Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Der Preis der Gier – Keine Bewegung im Abstiegskampf

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Der 30. Spieltag in der 1. Liga war wieder vor allem von Stillstand und damit von Langeweile geprägt. So sieht er aus, der Preis der Gier, die längst auch im Fußball alles bestimmt. Da ist es an Lächerlichkeit schon nicht mehr zu überbieten, wie völlig krampfhaft die etablierten Massenmedien, und hier vor allem auch das Staatsfernsehen samt zugehörigen Radiosendern, versuchen den Abstiegskampf zu feiern, ist doch schlicht und ergreifend nichts anderes mehr geblieben. Eigentlich sollte es um die Meisterschaft gehen, da diese aber schon vor längerer Zeit an das Premiumprodukt der Bundesliga gegangen ist, da der FC Bayern München scheinbar auch in dieser Saison mit allen Mitteln gepuscht werden soll, bekommen die, die meinen ihnen gehöre dieser wundervolle Sport ganz alleine, schon alleine ein zunehmendes Problem, was sich nicht nur daran zeigt, dass es verschiedenste Probleme mit dem Publikum gibt. Trotz all dieser negativen Vorzeichen wurde am Wochenende gespielt und den Auftakt machte am Freitagabend Schalke 04 mit einem 2:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt. Am Samstagnachmittag ging es dann weiter und der VfB Stuttgart verpasste am Niederrhein einen wichtigen Sieg, da er seine 1:0-Führung gegen Borussia Mönchengladbach noch zu einem 1:1 werden ließ. Der FSV Mainz 05 schoss vor heimischem Publikum ganz souverän Werder Bremen und Robin Dutt mit 3:0 ab und ähnlich souverän ging es auch in Niedersachsen zu, wo der VfL Wolfsburg, nach einem 1:0-Rückstand gegen den 1. FC Nürnberg, am Ende mit 4:1 siegte. Wesentlich schlechter sah es da für Eintracht Braunschweig aus, die im Breisgau beim SC Freiburg mit 2:0 verloren.

Das Nordderby und kein Topspiel
Ebenfalls am Samstagnachmittag stand dann auch noch das Nordderby zwischen Hannover 96 und dem Hamburger SV an und die 96er gewannen in der niedersächsischen Landeshauptstadt mit 2:1. Für die Tabelle, und hier vor allem für die untere Hälfte, bedeutete dies, dass sich rein gar nichts tat. Zum Thema Langeweile passte dann auch, dass das Topspiel am Samstagabend ausfiel, zwar spielte der FC Bayern München gegen Borussia Dortmund aber einen wirklichen Wert hatte dieses Spiel aus den bekannten Gründen natürlich nicht. Allerdings war es eine perfekte Choreografie, die man dort sehen konnte. Der FCB verlor schon wieder und diesmal sogar mit 3:0. Schon spaßig, wenn man Fußball nicht glaubwürdig finden will, was sich seit der Märzmeisterschaft bei den Bayern abspielt. Warum Menschen für solche Shows Geld bezahlen, bleibt ein Rätsel. Wie groß das Schauspiel war, konnte man am Keeper der Bayern, an Manuel Neuer, der verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, erkennen, fiel es im doch im Interview nachdem Spiel, bei der Frage nach seinem Gesundheitszustand, sichtlich schwer das Lachen zu verkneifen. Wenn man Schauspiel sehen will, muss man wohl nicht mehr ins Theater gehen, sondern kann auch einfach ein Spiel in der 1. Liga sehen, was für ein Armutszeugnis. Der Sontag begann dann mit dem ersten Spiel für Sascha Lewandowski als Trainer von Bayer 04 Leverkusen und Hertha BSC war zu Besuch am Rhein. Die Heimpremiere von Lewandowski kann man, rein aufs Ergebnis bezogen, als gelungen bezeichnen, siegte die Werkself doch mit 2:1. Den Abschluss des Spieltages machten 1899 Hoffenheim und der FC Augsburg und das Spiel endete 2:0.

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