Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Fans sollten noch politischer werden

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Natürlich wird der Fußball in Deutschland vom vorherrschenden System auch immer wieder für die dortigen Interessen genutzt, was sich nicht durch eine Fußballkanzlerin zeigt, selbst DFB-Boss Reinhard Grindel kommt schließlich aus der Politik. Somit gibt es auch keine Rechtfertigung dafür, den wahren Fans die Vertretung politischer Ziele im Fußball zu untersagen, was immer wieder versucht wird. Nun hat sich gerade gezeigt, dass selbst beim deutlichsten Scheitern des Berliner Regimes, keine Veränderung in Sicht kommt, womit Wahlen im Kontext politischer Veränderung sehr relativiert wurden und man über Alternativen nachdenken muss. Wie sowas aussehen kann, zeigte sich am letzten Samstag in Leverkusen deutlich, wo wahre Fußballfans in politischen Fragen klar Stellung bezogen. Am 12. Spieltag, welcher wieder genauso verschoben daher kam, wie alle anderen der Saison zuvor ebenfalls, was vor allem am Videobeweis liegt, hatten unter anderem die Ultras dazu aufgerufen, am Vormittag gegen die Öffnung der Giftmülldeponie und Feinstaub in Leverkusen zu protestieren. Man konnte an diesem Tag doch sehr schön erkennen, wie das angesprochene, ablehnungswürdige System auf breiter Front Widerstand bekam, was sehr lobenswert ist. Über 4.000 Menschen marschierten durch die Stadt und es hieß auch gleich, dass dies nur der Anfang sei. Wie die politischen Entwicklungen zum Wochenbeginn gezeigt haben, sind die Zustände, eben nicht nur im Fußball, nicht mehr hinnehmbar. Die Gründe sind die immer gleichen, was nicht verwundert, steckt doch ein System dahinter und dieses gilt es zu bekämpfen und dies auch in den Stadien der Republik, wie auch an anderen öffentlichen Plätzen. Es wird Zeit, ganz klar Flagge zu zeigen und dies gilt im Kleinen, wie auch im Großen. Es muss viele weitere Aktionen dieser Art geben und dies gilt natürlich nicht nur für Leverkusen. Die Kombination mit dem Fußball ist, wie sich eben am Rhein zeigte, eine sehr gute. Es ist auch schön, durch sowas endlich wieder einmal positive Nachrichten aus der Bundesliga zu haben, die es in dieser Saison ansonsten eher gar nicht gibt aber man weiß nun, wie man auch diesen Zustand ändern kann.

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