Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Fake-Fußball

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Woher der Hase in der Bundesliga läuft, hatte sich gerade auch in den letzten Wochen schon sehr deutlich abgezeichnet, womit die Geschehnisse des 15. Spieltags leider kaum noch erstaunten. Man muss sich natürlich fragen, ab wann man eigentlich von Fake-Fußball sprechen muss, denn danach sieht es doch immer mehr aus. Es begann am Freitagabend gleich mit einem Topspiel zwischen 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund. Am Ende stand ein 2:2, was vor allem den Premiumprodukten, es sind in dieser Saison leider schon zwei geworden, half. Jetzt könnte man von Zufall sprechen, wäre da nicht Schiedsrichter Benjamin Brand gewesen, welcher den SAP-lern ein Tor schenkte, welches nach Foul keines war und den BVB dann auch noch zusätzlich dezimierte und dies ohne einen sichtbaren Grund. Der Kurs für den vorletzten Spieltag des Jahres war damit gesetzt. Längst hat man gelernt, dass es aber gar nicht immer die Schiris sein müssen, die den Raum für Spekulationen über Manipulation schaffen. Manchmal sind es auch ganze Teams, die auf ominöse Art und Weise plötzlich verlernen, wie man Fußball spielt. Damit geht es zu den Antifußballern von RB Leipzig, die in der schönen Metropole in Sachsen auf Hertha BSC Berlin trafen. Diesmal konnte das Topteam aus der Hauptstadt ganz überraschend kein Fußball mehr spielen und die Leipziger gewannen 2:0, womit alles fast perfekt für den letzten Akt in dieser Woche in der großen Kommerzshow vorbereitet war. Aber noch einmal zum großen Thema der Saison und zwar zu den Leistungen der vermeintlich Unparteiischen. An der Weser empfing Werder Bremen den 1. FC Köln und am Ende gab es ein 1:1, womit die Kölner eine 1:0-Führung verspielten und sich manch in der Domstadt ansässiger Medienvertreter fragen lassen musste, ob man die rheinischen Fahrstuhlmannschaft in dieser Saison nicht zu früh gefeiert hatte. Bremen hätte das Spiel auch gewinnen können, dem gegenüber steht aber natürlich, dass Schiri Wolfgang Stark dem FC einen klaren Elfer verweigerte. Er untermauerte so selbstverständlich noch einmal, warum sein Abschied zum Saisonende wirklich nicht schwerfällt. Vielleicht kann man hier dann doch von einem fairen Ergebnis reden, was selbstverständlich nicht für die Schiedsrichterleistung gelten kann.

Es hört einfach nicht auf
An diesem Samstag sollte es auch wieder einmal Spiele geben, welche die Welt nicht braucht. An dieser Stelle muss man das 1:1 zwischen Schalke 04 und dem SC Freiburg erwähnen, wo Manuel Gräfe den Schiedsrichter gab und auch wieder für einige Fragezeichen sorgte. Torebbe war ebenfalls wieder ein Thema, was man auch an der Partie zwischen dem FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach erkennen konnte, welche 1:0 endete. Man könnte nun von der Besinnlichkeit in der Vorweihnachtszeit sprechen, pure Langeweile würde es aber wohl viel eher treffen. Ein bisschen Puls schaffte auch hier immerhin der Schiedsrichter, denn Tobias Stieler sorgte schon für Gesprächsstoff, ob man dafür ins Stadion geht, darf aber doch eher bezweifelt werden. Am Ende war der Sieg für den neuen Trainer des FCA, Manuel Baum, eher glücklich und führte auch gleich zur Frage, wann wohl die Fohlen einen neuen bekommen werden. Somit bleibt noch ein Spiel vom Samstagnachmittag offen und hier sei schon verraten, dass es zu mindesten ein paar Tore mehr geben sollte. Der FSV Mainz 05 empfing den Hamburger SV. Schiedsrichter war dort Deniz Aytekin, der wieder einmal wenig Glanz verbreitete aber auch keinen größeren Einfluss nahm, was bei ihm keine Normalität ist. Geht man davon aus, dass der HSV tatsächlich aus der Liga soll, musste Aytekin aber auch gar nicht aktiv werden, wie sich gleich noch zeigen wird. Die Hamburger gingen mit 1:0 in Mainz in Führung aber danach kam gleich dreimal Danny Latza und fertig war der 3:1-Sieg für den FSV. So kann man sagen, dass es beim einzigen Dino der Liga wohl nur ein kleines Zwischenhoch war, was dort doch einige Leute zuletzt so erfreut hatte. Bislang zeigte ein Blick auf die Tabelle, dass wieder alles für die beiden Fußballprodukte aus dem Süden und Osten der Republik lief und sich somit im Abendspiel aber eine große Chance für ein weiteres Team ergeben sollte. Bevor es darum geht, steht auch hier die Frage, warum eigentlich der Teil der Medien, welcher über jedes noch so unwichtige Detail Statistiken erstellt, nicht zu jedem Spieltag eine Tabelle anbietet, die zeigt, wie es ohne die Schiedsrichterfehler aussehen würde.

Der letzte Fußballsonntag 2016
Die gerade angesprochene Partie am Samstagabend bestritten der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt. Es war ziemlich klar, dass die Frankfurter dieses Spiel gewinnen würden, umso überraschender war es dann, dass die Wölfe mit 1:0 gewannen, weil es den Frankfurtern so ging, wie es bei der Hertha schon aufgezeigt wurde. Dazu zählte auch, dass Alexander Meier, den man auch gerne Fußballgott nennt, selbst vom Punkt nicht traf. Dazu muss man sagen, dass dieser Elfmeter ein Geschenk von Schiedsrichter Felix Brych war. Dafür verweigerte Mr. Phantomtor den Jungs vom Main später noch einen glasklaren Elfer. Was ist nur mit der Wahrnehmung dieses Mannes los, in die Liga passt so etwas in jedem Fall nicht. Auch hier müsste sich das Spitzenduo nun wohl bedanken, was natürlich nicht passieren wird, da angeblich alles immer nur Zufall ist. Man war somit gespannt, welche Zufälle es wohl am letzten Sonntag in diesem Bundesligajahr noch geben sollte. Den Auftakt machte das ältere der beiden Premiumprodukte des deutschen Vereinsfußballs, denn der FC Bayern München musste zum SV Darmstadt 98 und was sie hier ablieferten, unterstrich das gewohnte Bild, was selbstverständlich kein Kompliment ist. Es war ein weiterer bayerischer Grottenkick, den sie nur durch ein glückliches Freistoßtor mit 1:0 gewannen, was für grandiose Lilien umso deprimierender gewesen sein dürfte. Dies galt auch, da sie die volle Unfairness der Bayern zu spüren bekamen, was Schiri Bastian Dankert aber nur minimalst mit Karten bestrafte, bei anderen Teams sieht es schnell ganz anders aus aber da gleich mehr zu. Mit diesem Ergebnis war dann die Dramaturgie für das ganz große Schauspiel am kommenden Mittwoch, welches keinen wahren Fußballfan interessiert, perfektioniert. Am Abschluss dieses Spieltags war dann wieder Bayer 04 Leverkusen beteiligt, die den FC Ingolstadt zum letzten Heimspiel des Jahres empfingen. Frank Willenborg machte in der BayArena den Schiedsrichter und war ein Grund dafür, warum der FCI mit 2:1 siegen konnte. Leverkusen verlor kurz nach der Halbzeit wieder einen Spieler durch Platzverweis, was auch nicht das erste Mal in dieser Spielzeit der Fall war und wie angedeutet, bei anderen Mannschaften nicht so einfach geschieht. Es wäre aber zu einfach es nur daran festzumachen, so muss man selbstverständlich auch die unterirdische Leistung der Werkself erwähnen, die wieder einmal zeigte, wie falsch das aktuelle Konzept von Rudi Völler ist. Genau an dieser Stelle muss endlich mit Konsequenzen angesetzt werden. Am Mittwoch ist Derby in Köln, sollte auch das noch verbockt werden, dürfte in Leverkusen nicht nur der Baum brennen und dann sollte man nicht wieder fragen, ob dies denn sein muss, denn die Antwort liegt auf der Hand bzw. dem Platz.

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