Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Der wahrscheinlich unfairste Spieler Europas

Ermöglicht durch: hÜlsberg-Die Sache mit dem Ü! Erlebte man nun einen verkürzten 4. Spieltag, da dieser wieder nur Samstag und Sonntag ausgespielt wurde oder war es ein extrem langer, da er eigentlich schon letzten Dienstag startete, denn das Spiel SC Freiburg gegen den FC Bayern München wurde vorgezogen, da die Bayern am Freitag gegen den FC Chelsea im UEFA-Supercup in Prag ran mussten? Dort gab es dann auch gleich ein Flashback, betreffend dem Champions League-Finale gegen Borussia Dortmund in diesem Jahr.  Auch diesmal traf Franck Ribéry wieder, obwohl er schon längst hätte vom Platz gestellt sein müssen. Keine 24 Stunden zuvor war er noch von der UEFA zum besten Spieler Europas gekürt worden, was lächerlich ist, ist er doch nicht der beste, sondern einer der unfairsten Spiele in Europa, wie auch dieses Spiel wieder bewies. Wie damals in London hätte Ribéry, bei einem Unparteiischen auf dem Platz, gar kein Tor schießen können, weil er auch diesmal, wie schon erwähnt, längst nicht mehr auf Selbigem gewesen wäre. Wie unfair die Bayern fast immer agieren, zeigte sich spätestens für jeden in diesem Spiel, welches bei einem normalen, einem fairen Verlauf wohl ganz anders geendet hätte. Zwei Punkte in Freiburg verdient verloren, zieht man die vom Schiedsrichter in Frankfurt geschenkten drei Punkte ab, heißt es sieben Punkte nach vier Spielen, einfach nur erbärmlich für die vermeintlich beste Mannschaft der Welt, allerdings sehr interessant beim Blick auf die Tabelle.

Lächerlichkeiten der Kommerzialisierung
Aber die Marke FC Bayern München soll bis aufs Blut forciert werden, was man auch an der Entscheidung deutlich erkennt, dass das Stadion des FCBs und nicht das der Hertha aus Berlin für die EM 2020 vom DFB nominiert wurde. Von dem Freilos in der Gruppenphase der Champions League, welches es auch in diesem Jahr wieder gab, ganz zu schweigen. Es geht um Marken, um die totale Kommerzialisierung, sowas braucht der Fußball gar nicht und es wird zu weiterem Unfrieden durch ansteigende Unzufriedenheit führen. Passend ging es dann auch in Prag zu Ende, als der schwedische Schiedsrichter, dem man, warum auch immer, ein schwarzes Trikot und kein passend rotes mit einem weißen T auf der Brust gegeben hatte, die Blues dezimierte, was an Lächerlichkeit kaum zu überbieten war. Aber selbst mit einer Marionette für den Kommerz mehr auf dem Platz, waren die Bayern chancenlos, wurden allerdings weiterhin so lange vom Parteiischen unterstützt, bis sie es ins Elfmeterschießen schafften, was schon schlichtweg nicht gerechtfertigt war.  Hier hatte dann die vermeintlich beste Mannschaft der Welt, nach einem mehr als skandalösen Spiel, das Glück auf ihrer Seite und gewann nachdem unverdienten Sieg in der Champions League, auch den internationalen Supercup. Die Ware Fußball läuft immer besser, während der wahre Fußball stirbt.

Schiris – Die wahren Entscheider in der Liga
So macht Fußball Spaß, sollte man an einem Spieltag, der gefühlt ohne die Bayern stattfand, meinen aber schon am Samstag sollte man merken, dass es noch weitere massive Probleme in der 1. Liga gibt. Alleine schon so gut wie alle Samstagsspiele wurden maßgeblich nicht von den Spielern oder den Trainern entschieden, sondern durch das Unvermögen derer, die man Unparteiische nennt. Es fällt mittlerweile, bei einer solchen Regelmäßigkeit von Fehlentscheidungen, wirklich schwer noch an Zufall zu glauben. Der VfL Wolfsburg sorgte mit einem 2:0-Heimsieg gegen Hertha BSC Berlin dafür, dass es in der Hauptstadt nun auch wieder Probleme auf dem Platz und nicht nur außerhalb des Spielfelds gibt. Der Hamburger SV schoss sich mit einem 4:0 im heimischen Stadion aus dem Tal der Tränen, wo der Gegner, die Eintracht aus Braunschweig, mehr und mehr ankommt. Ähnlich sah es da für den Verein von der Weser aus, denn Werder Bremen verlor am Niederrhein gegen Borussia Mönchengladbach mit 4:1, was weitere Zweifel am neuen Trainer Robin Dutt begründet. Im Bayernderby setzte sich der FC Augsburg im Frankenland gegen den 1. FC Nürnberg mit einem 1:0-Auswärtssieg  durch. In der niedersächsischen Landeshauptstadt sollte Hannover 96 mit einem 4:1 den Lauf des FSV Mainz 05 stoppen. Im Abendspiel, welches erwartungsgemäß auch von massiven Protesten gegen die Polizei geprägt war, sollte dann die nächste, bislang unbesiegte Mannschaft verlieren, denn Schalke 04 gewann gegen Bayer 04 Leverkusen mit 2:0. Es deutete sich an, dass es ein kurioser und torreicher Spieltag werden sollte.

Weitere Europäer
Am Sontag standen dann weitere Clubs auf dem Plan, die sich in der Woche europäisch beweisen mussten und natürlich zeigte sich auch hier die Überfüllung des Spielplans, die die zu verantworten haben, die nur die Gier kennen und dem Sport so sehr schaden. Den Anfang machte der VfB Stuttgart im eigenen Stadion, der unter der Woche mit neuem Trainer gleich einmal das internationale Geschäft verpasste und damit den Fehlstart in diese Saison abrundete. Diesmal ging es gegen 1899 Hoffenheim und man beendete die Krise mit einer Flut von Toren und siegte am Ende völlig verdient mit 6:2. Zum Ende des Spieltags sollte es in der Partie Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund um nichts anderes gehen, als um die Tabellenführung, die aus den mehrfach benannten Gründen zwischendurch vom FCB übernommen wurde, was man natürlich nur, als nicht gerechtfertigt bezeichnen kann. Im Gegensatz zu den Stuttgartern qualifizierte sich die Eintracht aus Frankfurt unter der Woche für das internationale Geschäft und dies vor einer Wahnsinnskulisse. Man erkennt, dass dieses abschließende Spiel gegen den BVB sehr viel Potenzial bot. Am Ende stand es 2:1 für die Gastmannschaft, was bedeutet, es gab den vierten Sieg in Folge für die Dortmunder, da dies in dieser Saison noch keine andere Mannschaft schaffte, sind sie auch hochverdient Tabellenführer und damit die beste Mannschaft in Deutschland. Jetzt steht erst einmal Länderspielpause an und in zwei Wochen geht es dann wieder weiter.

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