schnell weiter und so stand in den letzten zwei Tagen schon der 27. Spieltag an. Am Dienstag ging es mit vier Spielen los und wie man es schon gewohnt ist, sollte man sich nicht von den Ergebnissen täuschen lassen. Von denen gab es an diesem Auftakttag unter der Woche übrigens nur zwei Stück. Was die Täuschung durch die Ergebnisse angeht, gilt dies natürlich vor allem auch für die Partie zwischen 1899 Hoffenheim und dem FC Bayern München, welche 1:0 endete. Das Stadion in Sinsheim war ausverkauft, wie traurig, war es doch bei vielen guten Spielen zuletzt eher leer dort und bei Bayernspielen weiß man, dass es keine normalen Spiele werden, was selbstverständlich kein Kompliment ist. An dieser Stelle sei auch gleich angemerkt, dass dieser Spieltag allgemein auch nicht für übervolle Stadien stand, was irgendwann ein Problem werden wird. Aber zurück zum vermeintlichen Premiumprodukt des deutschen Vereinsfußballs, die an diesem Abend nicht spielen wollten. So sah es sehr nach massiver Schonung fürs große Geld aus oder wollte man so tun, als würde die Bundesliga noch einmal spannend werden? Wie angedeutet, sollte man solchen Spielen kaum oder besser noch gar keine Bedeutung zukommen lassen. Deshalb sei auch nur noch erwähnt, dass bei so etwas auch Schiedsrichter Sascha Stegemann unauffällig bleiben konnte, was bei ihm auch kein Standard ist. Eher ziemlich normal und auch wieder ganz drehbuchgerecht, gerade auch in Sachen Maskenwerbung,  war das 3:0 zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV. Zu Schiri Markus Schmidt gilt exakt, was man schon zum Schiri im Spiel der SAP-ler lesen konnte. Genau umgekehrt verlief das zweite Treffen von Nordlichtern und Teams aus dem Ruhrpott und so gewann Werder Bremen mit 3:0 gegen Schalke 04. Dort war übrigens Robert Hartmann der man an der Pfeife und sorgte für die eine oder andere Diskussion, womit auch dort alles normal lief. Die Beweise zum Thema Fahrstuhlmannschaft lieferte der 1. FC Köln diesmal wieder direkt am Dom und zwar mit einem 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Dies war das Spiel mit dem größten Geschmäckle am Dienstag, was überrascherweise nichts mit Schiedsrichter Wolfgang Stark zu tun hatte. Die Polizei griff im Vorfeld, etwas abseits vom Stadion, massiv gegen die Fans beider Teams durch, was natürlich zu Auseinandersetzungen führte. Es ist eben Wahlkampf und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht da auch wieder auf Fußballkanzlerin und dies eben mal in Köln und da darf es selbstverständlich im und ums Stadion nur schöne Bilder geben.

Weiter Probleme mit den Antitraditionalisten
Dann stand am Mittwoch die zweite Hälfte des Spieltags an und am Niederrhein trafen Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC Berlin aufeinander, da an diesem Spieltag vieles möglich schien, konnte man gespannt sein. Es war aber eher ein nicht ganz so großer Knaller, trotz vieler Chancen vor allem für die Fohlen. Am Ende stand so auch nur ein 1:0. Doch, von der Partie hätte man sich mehr erhofft aber immerhin fiel Schiri Günter Perl nicht großartig auf und dies war dann auch schon was. In Niedersachsen trafen der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg aufeinander und dort war Guido Winkmann an der Pfeife und seine Leistung war dann schon eher erwähnenswert und dies ist kein Lob. Am Ende siegte der SCF, was bedeutet bei den Wölfen ist es mit den Problemen, wie mit Dieselgate, man wird es in Wolfsburg nicht los. Die Antitraditionalisten von RB Leipzig mussten diesmal zum FSV Mainz 05 und dies unter Schiedsrichter Tobias Stieler, was schon eine größere Rolle spielen sollte, denn eigentlich wäre RBL in der zweiten Halbzeit bei den ersten beiden Treffern schon nur noch mit zehn Mann auf dem Platz gewesen, hier scheint sich also wirklich eine zweite, vermeintliche Karriere, wie die des FCB aufzubauen, wie auch ein Blick auf die Tabelle verrät. Es wurde zu dem dann auch noch ein richtiges Kartenspiel. Dem Fußball tut all dies mit Sicherheit nicht gut. Dann gab es aber erst einmal einen glasklaren Elfer für Mainz und den Anschlusstreffer. Danach machte der Schiri sich aber gleich weiter unbeliebt beim Heimpublikum und dann fiel auch noch das 3:1 für den Brauseclub. Dann gab es auch noch einen Platzverweis, den es auch nicht für jeden Verein gegeben hätte, gegen die Mainzer und kurioserweise schafften sie dann noch das 3:2. So endete dann ein weiteres Spiel mit Geschmäckle, was nicht für mehr Freunde für die Bullen gesorgt haben dürfte. Zweimal FC gab es dann auch noch und so spielten der FC Augsburg und der FC Ingolstadt gegeneinander. Der FCI zog erst einmal überzeugend mit 3:0 davon bis ein Elfer für den FCA kam, Schiri war dort übrigens Marco Fritz. Dann drehte sich das Spiel noch etwas aber es war zu spät und der FCI siegte am Ende mit 3:2. Ganz spannend, vor allem für Rudi Völler, der langsam endlich einmal auch auf breiterer Front unter Feuer gerät, sollte das Spiel zwischen Darmstadt 98 und Bayer 04 Leverkusen sein. In Südhessen pfiff Benjamin Brand und er zeigte ebenfalls mindestens keine gute Leistung, so gab es für die Werkself wieder einen ganz klaren Elfer nicht. Die Schiedsrichterproblematik hat in dieser Saison ebenfalls schon einige Tore und Punkte gekostet, trotzdem stand am Ende ein ungefährdeter 2:0-Sieg für B04. Diesen sollte man aber nicht überschätzen, denn es ging gegen den wohl klarsten Abstiegskandidaten.

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