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Eintracht-Stadion

Einiges verändert sich natürlich in der Saison 2013 / 2014 in der 1. Liga, zu diesen Veränderungen zählen in diesem Jahr auch zwei Aufsteiger, die neu in der Liga sind. Mit Eintracht Braunschweig wurde zu Wochenbeginn bereits eine dieser Mannschaften vorgestellt und natürlich gibt es für die 17 anderen Mannschaften und Fans damit auch ein neues Reiseziel in der kommenden Saison und zwar das Eintracht-Stadion, welches hier nun kurz vorgestellt wird.

Das Eintracht-Stadion verfügt über fast 25.540 Plätze, wobei davon etwa 14.000 überdachte Sitzplätze und etwa 11.000 überdachte Stehplätze sind. Bei Spielen der Eintracht aus Braunschweig werden aus Sicherheitsgründen allerdings zwischen 800 und 1.200 Plätze gesperrt. Dieses Stadion ist aber nicht nur die Heimat des Fußballerstligisten, sondern ebenfalls die des American-Football-Bundesligisten New Yorker Lions.

Das ursprüngliche Stadion wurde schon 1923 eröffnet und hatte damals circa 28.000 Plätze, wovon die meisten Stehplätze waren und sich der Rest auf einer Holztribüne niederlassen konnte. Ein erstes Highlight hat mit den Braunschweigern allerdings gar nichts zu tun, denn das Finale im DFB-Pokal 1955, welches hier ausgetragen wurde, fand damals zwischen dem Karlsruher SC und Schalke 04 statt.

Nach der ersten von bis jetzt insgesamt vier Modernisierungen und Erweiterungen zwischen 1963 und 1964 hatte das Stadion dann gut 40.000 Plätze, wobei auch weiterhin die ungeschützten Stehplätze dominieren sollten. Im Juni 1967 wurde, nach einem 4:1-Sieg über den 1. FC Nürnberg, Geschichte in der niedersächsischen Stadt geschrieben und man wurde Deutscher Meister, was man bis zum heutigen Tag, als größten Erfolg ansehen kann.

Anfang der 1980er erwarb dann die Stadt Braunschweig das Stadion, welches bis dahin dem Verein selbst gehörte. Ab diesem Zeitpunkt war der offizielle Name Städtisches Stadion an der Hamburger Straße.

Nach einer weiteren Umbaumaßnahme 1995 billigte am 3. Juni 2008 der Verwaltungsausschuss der Stadt Braunschweig, dass die Namensrechte des Stadions von der Stadt an eine Gruppe von fünf Sponsoren der Eintracht verkauft wurden. Das Stadion, welches weiterhin der Stadt gehört, konnte so wieder unter dem Traditionsnamen Eintracht-Stadion in Erscheinung treten. Im Juni 2011 einigte sich der Verein mit den genannten Sponsoren darauf, den bestehenden Vertrag um weitere zwei Jahre zu verlängern.

Vorher sollte allerdings vom Sommer 2009 bis in den Sommer 2010 noch die vorletzte Umbaumaßnahme anstehen, was zu einer nicht wesentlichen Erhöhung der Kapazität um gut 1.000 Plätze führte aber das Stadion natürlich moderner machte. Die letzte Phase des Umbaus, bis zum jetzigen Zeitpunkt, die mit Sicherheit nicht die letzte war, da noch einiges in diesem Zusammenhang auf der Agenda steht, begann 2011 und die Ergebnisse kann man ab August bestaunen und wird dann auch sehen, wie es mit den Namensrechten und ähnlichem nach dem Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse weitergeht.

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