Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Die ebenfalls lachhafte 5 und die feiernden Verbrecher

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Seitdem vergangenen Wochenende ist der FC Bayern München zum 27. Mal Deutscher Meister und dies zum fünften Mal in Folge, was nicht nur aufzeigt, dass jede Erwähnung von Spannung in der Bundesliga im letzten halben Jahrzehnt eine Fake-News war. Die Probleme, welche so verursacht werden, sind aber leider noch wesentlich weitreichender. So gilt es natürlich die Verrohung der Gesellschaft zu erwähnen. Diese ist selbstverständlich nicht verwunderlich, wenn es Vorbilder gibt, wie die aus der Chefetage des FCB, welche mit Karl-Heinz Rumminige und Uli Hoeneß mit Verbrechern gespickt ist. Diese Straftäter werden dann auch noch weiterhin in den Staatsmedien gefeiert und bekommen dort auch immer wieder eine Plattform, um ihre verfehlten Ansichten zu verkaufen, was schon durchaus unfassbar ist. Auch so etwas unterstreicht noch einmal, wieso man davon sprechen muss, dass der Rundfunkbeitrag schon lange nicht mehr hinnehmbar ist. Umso schöner war es am Wochenende, dass im Spiel in Wolfsburg, wo die Bayern mit einem lächerlichen Schauspiel zum Meister gemacht wurden, sich jedenfalls ein Spieler aufmachte und deutlich auf die Probleme in dieser Sportart hinwies. Es braucht mehr Menschen, wie Luiz Gustavo, damit sich endlich etwas verändert. Uli vertritt hier die Meinung, dass Gustavo sich mit seiner Aktion vom letzten Samstag zu einem der wichtigsten Spieler der ablaufenden Saison gemacht hat. Man darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen, wo die Bayern wären, wenn es diese angeblich zufällige Unterstützung durch permanente Schiedsrichterfehler nicht geben würde. Es sind ebenfalls diese ganzen Punkte, welche die Radikalisierung in dieser Sportart natürlich weiter ansteigen lassen werden. Heute schon stehen sich immer häufiger völlig kommerzialisierte Vereine und die wahren Fans knallhart gegenüber und diesen Kampf werden am Ende die Ausverkäufer dieses Sports verlieren, dies sollte ihnen immer bewusst sein. Nun zu versuchen, mit den Antitraditionalisten von RB Leipzig, einen Gegner für Bayern München auf Augenhöhe zu installieren, wird den Zustand in der Liga ebenfalls nicht verbessern, wie sich schon in dieser Saison sehr deutlich zeigte. Jetzt endet schon ganz bald eine weitere traurige und vor allem sehr langweilige Spielzeit und zum Schluss gibt es vor allem wieder keinen Grund Gratulationen nach München zu schicken, auch immerhin so etwas, wie eine gute Tradition seit fünf Jahren, welche wohl auch noch weitergehen wird. Wie man sich allerdings beim DFB über den neuen Meister freute, sprach genauso für sich, wie der quasi nicht vorhandene Empfang der Mannschaft, nachdem sie mit dem Titel aus Wolfsburg zurückkamen.

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