Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Diesmal Osnabrück

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Das Viertelfinale im DFB-Pokal ist längst zu einem weiteren schlechten Scherz im Fußballzirkus geworden und sollte am gestrigen Abend in Osnabrück endlich ein Ende finden. Die Sportfreunde Lotte empfingen an der Bremer Brücke Borussia Dortmund, womit es kein wirkliches Heimspiel war, wie man es auch vom Drittligist hören konnte. Vorausgegangen war eine kurzfristige Spielabsage durch Schiedsrichter Felix Brych vor gut zwei Wochen und dies war wirklich keine Überraschung, was natürlich zu Fragen führte. Aber Probleme beim DFB sind nun eben auch nichts Neues mehr und so irritiert es auch nicht, dass der Widerstand, nicht nur wegen den permanenten Schiedsrichterskandalen, immer weiter wächst. Jüngst kam nun auch noch Ärger mit dem Finanzamt hinzu, was natürlich vermuten lässt, dass die zahlreichen Kritiker des DFB Recht haben. Die Auslosung der nächsten Runde durchzuführen, bevor alle Partien ausgespielt waren, war dann auch noch ein Sachverhalt, welcher durchaus Kritik verdient. Der Bericht zum gestrigen Livespiel in der ARD begann wieder einmal mit Fake-News. So wurde behauptet, dass ausgespielt würde, wer zum FC Bayern München fahren würde, was natürlich völliger Blödsinn war, denn bei einem Sieg der Sportfreunde aus Lotte hätten sie Heimrecht gehabt. Es ist immer wieder interessant, wie viele Unwahrheiten im Staatsfernsehen verbreitet werden, dabei regt man sich dort genau darüber so massiv auf und tut gerne so, als hätte man die Wahrheit gepachtet. Kommen wir aber nun zum Spiel.

Völlig überraschungslos
Die erste Halbzeit sah nicht zwingend nach einem klaren Sieg des BVB aus und war phasenweise einfach nur anstrengend. In der zweiten Halbzeit änderte es sich und Dortmund machte ernst, so siegten sie am Ende mit 3:0. Es war eher ein Spiel, nicht nur vom Ergebnis, wie man es sonst von den Bayern kennt und wie es niemand braucht. Es ist diese Art, die dem Sport mindestens nicht gut tut, da sind Scheiß-DFB-Sprechchöre natürlich keine Überraschung. Um beim Thema zu bleiben, war man von den so gerne beworbenen Pokalüberraschungen unendlich weit entfernt. Da passte es, dass auf der Homepage des vermeintlichen Premiumproduktes des deutschen Vereinsfußballs schon vorm Spiel Tickets fürs Halbfinale gegen den BVB zu buchen waren. Zum Schluss muss man noch auf Mister Phantomtor blicken, denn Felix Brych bot keine gute Leistung, was man leider auch nicht mehr erwartet aber es waren auch keine größeren Auffälligkeiten zu verzeichnen, scheinbar lief eben auch so alles, wie es sein sollte. Am Ende passte das Spiel zu den anderen drei Begegnungen und es verdeutlichte sich auch hier, warum die Stimmung gegen den DFB eher weiter zunehmen wird und man darf darauf hinweisen, dass die meisten Probleme einfach hausgemacht sind. Übrigens nutzte Mehmet Scholl, der wieder den vermeintlich unabhängigen ARD-Experten spielte, die Gelegenheit, wieder Vereinspolitik für den FCB zu machen, was wiederum unterstrich, dass die Erhebung eines Rundfunkbeitrags mit dem Hinweis auf Unabhängigkeit, einfach nicht ins Bild passt und somit selbstverständlich auch nicht gerechtfertigt ist.

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