Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Der DFB sorgt erneut für einen Eklat

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nach dem Skandalspieltag vom vorletzten Wochenende, wo sowohl der FC Bayern München, wie auch RB Leipzig massiv von den Schiris unterstützt wurden, war es spannend zu sehen, wie es sich am 14. Spieltag verhalten sollte. Schon unter der Woche hatte der DFB für einen weiteren Eklat gesorgt, denn Timo Werner von den Leipzigern kam mit seiner Unsportlichkeit, welche vor gut einer Woche wohl mit spielentscheidend war, auch noch völlig sanktionsfrei durch, was selbstverständlich auch für den verantwortlichen Schiedsrichter Bastian Dankert galt. Dies beweist wieder einmal, dass der eingeschlagene, falsche Weg im deutschen Profifußball genauso von den vermeintlich Mächtigen gewollt ist, was natürlich völlig inakzeptabel ist. Unter diesen Umständen überraschte es auch nicht, wie es am Freitagabend weiterging, als Eintracht Frankfurt und 1899 Hoffenheim aufeinandertrafen und sich mit einem 0:0 trennten. Tore waren es somit nicht, die dieses Spiel ausmachten. Hier war es Schiri Christian Dingert, der für ein weiteres Skandalspiel sorgte. Dies schaffte er übrigens nicht zum ersten Mal. Man muss schon vom völligen Kontrollverlust sprechen, der nicht nur lächerlich war, sondern plötzlich auch in ein Kartenspiel samt Platzverweis umschlug. Solche Personen haben im Fußball rein gar nichts zu suchen und sollten sie nicht entfernt werden, wird Tumult auf dem Platz irgendwann das kleinste Problem sein. Schaute man sich die Samstagsspieltage an, merkte man auch wieder, dass diese Entwicklung von den Verantwortlichen wohl leider hingenommen wird. Natürlich zeigte sich dies auch beim Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg, welches 5:0 endete. Dort war der Schiedsrichter ausnahmsweise nicht das Problem. Bei den Wölfen scheint aber nach Dieselgate beim Geldgeber, nun Fußballgate zu folgen, denn die Wolfsburger wollten sich ganz offensichtlich im Süden der Republik abschießen lassen, eine Situation, welche dort nicht neu ist. Natürlich war das Augenmerk so auch noch auf ein anderes Spiel gerichtet.

Antitraditionalisten unter sich
Wenn man vom Negativen im Fußball spricht, hat der FCB zuletzt einige Partner bekommen, so trafen am Samstag auch zwei Antitraditionalisten aufeinander und der FC Ingolstadt empfing RB Leipzig, anders formuliert, traf das Tabellenschlusslicht auf den Tabellenführer, eigentlich ein ganz klare Geschichte aber es geht auf die Herbstmeisterschaft zu, auch wenn die Halbzeit dieser Saison erst im kommenden Jahr ansteht, da vorher die Winterpause kommt. Bei diesem Spiel, welches, wie durch Zauberhand, der FCI mit 1:0 gewann, sollte dann Kontrollverlust auch wieder ein Thema sein, verantwortlich war diesmal Markus Schmidt, der den vermeintlich Unparteiischen gab. In der Spitze rotteten sich fast 40 Mann aus beiden Teams auf dem Platz zusammen, was neben Karten auch einen weiteren Platzverweis an diesem Spieltag zur Folge hatte. Natürlich wird auch dies ohne jede Konsequenz für den Schiri bleiben, womit sich hier schon der Kreis schließt. Um trotzdem beim Thema Platzverweis zu bleiben, geht es nun an den Rhein, denn auch dort gab es einen und zwar kurz vorm Ende der Partie zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund. Dieses lahme 1:1 zeigte auch noch einmal deutlich, warum Thomas Tuchel die Lücke, die Jürgen Klopp hinterlassen hat, niemals ausfüllen wird und es wird sich zeigen, was diese Tatsache noch für Folgen haben wird. Lahmes gab es aber auch noch an anderen Flüssen, so zum Beispiel an der Dreisam, wo der SC Freiburg auf Darmstadt 98 traf und die Lilien über weite Strecken das bessere Team waren. Am Ende sollte aber doch der SCF mit 1:0 siegen und dies durch einen Elfer von Wolfgang Stark, der zum Glück in dieser Saison auf Abschiedstour ist und sein Verlust wird sehr überschaubar sein, zu mindestens für die wahren Fans dieses tollen Sports. An diesem Samstagnachmittag sollte aber noch ein lahmes 1:0 an einem anderen Fluss stehen. Der Hamburger SV empfing an der Elbe den FC Augsburg und der Dino schoss das Siegtor, als schon nur noch 20 Akteure auf dem Platz waren. Man sieht, auch hier fiel der Schiri wieder auf und zwar nicht positiv. Mangelnde Souveränität ist wohl noch das Beste, was man zu Daniel Siebert sagen konnte und auch dies hat leider schon traurige Tradition.

Weihnachtswunder?
Das Wunder von Ingolstadt an diesem Spieltag, was natürlich sehr passend war, wenn man auf die Tabelle schaut, sollte nicht das einzige bleiben, denn einen ähnlich wundersamen Sieg sollte es in der Hauptstadt geben, wo Werder Bremen mit 1:0 gegen Hertha BSC Berlin gewann. Um nun nicht gleich wieder mit der Vermutung von Manipulation in der Bundesliga um die Ecke zu kommen, auch wenn es einfach das Logischste wäre, kann man an diesem Adventswochenende einfach alles schön unter Weihnachtswunder verbuchen, was dann auch noch bei den kommenden beiden Spieltagen vor der Winterpause funktionieren würde. Vorher standen aber noch zwei Spiele dieses Spieltags an und für den Auftakt am Sonntag ging es noch einmal an den Rhein, genauer gesagt an den Niederrhein, wo sich Borussia Mönchengladbach und der FSV Mainz 05 messen sollten und es ging nicht nur vom Ergebnis weiter, wie man es am Samstag schon ertragen musste. Am Ende stand ein sehr glückliches 1:0 für die Fohlen, welches Trainer André Schubert wohl erst einmal den Job gerettet haben dürfte. Bedanken muss er sich bei Schiri Robert Hartmann, der nicht nur für ein weiteres Spiel mit Platzverweis sorgte, sondern den Mainzern einen klaren Handelfmeter und ein Tor verweigerte, womit man auch mit einem Skandalspiel in den Sonntag gestartet war und die Liga wieder ein Stück unglaubwürdiger wurde. Das Finale dieses wirklich kuriosen Spieltags gab es dann im Ruhrpott, wo Schalke 04 und Bayer 04 Leverkusen gegeneinander antraten. Mit Schiedsrichter Deniz Aytekin war schon vorher klar, was man zu erwarten hatte und so ging es auch gleich mit einem Platzverweis für die Schalker los und es sollte nicht die letzte Karte in diesem Spiel gewesen sein. Leverkusen nutzte den Vorteil allerdings erst kurz vorm Ende der Partie, die so ebenfalls mit einem 0:1 endete. Dieser wenig überraschende aber umso glücklichere Endstand, zeigte auch wieder, wie gescheitert Rudi Völler mit seinem Konzept ist, was, wie die anderen genannten Faktenauch, wohl ebenfalls ohne Konsequenzen bleiben wird. Am Ende muss man festhalten, dass an diesem Spieltag ein neuer Tiefpunkt erreicht wurde und dies kurz vor Weihnachten, ein echtes Trauerspiel.

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