Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Die Zeit der nervigen Blitztabellen

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Und schon ist auch die Saison 2013 / 2014 eigentlich wieder Geschichte und man muss festhalten, dass sich der Negativtrend aus der Jubiläumssaison nicht nur fortsetzte, sondern noch einmal verschärfte, was sowohl für den FC Bayern München, wie auch für die Schiedsrichter gilt. Letztere sorgten natürlich auch an diesem vorletzten Spieltag wieder für Fragen, auf die es wohl nur eine Antwort gibt und in der geht es nicht um komische Zufälle. Dieser Spieltag hatte einige Besonderheiten zu bieten. Da für die Hälfte der Clubs die letzten Heimspiele anstanden, war dieser Spieltag natürlich auch von vielen Abschieden geprägt und selbstverständlich fanden, wie üblich, alle Partien parallel statt. Es war aber auch der erste Spieltag nach der riesigen Blamage der vermeintlich besten Mannschaft der Welt, die international unter der Woche erleben dürften, wo der weltbeste Fußball wirklich gespielt wird. Am Ende des Tages ging es, wie es sich für die Bundesliga leider längst gehört, vor allem aber ums Gerangel, was das große Geld angeht, was das Sportliche eben immer mehr verdrängt. Es ist wieder die große Zeit der nervigen Blitztabellen und anderer unbedeutender Statistiken, die am Ende auch nichts an den Tatsachen ändern. Starten vollen wir diesmal ganz im Norden der Republik und zwar mit einem gähnend langweiligen Spiel, in dem es um nichts mehr ging. Werder Bremen empfing Hertha BSC Berlin und sollte mit einem 2:0-Heimsieg gegen schwache Berliner für einen halbwegs versöhnlichen Heimausklang sorgen. Dies ist natürlich nur sehr bedingt zu sehen, muss man die Saison mit Robin Dutt doch eher, als eine große Enttäuschung betrachten. Auch im Pott ging es an diesem Wochenende für alle Beteiligten nicht mehr wirklich um irgendwas, was ein 3:2-Heimsieg von Borussia Dortmund über 1899 Hoffenheim, nach einem netten Spiel, kaum erwähnenswert macht. Eine Nachricht im Rahmen dieses Spiels war dann noch ein schnell beschmierter Mannschaftsbus der Gäste, der aber auch genauso schnell wieder gereinigt war. Unmut von Fans kann übrigens noch ganz anders aussehen aber dazu später mehr.

Die große Geldjagd
Nach den völlig belanglosen Spielen, kommen nun diese, in denen es ums internationale Geld gehen sollte, wobei andere Sorgen kaum vorhanden waren, wie man zum Beispiel beim Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FSV Mainz anmerken kann. Dieses Spiel verlief ähnlich, wie das Spiel der anderen Borussen, nur dass die Fohlen mit 3:1 siegten. Bayer 04 Leverkusen musste zum letzten Auswärtsspiel der Saison zu Eintracht Frankfurt und man erkannte am 2:0-Auswärtssieg der Werkself deutlich, dass die alte Souveränität zurück ist und man sich wieder aufs ganz große internationale Geschäft fokussiert. Daran, dass dies nun noch eng werden könnte, trägt man die Verantwortung natürlich fast ganz alleine. Der direkte Konkurrent in dieser Sache ist Schalke 04 und die reisten in den Breisgau zum SC Freiburg, wo sie in einem ebenfalls netten aber auch überraschungslosen und unspektakulären Spiel auch mit 2:0 siegten. Spannend bis zum Ende sah es im Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und dem VfL Wolfsburg aus. Der 2:1-Auswärtssieg brachte den Wölfen nur bedingt etwas, die Stuttgart konnten sich ein wenig freuen, da sie durch die anderen Ergebnisse mit dem Abstieg nun nichts mehr zu tun haben. Trotzdem machten die Fans unmissverständlich mit unterschiedlichen Aktionen deutlich, was sie von den Verantwortlichen im Verein halten. Ganz anders drückte man sich beim Hamburger SV aus, wo es schon während dem Spiel gegen den FC Bayern München, der sich natürlich nicht gleich schon wieder blamierte, zu schweren Ausschreitungen mit der Polizei kam. Das 865. Heimspiel in der 1. Liga könnte das letzte für die Hamburger gewesen sein, um dies zu verhindern, müssen sie nächste Woche gewinnen und dann noch durch die Relegation. 4:1 siegten die Bayern übrigens, was allerdings, wie so oft, nichts über das Spiel an sich aussagt. Noch düsterer wurde es an diesem Samstag für den 1. FC Nürnberg, verlor man doch im Frankenland mit 2:0 gegen Hannover 96, was zu einem Abbruch des Supports durch die Fans führte, wie man ihn lange nicht mehr erlebt hatte. Allgemein konnte sich der Club noch glücklich schätzen Unterstützung aus dem Schwabenland zu bekommen. Der FC Augsburg schoss im wohl spannendsten Spiel den 1:0-Auswärtssiegtreffer erst in der 94. Minute gegen Eintracht Braunschweig und sorgte damit dafür, dass es auch diesmal nicht zu großen und entscheidenden Bewegungen in der Tabelle kam. Wahrscheinlich war dies allerdings auch der Todesstoß für die Braunschweiger, was irgendwie traurig ist.

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