Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Ein letzter langer Kick in dieser Saison

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nun war es soweit und der letzte lange Spieltag dieser Saison stand an. Unter der Woche gab es aber erst einmal Erstaunliches vom DFB, hielt man sich dort doch mit der Strafe gegen Luiz Gustavo erstaunlich zurück. Ein Prozess, den man im Ganzen einmal im Auge behalten sollte, wobei in Sachen Schiedsrichter an diesem Spieltag alles wieder so lief, wie man es die gesamte Saison über schon bemängeln musste. Der 32. Spieltag begann also noch ein letztes Mal in der Saison am Freitagabend und zwar am Rhein mit der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen. Man kann sagen, dass es ein wirklich interessanter und bei einem Endstand von 4:3 torreicher Auftakt war. Man muss ebenfalls festhalten, dass das Ende von Schiedsrichter Wolfgang Stark jetzt glücklicherweise in ganz großen Schritten immer näher kommt. Übrigens zeigte er in der Domstadt, dass er auch zum Karriereende nicht überzeugen kann, der Mann bleibt sich einfach treu. Dann kam auch schon der Samstag und hier gab es zwar logischerweise nicht mehr die riesige Spannung aber trotzdem standen noch Entscheidungen aus. So gab es das Spiel zwischen Borussia Dortmund und 1899 Hoffenheim, wo vorher erklärt wurde, wie groß die Probleme mit dem BVB-Trainer Thomas Tuchel wirklichen sind. Problem ist ein gutes Stichwort, wenn man davon spricht, dass es ein Spiel um 15 Millionen Euro war und man dann ausgerechnet Mr. Phantomtor Felix Brych zum Schiri machte. Schon kurz nach Anpfiff fiel das 1:0 für den BVB und man ist nicht überrascht, dass es eigentlich kein Treffer war, da es klares Abseits war. Es sollte gleich in der Art weitergehen und so gab es einen Handelfmeter für die Borussia, welcher allerdings verschossen wurde, was gerecht war, da es kein passendes Handspiel gab. Solch offensichtliche Eingriffe, bei der im Raum stehenden Summe, waren natürlich ein Skandal. Immerhin gab es mit dem 2:0 noch ein unumstrittenes Tor, was aber nicht von einem weiteren, völligen Skandalspiel ablenken konnte, was es dann letztendlich war. Es sollte noch einen weiteren umstrittenen Elfer geben, diesmal allerdings für 1899 und dieser wurde dann tatsächlich verwandelt, änderte aber nichts mehr. So gewann der BVB mit 2:1, allerdings nur durch die beschriebenen, inakzeptablen Entscheidungen.

Das Ende der Lilien
Mit viel Spannung rechnete man eigentlich auch in Süddeutschland, wo der FC Ingolstadt auf Bayer 04 Leverkusen traf, also das Team, welches zum Saisonstart laut den Experten der Staatsmedien einer der wichtigsten Verfolger des FC Bayern München werden sollte, was viel über die Qualität dieser Experten aussagte, war es doch ein Abstiegsduell. In diesem Grottenkick hatte Leverkusen wieder nicht nur mit den bekannten Problemen, welche auf die Kappe des gescheiterten Managements gehen, zu kämpfen, sondern auch wieder mit dem Schiri, welcher dort von Harm Osmers gegeben wurde. Auch dieses Problem erklärt, auf die Saison gesehen, wo man die Werkself in der Tabelle aktuell findet. Zu Sportdirektor Rudi Völler und seinen Freunden muss noch angemerkt werden, dass ihr Verhalten bei den Schanzern wieder einmal absolut nicht hinnehmbar war. Das 1:1-Unentschieden war schon ein weiterer Tiefschlag für B04, daran ändert sich auch nichts, wenn man anmerkt, dass ein direkter Abstieg damit verhindert wurde. Ums Geld verdienen im internationalen Geschäft ging es am Samstag übrigens auch noch am Niederrhein, wo Borussia Mönchengladbach den FC Augsburg empfing und unbedingt punkten musste. Hier muss man leider den Schiedsrichter Bastian Dankert erwähnen, der unter anderem dem FCA einen Elfer nicht gab, was natürlich bei einem Spiel, wo es ebenfalls um eine ganze Menge Geld ging, zu dem bekannten Geschmäckle führte und bei dieser Personalie gleich noch etwas mehr. Trotzdem gingen die Augsburger auch so noch in Führung, was die Stimmung beim Fohlenanhang, der sich in einem wichtigen Teil übrigens gegen den Verein gestellt hatte, auch erst einmal nicht wirklich besser machte. Dies galt auch nach dem Abpfiff, auch wenn es durch ein Tor in der letzten Sekunde noch ein 1:1 gab. Dann war da noch das Abstiegsspiel für Darmstadt 98, denn die mussten zum FC Bayern München und es stand eigentlich vorher ziemlich fest, was hier passieren sollte. Womit man sich schon fragen muss, wer für solche Spiele noch freiwillig Geld ausgibt. Hier war Guido Winkmann der Schiri und es scheint doch so, dass nun, wo alles entschieden ist, die Schiedsrichter plötzlich beginnen, die Unfairness der Bayern zu sanktionieren. So gab es einen verdienten Elfer für die Lilien, welcher allerdings kein Tor zur Folge hatte. Die Leistung des vermeintlichen Premiumproduktes des deutschen Vereinsfußball war, wie gehabt, eher unterirdisch, wie auch das 1:0 am Ende zeigen sollte. Für die Lilien endete damit leider erst einmal die Zeit in der 1. Liga, man wird sie vermissen.

Viel Berlin
Um noch kurz bei Spielen vom Samstagnachmittag zu bleiben, welche man nicht wirklich gebraucht hätte, gilt es Eintracht Frankfurt zu erwähnen, welche am Main gegen den VfL Wolfsburg spielten. Dort gab übrigens auch kein Unbekannter den Schiri, denn es war Manuel Gräfe, der allerdings diesmal, bis auf eine folgenlose, extrem lange Nachspielzeit, eher nicht auffiel. Die Jungs vom Main schienen schon im DFB-Pokal-Finale in Berlin gewesen zu sein und so konnten die Wölfe etwas überraschend und ziemlich einfach mit 2:0 ungefährdet siegen. Nachdem der Samstagnachmittag aus den verschiedenen, aufgezeigten Gründen mal wieder kein wirklicher Knaller war, endete es am Abend in der Hauptstadt, wo Hertha BSC Berlin und RB Leipzig aufeinandertrafen und es in der gewohnten Form weiterging. So siegten die Antitraditionalisten mit 4:1 in einem etwas kuriosen Spiel, was leider noch einmal untermauerte, dass sich das Problem mit dem Brauseclub weiter manifestierte, denn es war auch die Qualifikation für die Champions League, was einfach nur lachhaft ist. Genau dieses Problem wurde natürlich auch in Berlin wieder mit sehr angemessener Systemkritik abgelehnt. Die Freude über Leipzig, im angeblich unabhängigen Staatsfernsehen, bewies wiederum, dass es keinerlei Rechtfertigung für die Zwangsabgabe namens Rundfunkbeitrag gibt. Dies zeigte sich auch mit den Fake-News, welche dort wieder zur Beliebtheit dieses ablehnungswürdigen Fußballunternehmens verbreitet wurden. Der letzte Sonntag der Saison begann dann erst einmal wieder mit dem puren Abstiegskampf und so trafen der Hamburger SV und der FSV Mainz 05 aufeinander. Der HSV wäre wahrscheinlich mit einem 1:0, nach einem extrem schwachen Spiel, ziemlich zufrieden gewesen aber dies wusste Schiri Daniel Siebert zu verhindern und verweigerte dem Dino einen klaren Elfer. Es sind genau diese ständigen Beeinflussungen, die natürlich die im Raum stehenden Manipulationsvorwürfe nicht kleiner werden lassen und auch nicht für mehr Ruhe sorgen. Diese Zusammenhänge aufzuzeigen, ist eigentlich auch eine Aufgabe der etablierten Massenmedien, dort verhält man sich aber weiterhin einfach so, als würde in der Bundesliga alles völlig normal verlaufen, was es natürlich nicht tut, wie auch dieser Spieltag wieder in aller Deutlichkeit zeigte. Zum Ausklang des letzten langen Spieltags dieser Saison gab es dann noch den SC Freiburg gegen Schalke 04 und dort sollten dann auch wieder Tore fallen. Zwei Stück gab es in der ersten Halbzeit für den SCF, dabei war allerdings ein Foulelfmeter, welchen Schiri Robert Kampka gab. Die zweite Runde brachte dann allerdings keine weiteren Tore mehr, auch wenn sich vor allem die Breisgauer bemühten. So endete dann der letzte lange Kick in dieser Saison und was nun bleibt, sind noch zwei Samstagsspieltage in den kommenden zwei Wochen.

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