Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Die Grenzen der Gier

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nun ging es in 2018 in den letzten zwei Tagen auch mit dem DFB-Pokal weiter und das Viertelfinale stand an. Zum Auftakt wurden gleich die Grenzen der Gier, welche auch diesen Sport so zerstören, aufgezeigt. Der FC Bayern München musste beim SC Paderborn ran. Dieses bayerische Freilos brachte allerdings gravierende Probleme mit sich, denn im Stadion in Paderborn darf es nach 22 Uhr keine Veranstaltungen mehr geben. Somit musste die Partie auf 18.30 Uhr gelegt werden und die ansonsten für die Bayern mindestens gefühlt, gesetzte Liveübertragung  im Staatsfernsehen war hinfällig. Dies war eben aber nicht das einzige Problem, welches dieser Austragungsort mit sich brachte, denn der Videobeweis sollte, nachdem in der letzten Runde noch verschoben, nun endgültig auch im Pokal eingeführt werden. Dies bewies übrigens, dass der DFB das Scheitern dieser Technik, auch in der Liga, weiter ignorieren will und damit weitere Ablehnung gerechtfertigt bleibt. Das Problem in einem Land, wo man eine Fußballkanzlerin hat, die man auch eine Lügenkönigin nennen muss, man konnte das Videobeweisteam nicht in Köln nutzen, da dies, entgegen der Versprechen der Kanzlerin, 2018 technisch noch immer nicht möglich ist, da die passende Glasfaserverkabelung fehlt. Fußball in Neuland eben. Sehr lobenswert übrigens, dass der SCP nicht bereit war, in ein anderes Stadion auszuweichen und all dies so einmal deutlich wurde. Nun aber zum Spiel selbst, wo man wieder nicht viele Worte verlieren sollte, da es einfach keinen Sinn macht.

Wo sind die passenden Onlinepetitionen?
Auch wenn man mit der Choreografie auf dem Rasen in Paderborn etwas anderes verkaufen wollte, war es das angesprochene Freilos und so stand es zur Halbzeit schon 0:3. Im zweiten Durchgang kamen wieder drei Treffer hinzu und so endete es 0:6 und das Märchen von den Pokalsensationen bekam noch mehr Risse. Dies galt auch für den Pokal selbst, denn das zweite Spiel des Tages schrammte nur ganz knapp am völligen Skandal vorbei. Bayer 04 Leverkusen trat gegen das superunfaire Team von Werder Bremen an aber auch gegen die lächerliche Leistung von Schiedsrichter Marco Fritz, so war es ein besonders schwerer Weg, nach einem 0:2, noch mit einem 2:2 in die Verlängerung zu kommen. Dort eskalierte das Spiel nach einer weiteren Verstärkung der Bremer Unfairness und Provokationen dann völlig. Der Schiedsrichterrentner Wolfgang Stark in Köln, der bis dahin verschollen wirkte, unterstrich dann auch noch einmal, dass der Videobeweis allgemein im Fußball nichts zu suchen hat und damit selbstverständlich auch nichts im DFB-Pokal. Ein letzter Satz noch zu Gerd Gottlob, der dieses Spiel kommentierte und zeigte, dass Unabhängigkeit einfach nicht zur Kernkompetenz der ARD gehört. Bei allen sinnfreien Onlinepetitionen fehlen doch sinnbringende, welche einfach verdeutlichen, dass solche Kommentatoren in der BayArena nichts zu suchen haben, was natürlich auch für DFB-Boss Reinhard Grindel gilt, der ebenfalls anwesend war und sich immerhin Scheiß-DFB-Gesänge anhören dürfte. Nach 120 Minuten stand es dann doch verdient 4:2 und am Rhein war wieder alles in Ordnung.

Der vorverlegte Aschermittwoch
Am Mittwoch gab es zum Auftakt ein Derby, allerdings leider nicht im Staatsfernsehen. Eintracht Frankfurt empfing den FSV Mainz 05, ein Spiel, wo es durchaus Bilder geben konnte, die man der Breite der Bevölkerung in Gänze nicht zeigen wollte. Wer weiß schon, welche Motivation bei Spielansetzungen alle eine Rolle spielen. In dieser brisanten Begegnung war im Block der Mainzer ordentlich Helau und es gab auch wieder feine Pyro, welche im Staatsfernsehen allerdings wieder einmal zensiert wurde. Deniz Aytekin gab den Schiedsrichter, den man durchaus problematisch nennen muss aber er schaffte tatsächlich eine mittelmäßige Leistung. Die Mainzer schafften dies nicht im Ansatz. Ein krasser Torwartfehler, ein Eigentor und ein gravierender Abwehrfehler führten zum verdienten 3:0-Sieg der Eintracht. Dann endete es auch noch mit nur zehn Mainzern und so hatten sie Aschermittwoch schon eine Woche früher. Man muss aber schon sagen, dass dies das Spiel des Abends war, was aber leider, wie gesagt, eben nicht das Lievespiel im Staatsfernsehen war. Kommen wir somit aber nun zu dem Kick, welcher in der ARD live zu sehen war. Dieses letzte Spiel dieser Runde war Schalke 04 gegen VfL Wolfsburg und es begann ein paar Minuten lang wirklich ansprechend und die Schalker gingen 1:0 in Führung. Ab diesem Moment ging es in kleinen Stücken abwärts und spätestens in der zweiten Hälfte war es ein Grottenkick. Tore fielen auch keine mehr, womit die Königsblauen völlig unspektakulär weiterkamen.

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