Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Das Sommermärchen 2006 und immer wieder der FC Bayern München

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Der DFB-Skandal pausierte zwar in den etablierten Massenmedien gerade etwas aber an den Sachverhalten hat sich natürlich rein gar nichts verändert, wie die aktuellen Schlagzeilen beweisen. Eine Frage, die nur viel zu selten im Fokus steht, bleibt die, welche Rolle der FC Bayern München beim Thema Skandale im deutschen Fußball spielt. Sie sind die großen Rekordjäger und fast jedes Wochenende kann man sich davon überzeugen, wie an viele Stellschrauben gedreht wird, damit diese Rekorde auch schön regelmäßig die Massen ablenken. Mit Sport hat all dies kaum noch etwas zu tun, es geht letztendlich auch um einen Fußballkonzern, wo sich die Liste der Verflechtung fast wie der DAX liest. Big Player unter sich. Schaut man sich nun aber noch einmal das längst geplatzte Sommermärchen 2006 an, verglüht im Moment nicht nur die vermeintliche Lichtgestalt des deutschen Fußballs. Sollte Franz Beckenbauer nicht komplett ohne Geschmäckle aus diesem Skandal herauskommen, was im Moment unmöglich scheint, wäre es schon der zweite große Bayernpräsident, der abstürzte, was an manchen Chef aus der Nähe des Clubs erinnert. Somit bleibt natürlich immer weniger vom großen FC Bayern München übrig und wenn dort immer wieder Dinge auf Betrug basieren, fragt man sich natürlich, wofür dies noch alles gilt. Aktuell geraten immer wieder Freundschaftsspiele des FCB ins Visier und hier wird es auch noch spannend sein zu sehen, welche Rolle Günter Netzer spielte, übrigens langjährige Experte fürs deutsche Staatsfernsehen und auch hier sollte man ordentlich bohren, ist die Nähe zum Premiumprodukt des deutschen Fußballs dort doch einfach nur offensichtlich. Aber diese ganze Affäre hat auch etwas außerordentlich Positives, denn man merkt, wie die totale Gier eines gewissen Kreises auch hier die völlige Kommerzialisierung scheitern lässt und diesem wundervollen Sport kann eigentlich nichts besseres passieren und dort kommt man allgemein auch ganz ohne Bayernrekorde aus, um nicht zu sagen, dass es ohne solche, wesentlich angenehmer wäre und wahrscheinlich auch ehrlicher. Zum Schluss sei noch einmal erwähnt, dass davon auszugehen ist, dass man bislang nur die Spitze des Eisbergs sieht und dies zeigt, dass noch viele Optionen offen bleiben und man gespannt sein darf, wen es noch alles mit in den Abgrund zieht.

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