Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Der erste Spieltag 2014 ganz ohne Meisterschaft

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Der 28. Spieltag war der erste in der aktuellen Saison in dem es nicht mehr um die Meisterschaft ging, was zeigt, wie sinnentleert es nun wird. Den Auftakt machte Schalke 04 am Freitagabend mit dem Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin. Die Schalker siegten klar mit 2:0 und es sollte gleich ein altbekannter Trend auch für diesen Spieltag deutlich werden, denn es war wieder einer an dem die meisten Schiedsrichterleistungen unterirdisch waren. Am Samstag sollte sich ein anderer bekannter Trend hinzugesellen und 1899 Hoffenheim verspielte beim FC Bayern München einen 1:0-Führung und fuhr mit einem 3:3-Unentschieden zurück. Zu diesem völlig sinnfreien Spiel, welches eigentlich niemand brauchte, sei noch kurz angemerkt, dass der verurteilte Straftäter Uli Hoeneß auch im Stadion war, sich gerne feiern ließ aber keine Interviews geben wollte, da bleiben wieder einmal keine Fragen offen. Fast genauso torreich sollte es im Schwabenland zugehen, wo der VfB Stuttgart die Borussia aus Dortmund empfing und die Leistung vollbrachte, nach einer 2:0-Führung noch 2:3 zu verlieren. Auch hier war die Schiedsrichterleistung einfach nur lächerlich. Man muss auch noch anmerken, dass all die enttäuscht wurden, die sich freuten, dass Schiedsrichter Michael Weiner dieses Spiel nicht zu Ende pfiff, da er sich einen Achillessehnenriss zu zog, denn mit seinem Ersatz wurde die Leistung auch nicht wirklich besser.

Alles so gewollt
Um direkt beim Einfluss der Schiedsrichter auf die Bundesliga zu bleiben, geht es mit dem Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt weiter, welches wahrscheinlich mit einem fähigen Schiedsrichter auch anders ausgegangen wäre, so endete es mit einem 2:1-Heimsieg für die Niedersachsen. Aber dieser massive Schiedsrichtereinfluss ist von den vermeintlich Mächtigen im Fußball immerhin auch genauso gewollt, was jeden wahren Fan zum Nachdenken bringen sollte und gerade erst durch die eindeutige Ablehnung der Torlinientechnik untermauert wurde, die auch in Wolfsburg wieder Sinn gemacht hätte. Auch bei der Partie zwischen Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Braunschweig sorgte der Schiri für skurrile Fakten, wie einen Platzverweis für den Braunschweiger Trainer Torsten Lieberknecht. Zum Spiel muss man festhalten, dass es nach der Hinspielpleite in Niedersachsen, diesmal ein überzeugender Heimsieg werden musste, tatsächlich wurde es ein völlig enttäuschendes 1:1-Unentschieden, was verdeutlichte, wie groß die Krise in Leverkusen ist. Die Ignoranz dieser Krise bei Rudi Völler und seinen Kollegen erinnert an die Krise unter Robin Dutt, wo man auch viel zu lange gewartet hatte, um das Problem zu beheben. Ein altbekanntes Problem in Leverkusen. Nach so vielen Fakten, die der wahre Fußball nicht braucht, ist es schön auch noch erwähnen zu können, dass es, was die bislang angesprochenen Tatsachen angeht, am Samstagnachmittag auch noch ein unauffälliges Spiel gab und zwar den 3:0-Heimsieg im Spiel zwischen dem FSV Mainz 05 und dem FC Augsburg.

Norddeutscher Abstiegskampf
Bevor am Sonntag der Fokus auf den norddeutschen Abstiegskampf gerichtet sein sollte, stand am Samstagabend noch ein Kellerduell unter Leitung von Dr. Jürgen Drees an. Hier traf der SC Freiburg im Breisgau auf den 1. FC Nürnberg und es sollte wieder ein ganz besonderes Kartenspiel mit gleich zwei Elfern geben und so reihte sich der 3:2-Heimsieg der Breisgauer hervorragend in die Nachmittagsspiele ein. Dann waren am Sonntag aber auch schon wieder alle Augen auf zwei große Traditionsmannschaften aus dem Norden der Republik gerichtet und wie wohl ihr Weg in der Tabelle aussehen würde. Den Auftakt machte der Hamburger SV, der am Niederrhein bei Borussia Mönchengladbach antrat und es ähnlich machte, wie die Stuttgarter es am Vortag gemacht hatten, denn auch die Hamburger verspielten ihre Führung und sollten am Ende mit 1:3 verlieren, was die Sorgen beim Dino der Liga weiter anwachsen lässt, da sie so an den Schwaben vorbei auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschten. Dann stand der Abschluss des Spieltags auf der Agenda und dies mit einem Nordderby in dem auch der bereits erwähnte Robin Dutt wieder eine Rolle spielen sollte, denn Werder Bremen musste in der niedersächsischen Landeshauptstadt gegen Hannover 96 antreten und schaffte tatsächlich in der sprichwörtlich letzten Sekunde noch einen 2:1-Auswärtssieg und wechselten somit die Plätze mit den 96ern.

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