Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Die LÖWenherzen am Ende 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nachdem letzten Auswärtsspiel der LÖWenherzen in diesem Jahr gegen England in London vom vergangenen Freitag, was nichts für Fußballfreunde war, stand am gestrigen Abend noch das letzte Heimspiel 2017 gegen Frankreich in Köln an. Der Tag war von der Beisetzung der Kölner Fußballlegende Hans Schäfer geprägt, warum am Abend auch Trauerflor getragen wurde und es eine Schweigeminute gab. Auch der große Religionskrieg sollte über dieses Spiel wieder in den Fußball getragen werden, was nicht nur daran lag, dass der große Terror von Paris fast genau zwei Jahre her war. Man sieht schon, es gab viele Schlagzeilen zu diesem Abend, das Spiel selbst interessiert dafür aber wieder nicht wirklich die großen Massen, auch dieses Problem bekommt man beim DFB offensichtlich nicht in den Griff. Um beim Verband zu bleiben, bekam bei der ARD, wo das Spiel zu sehen war und wo man für systemtreue  Propaganda bekannt ist, DFB-Chef Reinhard Grindel wieder eine Plattform. Er stellte einen neuen Slogan vor, der doch schwer an den Widerstand gegen den DFB erinnerte und außerdem gab es wieder die bekannten leeren Worthülsen zum Videobeweis. Dieser Mann hat wirklich nichts verstanden oder ist an Ignoranz nicht zu überbieten. Natürlich muss auch noch kurz auf Italien geblickt werden, die am Montag ausschieden und nicht bei der WM 2018 in Russland antreten werden. Man sollte nicht so viel über diese Überraschung reden, sondern mehr darüber, wie clever die Schweden es gemacht haben. Die Kritik daran klingt merkwürdig, denn bei der deutschen Nationalmannschaft nennt man eine solche Taktik, geschickt und strategisch clever.

DFB muss Flitzer danken
Die Stimmung beim Spiel, wenn man überhaupt im leisen Kölner Rund davon sprechen mochte, kam von den Franzosen, dies galt auch für die Spielgestaltung. Man sieht, von den großen Versprechen zum Spiel blieb wieder wenig übrig. Erreicht Joachim Löw die Mannschaft überhaupt noch, solche Fragen konnten an diesem Abend schon aufkommen. Sein ewiges Testen soll später bitte auch nicht im Gejammer enden, wenn das Team in Russland nicht eingespielt sein sollte, wurde der Weg doch völlig freiwillig gewählt. Die LÖWenherzen hatten in der ersten Halbzeit schon riesiges Glück, dass die Franzosen nur 1:0 führten, was eher schmeichelhaft war. Natürlich gab es wieder Pfiffe gegen die Auswahl vom DFB, welche schichtweg gerechtfertigt waren. In der zweiten Halbzeit wurde es für Deutschland etwas besser, was beim Niveau der ersten 45 Minuten kein Lob sein kann. Der ARD reichte es, um spätestens nach dem 1:1 in Lobeshymnen zu verfallen, die allerdings durch das 2:1 für die Franzosen relativ schnell wieder gestoppt wurden. In der letzten Szene vorm Abpfiff fiel dann noch das 2:2, was wiederum sehr schmeichelhaft war und zum Ende 2017 noch einmal unterstrich, dass man gegen ernsthafte Gegner nicht siegen kann. Kein gutes Zeichen, wenn man im nächsten Jahr Weltmeister werden muss. Zur nicht vorhandenen Stimmung bei gerade einmal nur 36.000 Zuschauern im Stadion muss noch erwähnt werden, es gab wieder Papierflieger, was ein neuer Trend zu werden scheint. Die größte Stimmung brachte allerdings ein Flitzer, womit klar ist, wo der DFB sich für die Stimmung bedanken muss. Dafür braucht man natürlich kein Stadion zu besuchen.

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