Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Die Saison der Deppen ist beendet

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die Saison 2013 / 2014, die am gestrigen Tage zu Ende ging, wenn man von der Relegation absieht, war eine Saison, die vor allem wieder einmal von Deppen geprägt war und natürlich von Kriminellen. Zu diesen Deppen muss man in jedem Fall auch in dieser Saison wieder die Schiedsrichter zählen, denn sollten es keine Deppen sein, wären ihre unzähligen Fehler wohl gar keine, sondern Vorsatz. Miserable Schiedsrichterleistungen musste man am gestrigen Nachmittag auch wieder in Berlin erleben, was nichts Gutes für das nächste Wochenende erahnen lässt, wenn dort Borussia Dortmund im Finale des DFB-Pokals auf den FC Bayern München trifft. An diesem Wochenende empfing dort Hertha BSC die Dortmunder und man ging mit 0:4 unter, was natürlich wieder Hoffnung fürs kommende Wochenende schürte. Bedeutung hatte dieses Spiel eigentlich keine aber dies kennt man mittlerweile nur zu gut aus der 1. Liga. Was die Leistung der Schiris aber auch die Bedeutung des Spiels anging, sah es in der Partie zwischen Hannover 96 und dem SC Freiburg ganz ähnlich aus, nur dass der 3:2-Heimsieg der 96er nicht ganz so souverän war. Eintracht Frankfurt verspielte beim FC Augsburg eine 0:1-Führung und verlor am Ende mit 2:1, was aber selbst für die Augsburger keine Bedeutung haben sollte, denn für sie hätte der Sieg nur etwas gebracht, wenn der FSV Mainz 05 gegen den Hamburger SV verloren hätte, womit wir beim nächsten Thema wären. Denn es war auch noch so etwas, wie Abstiegskampf an diesem Wochenende angesagt, auch wenn dieser erwartungsgemäß, ganz zu den Ereignissen in der Liga passend, auch irgendwie ausfiel.

Abstiegskampf? Abstiegskrampf!
In Sachen Abstiegsk(r)ampf sah es in dieser Saison so aus, dass es am Ende nur noch um drei Teams ging, also nur noch um die Frage, wer steigt direkt ab und wer muss in die Relegation und man kann schon verraten, nachdem 34. und damit letzten Spieltag sah es exakt so aus, wie es sich eine Woche zuvor schon darstellte. Der Hamburger SV trat mit ordentlich schwarzem Rauch bei den Mainzern an und auch die Mannschaft gab endlich richtig Gas, sollte aber trotzdem 2:3 in Mainz verlieren. Damit hatte der 1. FC Nürnberg alle Möglichkeiten und hätte in Gelsenkirchen einfach nur gewinnen müssen, womit der Club übrigens auch noch Bayer 04 Leverkusen in Sachen Champions League unterstützt hätte. Keinen Support für die Werkself durch die Franken bedeutete, dass man sich mit 1:4 von Schalke 04 abschießen ließ, vor allem bedeutete dies aber auch den Abstieg. Ganz ähnlich sah es für die Eintracht aus Braunschweig aus, die mit 1:3 in Sinsheim bei 1899 Hoffenheim verloren und die Liga somit auch verlassen werden, was nicht schön ist aber auch keine Überraschung, wenn man fast die ganze Saison über auf dem 18. steht. Knapp 30 Jahre üben haben nicht geholfen aber vielleicht klappt die Rückkehr beim nächsten Mal schneller.  Nach diesem nicht wirklich spannenden Abstiegskampf, gab es noch den Kampf um die Plätze in der Champions League, wo es aber auch nicht wirklich spannend war. Der VfL Wolfsburg gewann, wie seit fast 10 Jahren nur noch, auch diesmal vor heimischem Publikum mit 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach und dies mit dem für Fehlentscheidungen berühmt gewordenen Wolfgang Stark auf dem Platz. Dies bedeutete vor allem zwei Dinge. Auf der einen Seite war das Thema Qualifikation für die Champions League damit für die Fohlen durch und auf der anderen Seite war die Frage nach der Macht am Rhein wieder einmal positiv geklärt, findet man sie doch wieder nicht am Niederrhein.

Der Depp – Die Meisterschale – Die Haftstrafe
Mit diesem Sieg der Wölfe hatten sie noch alle Chancen die Qualifikationsrunde zur Champions League zu erreichen, waren dafür allerdings auf Hilfe von der Weser angewiesen, denn Werder Bremen hätte dafür die Werkself in der BayArena besiegen müssen. Es war das erste Mal, dass Robin Dutt zurück an seine alte Wirkungsstätte kehrte und auch diesmal macht er es den Leverkusenern wieder schwer, was in seinem Blut zu liegen scheint. Aber die Bremer verspielten ihren 0:1-Vorsprung und am Ende sollte Leverkusen mit 2:1 verdient siegen und mit dem Erreichen der angesprochenen Qualifikationsrunde für ein halbwegs versöhnliches Saisonende sorgen. Was bleibt ist ein Spiel, welches diesen Namen im Kontext Fußball nicht verdient, es war eher wieder ein Schauspiel und zwar ein ganz jämmerliches und erbärmliches. Der FC Bayern München gewann mit 1:0 gegen den VfB Stuttgart und man feierte den 24. Meistertitel, zu dem hier natürlich nicht gratuliert wird, weil er nicht verdient ist, wie die letzten 33. Spielberichte auch schon zeigten. Es war ein weiterer Tag, an dem sich Pep Guardiola zum Depp machte, also ganz so, wie zu seinem Einstand beim FCB. Diesmal war der Hosenstall zwar zu und man gewann in der bekannten Art und Weise auch wieder, dafür ließ er diesmal zur Abwechslung die Meisterschale fallen und man fragt sich, ob dies seine Wertung dieses Preises war. Natürlich war auch der zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilte Ex-Präsident Uli Hoeneß wieder dabei und mehr und mehr zeigt sich, dass es nicht zu einem Haftantritt direkt nach Ostern gekommen ist, wie in den Medien vielfach spekuliert wurde. Zu diesen Spekulationen muss man allerdings anmerken, dass es keine Jahresangaben gab und vielleicht war Ostern 2015 gemeint, kommt doch nun das DFB-Pokal-Finale, die WM 2014 in Brasilien und dann auch schon wieder die nächste Saison. Man darf nie vergessen, dass bei den Kriminellen bei den Bayern immer vieles möglich ist aber dazu mehr, wenn die gesamte Saison im Rückblick gibt.

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