Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Eine fette Überraschung zum Schluss

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Der letzte Achtelfinalspieltag stand am gestrigen Tage noch an und es war nicht nur aus deutscher Sicht ein sehr entscheidender. Gleich zum Auftakt stand in Saint-Denis das vorgezogene Endspiel zwischen Italien und Spanien an und dort sollte sich dann auch entscheiden gegen wen die LÖWenherzen am kommenden Samstag im Viertelfinale in Bordeaux antreten werden. Die Spannung war vorm Anpfiff dementsprechend groß. Es sollte eine etwas verwirrende erste Halbzeit geben. Die Italiener waren tatsächlich massiv überlegen, konnten allerdings nach gut einer halben Stunden nur einen Treffer daraus ziehen, was für die große Überlegenheit etwas wenig vom Resultat her war. Somit sollte die Spannung mit in die zweite Halbzeit genommen werden und man fragte sich, wie es wohl nach der Pause weitergehen würde. Es war eine völlig andere zweite Halbzeit, denn die Spanier beschlossen doch noch ins Geschehen einzugreifen. Dann sah man Minute für Minute die Zeit ablaufen und man wartete auf den Ausgleich, der aber nicht kommen sollte, weil unzählige Chancen diesmal auf der spanischen Seite vergeben wurden. So rächten sich dann immer mehr die ersten 45 Minuten. Die Nachspielzeit stand auf dem Programm, womit die Zeit richtig knapp wurde und nun auch noch passierte, was eben passieren kann, wenn man auf diesen spanischen Weg setzt. Das 2:0 für die Italiener fiel und damit war alles endgültig geklärt. Somit stand dann auch fest gegen wen es am Wochenende für die DFB-Auswahl gehen wird. Am Ende ist dies aber gar nicht so wichtig, denn es wird hart gegen die Italiener, mit denen es schon oft genug große Probleme gab und die man noch nie besiegen konnte, wenn es darauf ankam aber gegen die Spanier wäre es auch nicht einfacher geworden.

Insulaner unter sich
Die letzte Partie des Achtelfinals fand in Nizza statt und dort trafen die Engländer auf die Isländer, ein Duell unter Insulaner und eigentlich sollte es eine relativ klare Geschichte werden. Eigentlich ist aber halt oft genug eben ein verdammt böses Wort. Natürlich wurde auch hier der BREXIT in der bekannten Form thematisiert, was einfach nur unpassend war. Das Spiel begann richtig heftig. Es gab auch hier einen sehr frühen Elfer mit dem England in Führung ging, um dann direkt den Ausgleich zu kassieren. Ein genialer Auftakt mit dem so keiner gerechnet hatte. So sollte es auch weitergehen, denn, es waren noch keine 20 Minuten rum, da führte Island mit 2:1. Die Wikinger schafften es dann schon einmal diesen Vorsprung mit in die Halbzeit zu nehmen und es galt, wie im ersten Spiel des Tages auch wieder, wenn auch unter etwas anderen Vorzeichen, dass man gespannt sein dürfte, was die zweite Halbzeit bringen würde. Bei jedem anderen Spiel hätte man sagen müssen, dass es irgendwann anstrengend war aber bei diesem Match überstrahlte die große Vorfreude darüber, was sich hier immer deutlicher abzeichnete, tatsächlich alles. Die Engländer brachten es einfach nicht und dies bis zum Schluss. So muss man am Ende vor allem eines festhalten, die Isländer haben dieses Spiel mit 2:1 hochverdient gewonnen und sind somit natürlich ebenfalls absolut verdient im Viertelfinale, wo sie nun auf den Gastgeber treffen werden. Somit endete das Achtelfinale mit einer fetten Überraschung und abgesehen von den ersten Begegnungen, war es auch schon wirklich wesentlich besser, als es die eher langweilige Vorrunde noch war. So kann man sagen, dass es ab Donnerstag gerne in diesem Stil weitergehen kann und sollte noch erwähnen, dass England keinen Trainer mehr hat, was nach der Nummer aber auch nicht überraschte.

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