Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Drei müssen nicht alle guten Dinge sein

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Den Beweis zu dieser Überschrift lieferte der 3. Spieltag, der in Leverkusen begann, denn dort schlug mit Robin Dutt nicht nur ein Kölner auf, sondern auch ein Ex-Trainer, welcher der Werkself damals mehr geschadet hatte, als er ihr nutzte und so sollte es auch am Freitagabend aussehen. In der Partie zwischen Bayer 04 Leverkusen und Werder Bremen störte aber nicht nur der Bremer Trainer, sondern auch der Schiedsrichter Christian Dingert, der den Auftakt zu einer ganzen Reihe an gröbsten Schiedsrichterfehlentscheidungen an diesem Spieltag machen sollte. Am Ende verlor Leverkusen die ersten zwei Punkte und man trennte sich mit 3:3. Da Bremer Fans die Leverkusener provozierten, rappelt es auch ordentlich und es gab einige Verhaftungen, womit deutlich wurde, dass es auch im Fußball nicht ruhiger wird. Nach einem weder fairen, noch uninteressanten Spiel, sollte der folgende Samstag vor allem durch Langeweile und natürlich weitere Fehlentscheidungen der Schiris geprägt sein. Es sei hier schon angemerkt, dass das Spray für die Freistöße, welches bald schon eingeführt werden soll, wie auch die Torlinientechnologie nichts bringen wird, so lang die hier erwähnten, vermeintlich Unparteiischen auf dem Platz stehen und im Namen des DFB ihr Unwesen treiben dürfen. Das Duell der Aufsteiger zwischen dem SC Paderborn und der rheinischen Fahrstuhlmannschaft aus Köln zeigte, dass pure Defensivleistung nicht alles ist, denn das 0:0 brachte weder dem SCP etwas, noch war es wirklich gut für den 1. FC Köln. Es war außerdem auch ein Beweis dafür, wie langweilig die 1. Liga sein kann. Diesen Beweis gab es übrigens auch beim 1:1 zwischen 1899 Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg. Negatives vom Staatsfernsehen ist man leider mittlerweile auch beim Fußball gewohnt, so wurden die Spiele am Samstag in der ARD im Rahmen großer Kinowerbung präsentiert und später im ZDF sollte das Werbethema eine neue Sportlotterie sein und dafür soll man die Zwangsabgabe mit dem Namen Rundfunkbeitrag zahlen, was einfach nur lächerlich ist.

Weitere bayerische Lächerlichkeiten
Um beim Thema Lächerlichkeit zu bleiben, landete man dann zwangsläufig auch wieder beim FC Bayern München mit seinen neuen Millionären, die gegen den VfB Stuttgart nichts Gutes ablieferten und man sich fragte, was lächerlicher war, die von einigen Spielern interpretierte Vereinshymne, die im Netz die Runde machte oder der 2:0-Sieg, der nicht im Ansatz so souverän war, wie man ihn im Staatsfernsehen fälschlicherweise darstellte. Der von Franck Ribery präsentierte neue Bart, warf die Frage auf, um es schmunzelnd zu sehen, ob dieser nicht schon unter das IS-Verbot der Bundesregierung im Kontext des aktuellen Religionskriegs fällt und strafrechtlich zu verfolgen wäre. Natürlich reichte die sportliche Leistung des FCB nicht zur Tabellenführung aus und wenn man dann noch den geschenkten Punkte vom letzten Spieltag abzieht, ergibt sich noch ein ganz anderes Bild. Aber nicht nur ganz im Süden der Republik, bei diesem Südderby, sollte Langeweile ebenfalls ein bestimmendes Thema sein, denn auch in der Hauptstadt sah es nicht anders aus. Hier verlor Hertha BSC Berlin gegen den FSV Mainz 05 mit 1:3 und das Ergebnis täuschte gewaltig, wenn es um die Spannung des Spiels geht. Dann stand am Samstagnachmittag noch das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem SC Freiburg auf dem Plan, wo der BVB so souverän war, dass er mit dem 3:1 den Breisgauern sogar noch ein erstes Saisontor schenken konnte. Übrigens auch in diesem Spiel kam die Frage auf, warum manche Schiedsrichter, wie in diesem Fall Bastian Dankert, eigentlich noch eingesetzt werden. Auch dieser Spieltag zeigte bis hierher schon, dass immer wieder ein Personenkreis spielbestimmend eingreift. So erahnt man an dieser Stelle wieder schnell, wo es auch in dieser Saison langgehen wird und dass das süddeutsche Premiumprodukt am Ende noch breiter aufgestellt sein wird, was weiteren Schaden für den Fußball in Deutschland bedeuten wird.

Nach der Blamage bei der WM in Brasilien
Wem diese Indizien nicht reichen, für den gab es noch das so genannte Topspiel am Abend, wo am Niederrhein Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 aufeinandertreffen sollten. Am Ende siegten die Fohlen mit 4:1und dies auch verdient, was allerdings nicht über die blamable Schiedsrichterleistung hinweg täuschen sollte. Drei Elfmeterentscheidungen in einem Spiel zu versieben, ist schon rekordverdächtig und dass dies durch Felix Brych geschah, der Deutschland schon bei der WM 2014 in Brasilien blamierte, sagt wieder einiges über die Schiris vom DFB aus. Schon bis zu diesem Zeitpunkt konnte man auch festhalten, dass man nicht das Gefühl hatte, es mit der Liga des Weltmeisters zu tun zu haben. Dieses Gefühl deckte sich aber letztendlich mit dem, was man in der Länderspielpause, welche mit diesem Spieltag endete, schon erleben musste. So klang der Samstagsspieltag aus, die Macht am Rhein war wieder deutlich geklärt, da Leverkusen weiterhin die Tabelle anführte, wobei noch die Frage offen war, ob dies so bleiben sollte, denn am Sonntag standen weitere Partien an, in denen Leverkusen die Tabellenführung noch verlieren konnte. Den ersten Versuch unternahm die Eintracht aus Frankfurt, welche vor heimischem Publikum auf den FC Augsburg traf. Man ist nicht überrascht, dass auch hier der Schiedsrichter Manuel Gräfe eine wichtige, wie auch traurige Rolle spielte und sich dieser Trend somit auch am Sonntag fortsetzte. So holte der FCA die ersten Punkte in dieser Saison in einem diskussionswürdigen Kartenspiel und sorgte erst einmal dafür, dass Leverkusen weiterhin Tabellenführer blieb. Nun hing alles davon ab, wie das große Nordderby des Wochenendes ausgehen sollte, denn Hannover 96 empfing den Hamburger SV. Nicht ganz überraschend gewann Hannover das Nordduell mit 2:0, was allerdings nicht ausreichte, um die Werkself vom Thron zu stoßen. So endete ein eigentlich eher bescheidener Spieltag für Uli dann doch noch ein wenig versöhnlich.

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