Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Erster Erfahrungstest in der Freilosgruppe in 2015

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Morgen wird es dann wirklich ernst, denn dann steht in Tiflis das erste Qualifikationsspiel für die EM 2016 in Frankreich in diesem Jahr auf dem Plan und es wird gegen Georgien gehen. Frischer Wind war ein Thema vorm ersten Länderspiel in diesem Jahr, welches 2:2 in Kaiserslautern endete, da war der Gegner noch Australien und es war ein Freundschaftsspiel. Bedingt konnte man diesen frischen Wind auch verspüren und merkte vor allem auch, dass es nicht verkehrt ist, sich nicht immer nur auf Spieler des Premiumproduktes der Bundesliga zu verlassen. Es ist natürlich auch klar, dass der Rest, welcher dann bleibt, nicht so eingespielt ist und es dann zu solchen Ergebnissen kommt, die natürlich grundsätzlich gar nicht zufriedenstellend sein können. So zeigt sich aber auch deutlich, wie wichtig ein grundsätzliches Umdenken ist, nur leider wird dies nicht geschehen, womit man wohl auch weiterhin nicht von dauerhafter Souveränität ausgehen kann und somit leider auch weiterhin hinter den Möglichkeiten zurückbleiben wird. Tatsächlich neu in diesem Jahr ist aber auch, wie man allgemein zurückrudert. Bislang ging es eigentlich immer nur um ein Ziel, übernächsten Sommer in Paris den nächsten Titel abräumen und jetzt diskutiert man auf einmal über die Qualifikation. Man sei daran erinnert, dass dies schon eine ziemliche Freilosgruppe für den amtierenden Weltmeister ist. Auch die ständigen Ausreden, wie sehr sich doch die Gegner des Titelträgers anstrengen würden, nerven langsam schon, schließlich sollte der Ehrgeiz bei den LÖWenherzen mindestens genauso hoch sein, in jedem Spiel zu beweisen, dass man es verdient, diesen Titel zu tragen und dies war vor allem doch zum Ende des letzten Jahres nicht immer zwingend zu erkennen. Morgen gegen Georgien gibt es dann eine weitere Chance, die wirkliche Stärke eines Weltmeisters zu zeigen, egal mit welchem Kader. Sollte dies wieder nicht gelingen, muss sich auch der Bundestrainer, der angemessenen Kritik stellen. Denn natürlich ist er der Hauptverantwortliche, wenn es um die DFB-Auswahl geht, dies darf bei aller Kritik an der Mannschaft niemals vergessen werden.

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