Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Der Karnevalsspieltag 2018

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Der 22. Spieltag war in diesem Jahr der Karnevalsspieltag und er begann in Sachsen mit dem Spiel zwischen RB Leipzig und dem FC Augsburg. Dummerweise sollte für Augsburg schon am Freitag Aschermittwoch sein, denn die Antitraditionalisten siegten mit 2:0, kein guter Auftakt in diesen Spieltag. In Leverkusen war nicht nur der Karneval in der Stadt, sondern auch Hertha BSC Berlin. Letzteres war aber eher nicht so komisch und so ging die Hertha kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung und dies auch noch nach Prüfung durch den Videobeweis, was die Sache noch unspaßiger machte. Danach kam dann auch gleich die Pause. Nach dieser ging es auch nicht besser weiter und die Hertha erhöhte auf 2:0 und so verlor Bayer 04 Leverkusen dann am Ende auch mit diesem Ergebnis. Karneval feiern, war hier am Rhein wirklich die bessere Option. Ebenfalls karnevalistisch ging es am Main zur Sache, wo Eintracht Frankfurt auf den Karnevalsverein 1. FC Köln traf und es eines von zwei Endspielen am Samstagnachmittag gab. In der Mainmetropole fiel dann auch das erste Tor des Tages und zwar für die Eintracht und so sollte es auch in die Pause gehen. Danach gab es dort erst einmal einen Elfer für die Kölner, natürlich nach dem nervigen Videobeweis und so stand es dann 1:1, allerdings nur für einen ganz kurzen Moment, denn dann erhöhten die Frankfurter auch schon wieder auf 2:1 und dies sollte nur der Anfang sein und so stand es bald schon 4:1. Danach dürften die Kölner zwar nochmal ran und es stand 4:2 aber da dies der Endstand war, gibt es Fußball mit der Narrenkappe am Dom wohl bald wieder nur noch in der 2. Liga.

Einfach keine Karnevalsstimmung
Das zweite Endspiel gab es zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV. In einem ebenfalls eher öden Spiel ging es mit 0:0 in die Pause. Dort fiel dann aber immerhin das erste Tor im zweiten Durchgang und so ging der BVB mit 1:0 in Führung. Kurz vorm Ende machten die Dortmunder mit dem 2:0 den Sack zu. Somit wurden beide Endspiele durch die Kellerteams verloren. Wieder ein wenig Karneval gab es dann natürlich auch noch bei 1899 Hoffenheim und dem FSV Mainz 05. Dort ging es gleich mit einem Doppelback los, der aber nichts brachte, denn so stand es 1:1 und alles war wieder auf Anfang. 1899 ging in Führung und keine zwei Minuten später gab es den Mainzer Ausgleich. Dies war es dann auch dort für den ersten Durchgang. Nach der Pause gingen dann die SAP-ler mit 2:1 in Führung und dies hielt dann nicht nur länger, sondern wurde auch noch auf 3:1 ausgebaut. Dann kamen allerdings die Mainzer mit dem 3:2 noch einmal ran. Den Schlusspunkt setzte aber 1899 mit dem 4:2. Man sieht, es war kein Fußballwochenende der Karnevalisten. Dann gilt es noch in die niedersächsische Landeshauptstadt zu blicken, wo Hannover 96 und der SC Freiburg aufeinandertrafen und die 96er mit 1:0 in Führung und in die Pause gingen. So ging es nach der Pause auch weiter und Hannover erhöhte 2:0. In der Schlussphase schossen die Breisgauer noch den 2:1-Anschluss, verloren aber trotzdem. All dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Tabelle, wobei diese natürlich aus verschiedenen, bekannten Gründen sehr relativ zu sehen ist.

Straftäter in ZDF
Am Samstagabend musste Schalke 04 dann noch beim FC Bayern München ran, die ohne Trainer Jupp Heynckes antraten, da er mit einem grippalen Infekt im Bett lag und im fortgeschrittenen Alter ist da nicht mit zu scherzen. Das Spiel ist wieder schnell erzählt. Das vermeintliche Premiumprodukt des deutschen Vereinsfußballs schraubte, wie jedes Jahr, wieder an neuen Rekorden. Dieses Rekordjahr verläuft leider auch wieder nach den bekannten, immer gleichen Regeln und so hieß das fleißige Helferchen, bei diesem 2:1-Sieg, diesmal Tobias Stieler, der sich auch Schiedsrichter nennt. Das ZDF wurde dann am Abend ganz passend wieder zum FCB-TV inklusive Plattform für Straftäter Uli Hoeneß, der wieder durch realitätsferne glänzte. Mit Fußball hat all dies etwa so viel zu tun, wie die Staatsmedien mit Unabhängigkeit. Der Karnevalssonntag begann dann auch eher komisch und der VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach trennten sich 1:0. Es war ein glücklicher Sieg für die Schwaben in einem eher langweiligen Spiel, wo man sich die ganze Zeit fragen musste, warum die Fohlen dies nicht gedreht bekamen und einen Sieg mitnahmen. Ganz zum Schluss, wie zuletzt immer wieder, kam ein Nordderby. Die beiden die Teams, die unter der Woche aus dem Pokal flogen, trafen an der Weser aufeinander. Werder Bremen und der VfL Wolfsburg trennten sich 3:1 in einem spannenden Spiel mit Elfer und Rudelbildung, was bei Schiri Deniz Aytekin niemanden mehr überraschte. Der DFB-Pokal war aber auch sonst am Sonntagabend ein Thema, denn es wurde gleich die nächste Runde ausgelost. An dieser Stelle muss man zum Schluss noch einmal Leverkusen erwähnen, die das Glück hatten, ein Heimspiel fürs Halbfinale zu bekommen, allerdings geht es dort gegen den FCB, womit man sich am Rhein wohl ab sofort ganz auf die Liga konzentrieren kann.

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