Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Ein Glücksstadion

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Seitdem Wochenende sind Fußballarenen wieder ein großes Thema, denn in Russland hat der Confed-Cup begonnen und damit die Generalprobe für die dortige Weltmeister-schaft im kommenden Jahr, womit dann eben auch die Stadien schon einmal im Fokus sind. In einigen Stunden starten auch die LÖWenherzen ins Turnier, wenn es in Sotschi gegen Australien geht. Dieses kleine Fußballereignis dieses Sommers wird hier aber nur am Rande behandelt und erhält damit die Bedeutung, welche es auch für die DFB-Auswahl hat.

Das Stadion, welches hier aber nun vorgestellt wird, findet man nicht im fernen Russland, sondern im oberpfälzischen Regensburg. Damit ist klar, es geht um die Heimspielstätte des SSV Jahn Regensburg. Übrigens ist diese auch noch gar nicht so alt, denn, um genau zu sein, spielt der Jahn dort erst seit fast genau zwei Jahren.

Ursprünglich kickten die Regensburger im Jahnstadion, welches man auch unter dem Namen Stadion an der Prüfeninger Straße kannte. Dort, wo früher auf den Rängen noch 12.500 Zuschauer die Spiele sehen konnten, hat längst der Abbruch übernommen. Immerhin bedeutet dies schon auch den Verlust von Tradition, schließlich spielte man hier von der Eröffnung im Jahre 1926 bis eben im Juli 2015 die Continental Arena ihre Pforten für die Heimspiele von Jahn Regensburg öffnete.

Diese neue Fußballarena findet man nun im Süden Regensburgs an der Franz-Josef-Strauß-Allee im Stadtteil Oberisling, ganz in der Nähe zur Universität und zum Universitätsklinikum. Insgesamt 15.224 Zuschauer können dort nun seit der Saison 2015 / 2016 den erfolgreichen Kurs der Mannschaft verfolgen. Da dieser gerade erst in die 2. Liga geführt hat, kann man erst einmal von einem Glücksstadion sprechen, wobei es natürlich noch ein langer Weg wird, diesen Namen auch zu untermauern.

Um noch einmal auf die Zuschauerplätze im neuen Stadion zurückzukommen, sei noch erwähnt, dass sich diese folgendermaßen aufteilen. Es gibt 6.148 Stehplätze und 9.076 Sitzplätze, von denen 1.053 auf den Businessbereich entfallen. Außerdem gibt es 35 Plätze für Rollstuhlfahrer, 24 Kommentatoren und 28 Presseplätze.

Das Stadion wurde in Nord-Süd-Richtung erbaut, wodurch sich die Haupttribüne mit den VIP-Logen, dem Businessclub, der Pressetribüne und den Umkleidekabinen im Osten befinden. Die Heimfans hingegen stehen im Süden auf der Hans Jakob Tribüne hinter dem Tor. Dieser Tribünenteil wurde nach Hans Jakob, der Legende des SSV Jahn Regensburg, benannt. Für die Gästefans stehen auf der westlichen Seite der Nordtribüne 884 Stehplätze zur Verfügung und wer es braucht, hat auch noch  919 Sitzplätze zur Auswahl.

Bei Bedarf könnte das Stadion noch auf 18.000 Plätze ausgebaut werden, allerdings ist es für weitere Veranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerte, durch die Nähe zu Wohngebieten und einem Mangel an passenden Fluchtwegen aus dem Innenraum, nicht geeignet. Fußball reicht aber auch wirklich. Dieses Stadion bekam übrigens ein rotes Dach und eine rote Außenfassade, nach den Farben der Stadt und des Vereins, dass der restliche Bau überwiegend in Weiß gehalten wurde, rundete alles im Zusammenhang mit den Vereinsfarben ab.

Der offizielle Name der neuen Arena kommt durch den Automobilzulieferer Continental AG, welcher 2015 die Namensrechte für eine Millionen Euro auf fünf Jahre erworben hatte. Im Stadion selbst findet man dann, neben der Geschäftsstelle vom Jahn, auch noch den Bayerischen Fußballverband mit der dazugehörigen Geschäftsstelle des Bezirks Oberpfalz und das FIFA Medical Centre Regensburg ist Mieter im Funktionsgebäude. So kann man also im Gesamten von einer recht vielfältigen Nutzung sprechen.

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