Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Der Auftakt zum Endspurt 2014

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Natürlich startete der Endspurt der Hinrunde am Freitagabend, wie man es von der gesamten Saison gewohnt ist, mit einer lächerlichen Leistung des Schiedsrichters. Jochen Drees war der Mann mit der Pfeife in der Partie zwischen 1899 Hoffenheim und Eintracht Frankfurt. Englische Woche war ein letztes Mal das Credo für die Hinrunde und mit deren Ende wird dann am kommenden Wochenende auch die Winterpause eingeleitet. Aber erst einmal zum Auftaktspiel des 15. Spieltags. Die SAP-ler sollten am Ende mit 3:2 siegen, wobei es nur gerecht gewesen wäre, wenn es 2:2-Unentschieden geendet hätte, da Drees den 1899ern aber ein klares Abseitstor anerkannte und somit auch zwei Punkte schenkte, kam es wieder einmal anders. Es sind übrigens auch diese Schiebereien von Toren und Punkten, die dazu führen, dass die Tabelle nur sehr bedingt aussagekräftig ist. Ganz ähnlich ging es dann auch gleich im kleinen Nordderby am Samstagnachmittag weiter, wo Schiedsrichter Tobias Welz dafür sorgte, dass es am Ende zwischen Werder Bremen und Hannover 96 3:3 stand. Hier hätten wohl eigentlich die Jungs von der Weser gewonnen gehabt, hätte nicht auch Hannover ein Abseitstor geschenkt bekommen, womit die Bremer ebenfalls um zwei Punkte betrogen wurden. Das absolute Highlight in Sachen Schiedsrichterleistung am Samstag bot aber wieder einmal Wolfgang Stark in seinem 300. Spiel, von denen gefühlt mindestens 299 mit Fehlentscheidungen zu tun hatten. Der SC Freiburg empfing den Hamburger SV und es sollte ein torloser Grottenkick werden. Stark wollte Tore, dies zeigte er direkt zum Spielbeginn, als er den Freiburgern einen Elfer schenkte, diese waren aber selbst so nicht in der Lage ein Tor zu schießen, womit der Plan misslang. Eine weitere Chance dieser Art hätten eigentlich auch die Hamburger noch verdient gehabt, allerdings bekamen sie einen klaren Elfer verweigert. Wie gesagt, Hauptsache Torlinientechnik ab der nächsten Saison.

Herbstmeister wurde nicht der BVB
Etwas Überraschendes gab es während den Nachmittagsspielen am Samstag dann noch im Pott zu erleben. Schalke 04 empfing den 1. FC Köln und gerade auch nach den Leistungen der beiden Mannschaften in den letzten Wochen, war eigentlich klar, dass es dort einen Heimsieg geben würde und es nur eine Frage der Höhe werden sollte. Aber es kam völlig anders. Die rheinische Fahrstuhlmannschaft ging mit 2:0 in Führung und der Schalker Anschlusstreffer kam so spät, dass es nicht mehr zur Wende reichte und so siegten die Kölner tatsächlich mit 2:1 auf Schalke. Unter der Woche hatte man in den etablierten Massenmedien, und hier vor allem auch im Staatsfernsehen, alles daran gesetzt, den samstäglichen Auftritt des forcierten Premiumproduktes in der Liga mit Spannung zu versehen, was natürlich misslang. Der FC Bayern München gewann somit beim FC Augsburg mit 4:0, was verdeutlichte, was für ein großer Mist im betreffenden Bereich der Medien gestreut wurde. Außerdem wurden die Bayern so auch gleich Herbstmeister, was nun wirklich auch nicht im Ansatz eine Überraschung war, was wohl für die gesamte Meisterschaft wieder einmal gelten wird und diese somit für die überwiegende Mehrheit der Fußballfans immer bedeutungsloser wird aber dazu später noch mehr. Nun gibt es aber auch klare Gründe dafür, dass Borussia Dortmund kein Herbstmeister wurde und einer zeigte sich in der Hauptstadt, wo diesmal Hertha BSC Berlin mit 1:0 siegen dürfte. Man sprach von einer Überraschung, ein Blick auf die Tabelle und die bisherige Saisonleistung der Borussia belegt allerdings, dass es alles andere als eine Überraschung war. Auch die Dortmunder erhalten im angesprochenen Bereich der Medien noch immer eine Sonderbehandlung, wie sie sonst nur der FCB bekommt, denn eigentlich gibt es an dieser Saisonleistung nichts zu entschuldigen und auch das noch keine Trainerdiskussion entfacht wurde, überrascht doch ziemlich, hätte man bei anderen Vereinen nicht im Ansatz so lange gewartet.

Das Abendspiel und die Topteams
Am Samstag fand dann noch das so genannte Topspiel statt, was bei der Begegnung FSV Mainz 05 gegen VfB Stuttgart selbst mit größter Fantasie nicht zu erkennen war. Hier trennten sich die Teams zum Schluss mit einem 1:1, was für die Stuttgarter wohl wesentlich hinnehmbarer war. Tatsächliche Topspiele sollten dann allerdings noch am Sonntag auf dem Plan stehen, wo allein drei Teams beteiligt waren, welche ganz oben mitspielen, vor allem wenn man Bayern München ignoriert, was die einzig wahre Antwort auf dieses vermeintliche Premiumprodukt sein kann. Zwei dieser Topteams machten den Auftakt mit dem rheinischen Derby zwischen Bayer 04 Leverkusen und der Borussia aus Mönchengladbach. Die Spannung war groß, gerade auch weil Leverkusen jüngst erst das Derby gegen die rheinische Fahrstuhlmannschaft aus der Nachbarstadt so souverän gewonnen hatte und beide punktgleich in der Tabelle standen. Souverän startete die Werkself auch diesmal wieder und ging verdient mit 1:0 in Führung, dann ließ die Leistung allerdings etwas nach, was den Fohlen die Gelegenheit bot, noch kurz vor der Pause auszugleichen, womit die zweite Halbzeit dann völlig offen begann und dies sollte sich auch irgendwie komplett durchziehen und am Ende blieb es dann auch beim 1:1. Mit diesem Ergebnisse rückten beide Teams in der Tabelle einen Platz weiter vor und auch die Frage nach der Macht am Rhein war für die Hinrunde endgültig geklärt. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass Schiedsrichter Peter Gagelmann mit diesem Derby auch wieder überfordert war. Eine Partie stand dann noch aus und der VfL Wolfsburg empfing den SC Paderborn und damit den absoluten Neuling in der Liga, welcher schon für einige Überraschungen in dieser Saison gesorgt hatte. Allerdings schossen sie erst einmal ein Eigentor und die Wölfe so in Führung. Natürlich gab es auch schon in der ersten Halbzeit einen Elfer, denn der Schiedsrichter war Manuel Gräfe und man weiß, was dies bedeutet. Die Werkself aus der Autostadt konnte damit aber nicht erhöhen, da dieser Elfer gehalten wurde und die Lächerlichkeiten sollten auch weitergehen, so verweigerte Gräfe den Wolfsburgern dann auch noch einen klaren Treffer und so ging es mit 1:0 in die Pause. Nach der Pause ging es dann gleich wieder mit einem Elfer weiter, wodurch der SCP ausgleichen konnte. Am Ende blieb es dann beim 1:1 in einem weiteren Skandalspiel, welches natürlich auch wieder dem FCB in die Karten spielte.

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