Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Der wirkliche Skandal hinter dem Phantomtor von Sinsheim und das Derby

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Was sich seitdem letzten Spieltag in Sachen Kritik an Stefan Kießling und dem Phantomtor von Sinsheim tat, bleibt einfach nur unfassbar. Beim Skandal dieses Phantomtors, war das Staatsfernsehen natürlich federführend an der Suche eines Schuldigen beteiligt, dabei gab es eigentlich nur exakt zwei Hauptschuldige. Einen Schiedsrichter, der, wie so viele seiner Kollegen es auch immer wieder tun, durch völlige Inkompetenz glänzte und 1899 Hoffenheim, die nicht für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Partie sorgen konnten. Trotzdem schossen sich die etablierten Massenmedien und hier, wie gesagt, vor allem auch das Staatsfernsehen auf Stefan Kießling ein. Man kennt dieses Vorgehen schon von Jürgen Klopp und es wirkt so, als sollte mit solch gezielten und völlig lächerlichen Aktionen das Premiumprodukt der Bundesliga, der FC Bayern München, weiter nach vorne gebracht werden und dies eben in dem man die direkte Konkurrenz versucht zu schwächen.1899 Hoffenheim sollte aber auch Thema am letzten Samstag sein, denn die Unterstützung des vermeintlich Unparteiischen beim Auswärtsspiel  gegen Hannover 96 war dort so deutlich, dass man davon ausgehen muss, dass hier etwas wiedergutgemacht werden sollte. Dies hörte man übrigens auch von den Offiziellen der 96er. Natürlich sollte es nicht das einzige Spiel bleiben, wo es um die Schiris ging, denn durch Hilfe von dieser Seite sollte auch der bereits erwähnte FCB in der bayerischen Landeshauptstadt gegen Hertha BSC Berlin einen 3:2-Heimsieg schaffen und auf diese Art und Weise wieder Rekorde brechen, welchen Wert diese haben, erklärt sich von selbst.

Viel los im Westen am Samstag
Auch im Westen von Fußballdeutschland war am Samstag richtig viel los. Bayer 04 Leverkusen gewann in der BayArena nicht nur gegen den FC Augsburg mit 2:1, sondern auch gegen die Schiedsrichter, die natürlich nicht die angemessene Neutralität nach den Geschehnissen der Vorwoche an den Tag legten. Bei dem was die ganze Woche, wie geschildert, an Hetze gegen Kieß lief, wunderte es nicht, dass er einen Treffer nicht angerechnet bekam. Der Knaller im Westen fand allerdings auf Schalke statt, denn es stand das 143. Derby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund an und dies natürlich mit den bekannten Begleiterscheinungen. Schon am Vormittag durchbrachen über 300 Fans eine Polizeisperre in Essen und legten einen Bahnhof lahm. Das Spiel selbst begann mit gut fünf Minuten Verspätung, da die Fans der Borussia ein großes Feuerwerk abfackelten, was sich später im Spiel auf dem Platz durch die Borussen wiederholen sollte. In der Gesamtheit wurde wieder einmal deutlich, dass man den Fußball immer weiter kommerzialisieren kann, was diese Saison auch wieder ganz deutlich erkennbar ist aber die Antwort der Fans ist auch unübersehbar und wird immer härter. Wenn dann wieder von den asozialen Fans berichtet wird, sollte man sich überlegen, wie asozial eigentlich die gesamte Kommerzialisierung ist. Es hat eben alles seinen Preis. Fußball wurde im Rahmen dessen, was die Kommerzialisierung noch zu lässt, übrigens auch noch gespielt und der BVB gewann ganz souverän mit 3:1. Die Ausschreitungen, die sich natürlich auch im Stadion etc. fortsetzten, zeigten übrigens auch wieder deutlich, wie machtlos die vermeintlich Mächtigen des Fußballs im wahren Leben sind.

Der Abend und der ganze Rest
Am Samstagabend stand noch ein Derby im Norden auf der Agenda und Werder Bremen musste beim VfL Wolfsburg antreten. Natürlich stand auch hier der Schiri leider wieder im Schlaglicht. Man ahnt aber schon, aus einem ganz andern Grund, dass auch dies für die Jungs von der Weser unter Robin Dutt nicht gutgehen würde und ganz traditionell, wie man es aus Freiburg und Leverkusen kennt, lief es auch gegen die Wölfe nicht wirklich gut und Werder ging mit 3:0 unter. Mal sehen, wann sich Herr Dutt wieder auf Jobsuche machen kann oder muss. Nächste Woche steht für ihn übrigens schon das nächste Nordderby gegen Hannover 96 an. Dann war auch schon wieder Sonntag und der 10. Spieltag sollte enden und es ging los mit der Partie zwischen dem SC Freiburg und dem Hamburger SV und dieser schoss den SCF im Breisgau mit 3:0 ab und damit noch tiefer in die Krise. Für den HSV hingegen scheint sich bis jetzt die Verpflichtung von Bert van Marwijk zu lohnen, setzt man sich doch mehr und mehr im Mittelfeld der Tabelle fest. Der Schlusspunkt dieses Spieltags wurde dann mit einem Klassiker im Westen gesetzt, wo die Borussia aus Mönchengladbach die Eintracht aus Frankfurt empfing. Es sollte noch torreicher werden, als schon zuvor in Freiburg und so siegten die Fohlen am Ende mit 4:1.

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