Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Die Sinnfreiheit des Videobeweises

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Langsam neigt sich auch die Saison 2016 / 2017 schon wieder dem Ende zu und man kann festhalten, dass sie keine großen Überraschungen bot, was natürlich der Attraktivität dieses Sports schadet. Das größte Problem bleiben weiterhin die Schiedsrichterfehlentscheidungen, welche an fast jedem Spieltag zu Verzerrungen führen. Nun muss man sich die Frage stellen, warum der immer gleiche Kreis an Schiedsrichtern nicht, zu mindestens nach und nach, ausgetauscht wird, was die einzig logische Konsequenz wäre, wenn sie nicht in der Lage sind, ihren Job ordnungsgemäß auszuführen. An dieser Stelle wären natürlich der DFB und die DFL gefordert. Dies geschieht allerdings nicht, völlig unabhängig davon, wie eklatant die jeweiligen Fehlentscheidungen auch immer sein mögen. Stattdessen gibt es fast jede neue Saison vermeintlich maßgebliche Änderungen, vom Freistoßspray bis hin zur Torlinientechnik, all dies änderte bislang allerdings rein gar nichts am hier beschriebenen Problem. Nun kommt in der nächsten Saison der Videobeweis und längst haben die etablierten Massenmedien, wie zum Beispiel auch das Staatsfernsehen, damit begonnen, zu erklären, welche Fehlentscheidungen auch mit dieser neuen Technik wieder nicht korrigiert werden könnten. Dies erklärt, warum auch diese Neuerung eher sinnfreien Charakter haben dürfte. Man müsste sich vielleicht einmal dem gesamten Sachverhalt ganz anders annähern und schauen, wer unterm Strich immer wieder am meisten von den Fehlentscheidungen profitiert und könnte so schnell zu der Ansicht gelangen, gewisse Systeme zu erkennen. Dies wäre dann natürlich ein weiteres Indiz für die Manipulationsvorwürfe, welche immer wieder aufkommen und denen man erstaunlich halbherzig nachgeht. Bei dieser Anhäufung von Fehlentscheidungen, die oftmals in eine gewisse Richtung leiten, fällt es doch sehr schwer, dies alles nur unter Zufällen zu verbuchen. Zum Schluss sei noch einmal darauf hingewiesen, dass auch dieser schöne Sport schon längst dem völligen Kommerzwahn geopfert wurde und da sind tatsächliche Zufälle eher kontraproduktiv. Dies bedeutet, im Sinne der völligen Gier, wäre es von Vorteil, wenn man immer noch Möglichkeiten hätte, steuernd einzugreifen und dort wären Schiedsrichter immer ganz oben auf der Agenda.

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