Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Die etablierten Massenmedien und ihre Experten – HA! HA!! HA!!!

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. In den etablierten Massenmedien in Deutschland macht man sich immer wieder gerne über die 80 Millionen Bundestrainer, die dieses Land gerade auch bei so großen Turnieren, wie bei der WM 2014 in Brasilien, hat, lustig. Schaut man sich allerdings an, was mit den Favoriten ist, die man in diesem Teil der Medien so hoch gelobt hat, kann man nur ordentlich lachen. Da war der geheimste aller Geheimtipps, die Belgier, welche sich längere Zeit von der ganz großen internationalen Bühne verabschiedet hatten. Unser Nachbar gewann zwar das Auftaktspiel gegen Algerien in der Gruppe H aber überzeugen konnten sie gegen die Wüstenfüchse nicht wirklich. In der 2. Runde der Gruppenphase sollte es dann aber erst richtig interessant werden. Der Gastgeber, nur mit Hilfe des Schiedsrichters im WM-Auftaktspiel der Gruppe A gegen Kroatien auf Kurs gebracht, schaffte gegen Mexiko gerade einmal ein 0:0, nach dem großen Favoriten sieht dies nicht wirklich aus. Noch drastischer sollte es in der Gruppe B werden, die so gefeierten Niederländer, schafften es so gerade mit einem 3:2 gegen Australien, nach dem Knallersieg gegen Spanien, einer Anschlussblamage zu entgehen. Und Spanien, der internationale Dauersieger der letzten Jahre, dankte gemeinsam mit dem König ab und darf nach einer 2:0-Niederlage gegen Chile nach der Gruppenphase packen. Die Gruppe C plätschert ein wenig dahin, wobei Kolumbien schon sehr souverän durch ist und nicht wirklich zum Kreis der Favoriten zählte.

Teures Geld für schlechte Qualität
Wenn man von den etablierten Massenmedien in Deutschland spricht, kommt man am Staatsfernsehen nicht vorbei. Die ständigen technischen Probleme, von Bild bis Ton, die Kommentare der bayerischen Fußballexperten noch gar nicht berücksichtig, zeigen wieder, warum der Rundfunkbeitrag einfach keine Berechtigung hat. Keine Berechtigung aufs Achtelfinale haben übrigens ebenfalls die Engländer, denn nach ihrer Auftaktniederlage gegen Italien in der Gruppe D, verloren sie auch gegen Uruguay mit 2:1. Da Italien das zweite Spiel mit 1:0 gegen Costa Rica verlor, was auch nicht gerade für einen Favoritenstatus spricht, waren die Jungs von der Insel am gestrigen Tage endgültig raus und Costa Rica, die eigentlich niemand auf dem Schirm hatte, vorzeitig qualifiziert. Wenn wir vom Freitag sprechen, muss man eines der bislang genialsten Spiele dieser Weltmeisterschaft erwähnen, denn Frankreich siegte in einem wirklichen Hammerspiel in der Gruppe E mit 5:2 über die Schweiz, womit ein neuer Favorit geboren war, den der besagte Personenkreis bis dahin auch nicht wirklich auf dem Radar hatte. Damit stehen jetzt schon klare Verlierer dieses Turniers fest. Neben den bislang erwähnten Teams, muss man auch das bereits erwähnte deutsche Staatsfernsehen dazu zählen, wie aber auch den Rest der so genannten Experten von den etablierten Massenmedien. Weiterhin auf der Verliererstraße sind aber ebenfalls die Schiedsrichter, die immer wieder tolle Shows mit ihren Sprays liefern aber in Sachen Leistung vielfach nicht überzeugen können.

Was wird aus Deutschland?
Es dauert nicht mehr lange, dann steht ein weiterer Favorit wieder auf dem Platz und Deutschland trifft auf Ghana. Die Erwartungen nach dem, auf dem Papier so großartig aussehendem 4:0-Sieg gegen Portugal sind natürlich riesig. Man muss sich aber auch immer vor Augen halten, dass mit den folgenden Gegnern wieder deutlich wird, dass Deutschland diesmal ebenfalls das Glück hatte, eine Art Freilosgruppe zu bekommen und man kann nur hoffen, dass sie diese auch nutzt. Im Bereich des Glücks, muss man nicht nur den einen oder anderen Treffer aus dem Gruppenauftaktspiel verbuchen, sondern auch darauf hoffen, dass dieses weiterhin vorhanden bleibt. Aktuell diskutiert man das Thema Schiedsrichtermanipulation übrigens sehr intensiv, was für die FIFA natürlich kein Thema ist, allerdings einige Entscheidungen erklären würde. Wie es bei der FIFA allgemein in Sachen Ehrlichkeit, Korruption und Geldgier aussieht, dürfte mittlerweile jeder begriffen haben. Wahre Fußballfans sollten sich deshalb gegen die vermeintlichen Machthaber dieser wundervollen Sportart stellen, wie es bislang auch so viele Menschen in Brasilien tun, was allerdings bei dem Teil der Medien mit den vermeintlichen Experten nur ganz klein am Rande erwähnt wird, wenn überhaupt. Fakt ist aber nun einmal, dass Brasilien auch zur WM kein Stück zur Ruhe gekommen ist. Egal, wie man die Sache mit den Favoriten sieht, bleibt es eine ganz besondere WM, was leider nicht zwingend positiv gemeint ist und die Gruppenphase ist noch nicht einmal vorbei.

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