Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Die Liga bleibt bescheiden

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Den Auftakt zum 9. Spieltag gab es am Niederrhein, wo Borussia Mönchengladbach am Freitagabend auf Eintracht Frankfurt traf. Es ging eher extrem mau los und so trennte man sich 0:0 und hoffte, dass hier kein Trend starten sollte. Am Samstag sah es dann aber genau danach aus. Da war erst einmal das wohl sinnfreiste Spiel des Wochenendes zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern München und es war, bis auf die Umkehr des Heimrechts, exakt so, wie man es schon am Mittwochabend im DFB-Pokal ertragen musste. Wegen der Ordnung sei noch erwähnt, es endete damit natürlich wieder 3:1 für den FCB. Um bei Teams zu bleiben, welche dem Fußball nicht guttun, sei noch das Spiel zwischen Darmstadt 98 und RB Leipzig erwähnt, welches 0:2 zu Ende ging. In Südhessen sorgte Schiedsrichter Wolfgang Stark für Gesprächsbedarf, wie man es von im gewohnt ist und die Leipziger bekamen dort ebenfalls wieder gezeigt, was man in der Liga von ihnen hält und so war Tradition das große Thema im Stadion. Man erkannte hier aber auch schon, dass die Fragezeichen wegen den vermeintlich Unparteiischen  an diesem Herbstwochenende wieder sehr groß werden sollten. Dies zeigte sich dann spätestens an der Weser. In der Partie zwischen Werder Bremen und dem SC Freiburg wiesen selbst die Staatsmedien, wenn auch etwas verschlüsselt, darauf hin, dass Schiri Guido Winkmann doch eher klar auf Seiten der Freiburger stand und so war ein 1:3 auch keine riesige Überraschung. Um noch etwas bei den Schiedsrichtern zu bleiben, sei noch FSV Mainz 05 gegen den FC Ingolstadt erwähnt, was auch wirklich keine Granatenbegegnung war. Am Ende stand dort ein 2:0 und Schiri Manuel Gräfe verschenkte einen Elfer und ein Platzverweis war auch noch im Angebot. Hier konnte man übrigens den nächsten Trend verfolgen, welcher unter der Woche schon im DFB-Pokal für Gesprächsstoff gesorgt hatte, denn es gab einen Negativrekord in Sachen Zuschauerzahlen. Wundern sollte einen diese Entwicklung nicht, vor allem, wenn man sich anschaut, was man in dieser Saison schon wieder alles erleben musste und dies mit Billigung des DFB, was zeigt, dass dieser Weg klar gewollt ist und dafür sollte es gleich weitere Indizien geben.

Warum der Fußball leiden muss
Die meisten Augen am Samstagnachmittag waren wohl auf das Treffen der Werksmannschaften in Niedersachsen gerichtet, wo der VfL Wolfsburg auf Bayer 04 Leverkusen traf. Der Leverkusener Trainer Roger Schmidt war auch dort für den Innenraum gesperrt und es sah lange Zeit nach der Fortsetzung der Krise bei B04 aus aber sie konnten das Blatt noch wenden und siegten am Ende mit 2:1. Dies übrigens obwohl Schiri Tobias Stieler ihnen ein klaren Elfmeter verweigert, was so bezeichnet ist, da er erst unter der Woche in Sachen Elfer auffiel. Mittlerweile wird auch immer schärfer gegen Schmidt geschossen, gerade auch von den Staatsmedien, Kritik an Sportdirektor Rudi Völler findet man dort eher selten, obwohl er schon länger für immer wiederkehrende Probleme sorgt. Kritik am DFB, welcher das aktuelle Problem mit seiner lächerlichen Strafe verantwortete, gab es dort dann gar keine, was wieder belegt, dass man bei diesen Sendern einfach nicht mit Unabhängigkeit zu rechnen hat. Nach einem Spieltag, welcher bislang eher bescheiden daherkam, war davon auszugehen, dass es zu mindestens am Samstagabend noch richtig heiß werden sollte, denn es stand das 171. Revierderby an. Borussia Dortmund traf auf Schalke 04 und man mag es kaum glauben, auch dieses Abendspiel sollte torlos enden. Überlastet mit diesem Kartenspiel war neben Mr. Phantomtor, wie man Schiedsrichter Felix Brych nennt, wohl auch BVB-Trainer Thomas Tuchel, womit immer deutlicher wird, dass das Erbe von Jürgen Klopp wahrscheinlich wirklich zu groß ist. Ansonsten muss man festhalten, dass es nicht nur auf dem Platz ordentlich zur Sache ging, denn man konnte weder ums, noch im Stadion von friedlicher Stimmung sprechen. Ein ganz normales Revierderby eben. Dann standen auch schon die Sonntagsspiele an und es ging gleich mit einem Topspiel los und zwar zwischen 1899 Hoffenheim und Hertha BSC Berlin. Selbstverständlich hatte man nach dem bisherigen Verlauf des Spieltags und der Situation in der Tabelle schon eine Vermutung und die sollte sich auch wieder bestätigen und so gewannen die SAP-ler in Sinsheim mit 1:0. Das zweite Spiel in der dunklen Winterzeit fand dann wieder im Rheinland statt, wo der 1. FC Köln den Hamburger SV empfing. Die Kölner gewannen 3:0 und man kann nur sagen, es war ein Spiel, welches den Spieltag passend abrundete. Rot gab es von Schiri Benjamin Brand gegen den HSV, nachdem die Kölner es auch mit einem Elfer nicht geschafft hatten, auf die Siegerstraße zu kommen. Gegen zehn Hamburger war es dann kein Problem mehr. Es wird immer deutlicher, dass der Dino aus der Liga gedrängt werden soll.

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