Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Der Pep ist weider einmal der Depp

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Ich habe in meinem Leben wirklich schon unendlich viele Fußballspiele gesehen aber was sich in diesem Jahr im Halbfinale des DFB-Pokals abspielte, habe auch ich noch nie erlebt. Am Dienstagabend ging es quasi mit einem vorgezogenen Endspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund los. Peter Gagelmann, der den vermeintlich Unparteiischen gab, lieferte eine Leistung ab, welche man durchaus unterirdisch nennen konnte und er benachteiligte tatsächlich sogar einmal das Premiumprodukt des deutschen Fußballs, da er einen klaren Elfer für die Bayern nicht gab. Darüber regte sich unter anderem einer der Straftäter in der bayerischen Chefetage massiv auf, was völlig unverständlich ist, sind es doch genau solche Fehlentscheidungen mit denen der FCB ansonsten immer punktet. Aber man weiß längst, wie man im Süden der Republik tickt und welche Vorstellung man dort hat. Nach durchaus völlig wirren 120 Minuten und einem 1:1 aus der regulären Spielzeit ging es dann ins Elfmeterschießen und es sollte ein Abschiedsgeschenk der besonderen Art für Trainer Jürgen Klopp geben, denn die Bayern schafften es nicht, auch nur einen Elfer zu versenken und verloren so mit einem 1:3 vor heimischem Publikum. Um es kurz und knapp zu sagen, es war eine Blamage, womit sich Trainer Pep Guardiola nicht zum ersten Mal zum Deppen machte. Wie man es von ihm gewohnt ist, flippte er auch während dem Spiel permanent aus und dies natürlich oft genug außerhalb der Coachingzone, was bei ihm selbstverständlich folgenlos blieb, was längst ein ganz eigener Skandal ist. Nach diesem denkwürdigen, wie auch wirklich seltsamen Spiel, sollte dann am gestrigen Abend noch der Gegner ermittelt werden, auf den der BVB nun Ende nächsten Monats im Finale in Berlin trifft.

Kloppos letzte Chance
Man war nachdem Bayernspiel vom Vorabend auf alles vorbereitet, als Arminia Bielefeld auf den VfL Wolfsburg traf aber eine Überraschung blieb aus und dafür gab es verschiedene Gründe. Kloppo muss somit in der Hauptstadt die Wölfe bezwingen, um noch einen Titel mit seiner Borussia zu holen, denn dies ist definitiv seine letzte Chance. Zum Spiel selbst muss man sagen, dass das 4:0 für Wolfsburg auf der Alm in Bielefeld verdient und auch nie gefährdet war. Was dafür umso unerklärlich war, war die Härte mit der die Werkself aus der Autostadt zur Sache ging. Sie konnten sich dies natürlich erlauben, denn auch diesmal war der Schiedsrichter, war Tobias Welz ein Witz und zog sich so den Unmut der Bielefelder Fans zu, was auch absolut gerechtfertigt war. Vor allem war diese Hilfe aber völlig sinnfrei, da die Niedersachsen sie gar nicht brauchten. Ebenfalls unverständlich bleibt, wieso das Staatsfernsehen solche Schiedsrichter, welche immer wieder negativ auffallen, auch noch ständig in Schutz nimmt, gerade auch da man sich über die Zwangsabgabe namens Rundfunkbeitrag für vermeintliche Unabhängigkeit teuer bezahlen lässt. Kurios war übrigens, dass der VfL am Ende nur noch mit zehn Mann unterwegs war und dies ganz ohne Platzverweis. Ein Wolfsburger hatte sich so schwer verletzt, dass er nicht mehr weiterspielen konnte und das Wechselkontingent war schon aufgebraucht aber auch dies war fürs Spiel ziemlich unerheblich. Was man unbedingt noch erwähnen muss, ist die Stimmung der Bielefelder Fans, die einen Verein der 3. Liga, welcher kurz vorm Aufstieg steht und noch relativ wenig dem völligen Kommerzwahn verfallen ist, in einer Art unterstützten, wo sich manch andere Fans der Bundesliga wirklich eine Scheibe von abschneiden können. So etwas braucht der Fußball.

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