Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Die Herbsttrends

Ermöglicht durch: hÜlsberg-Die Sache mit dem Ü! Der 7. Spieltag zeigte vor allem einige Trends auf.  Nachdem am Freitagabend die Borussia aus Mönchengladbach beim FC Augsburg gerade einmal ein 2:2-Unentschieden schaffte, zeichnet sich immer deutlicher ab, dass Bayer 04 Leverkusen einfach die Macht am Rhein ist und bleibt. Dies untermauerte die Werkself dann auch gleich am Samstag mit einem spielerisch souveränen 2:0-Heimsieg gegen Hannover 96, auch wenn man einräumen muss, dass dieser Sieg wesentlich gefährdeter war, als es scheint. Man hatte das seltene Glück den für seine starken Leistungen bekannten Schiedsrichter Wolfgang Stark ausnahmsweise auf seiner Seite zu haben, was wieder einmal zeigte, wer auch diese Saison tatsächlich entscheidet. Weitere Indizien gab es, und dies ist gar keine Überraschung, natürlich auch wieder ganz im Süden der Republik beim FC Bayern München, der spielerisch auch diesmal wieder alles andere als die beste Mannschaft der Welt war. Der 1:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg war damit der zweite geschenkte Sieg für den FCB. Dies bedeutet, berücksichtigt man die drei Punkte, die man im Spiel gegen die Eintracht aus Frankfurt geschenkt bekommen hatte, haben die Bayern nun schon eigentlich sechs Punkte nach sieben Spielen weniger, als in der Tabelle ausgewiesen. Was war passiert? Bastian Schweinsteiger wurde seinem Spitznamen wieder einmal gerecht und fiel durch eine glasklare Tätlichkeit auf, die natürlich nur mit der gelben und nicht mit der angemessenen roten Karte geahndet wurde. Bei der Verfassung, die die Bayern in dieser Saison bislang zeigten, darf man bezweifeln, dass sie mit zehn gegen elf Spielern auf dem Platz ein Tor geschossen hätten, wie sie es mit Mühe mit elf Mann schafften. Ein weiterer Schiedsrichterzufall verhinderte dann auch noch einen ebenfalls glasklaren Elfer für die Jungs aus Niedersachsen und so kam es zu einem Sieg, der genau falschrum in die Annalen eingehen wird. Der entscheidende Vergleich stand allerdings im Fernduell zwischen dem FCB und Borussia aus Dortmund an. Der BVB schoss vor heimischem Publikum, ganz souverän, den SC Freiburg mit 5:0 ab. Damit ist noch nicht zwangsläufig geklärt, wer die beste Mannschaft der Welt ist aber es ist geklärt, dass mittlerweile nach sieben Spielen der Verein ganz aus dem Süden der Republik nicht ein einziges Mal Tabellenführer war. Am Samstagabend begann dann die Zeit der torreichen Unentschieden. So trennte sich die Eintracht aus Frankfurt am Main mit 2:2 vom Hamburger SV und am Sonntag sah es für den anderen großen Verein aus dem Norden ähnlich aus, denn Werder Bremen spielte an der Weser 3:3 gegen den 1. FC Nürnberg. Zum Abschluss des Spieltags stand dann ein weiteres Debakel für die Eintracht aus Braunschweig an und sie gingen im eigenen Stadion mit 4:0 gegen den VfB Stuttgart unter und haben somit immer noch nur einen Punkt, was natürlich auch weiterhin zur roten Laterne führt.

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