Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Fliegeralarm in London

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Bevor es in Köln für die LÖWenherzen gegen Frankreich geht, muss noch kurz etwas zu der Frechheit vom vergangenen Freitag geschrieben werden. Schon vorm Anpfiff kamen Fragezeichen auf, ob kleine Militärparaden beim Fußball wirklich angebracht sind, auch wenn es ums Gedenken ging. Allgemein war es für einen solchen Klassiker in Wembley nicht wirklich rappelvoll und die Daheimgebliebenen sollte wieder einmal alles richtig gemacht haben. Es wurde ein großartiges Spiel angekündigt, was leider wieder nur eine Fake-News war. Versuchte man im ZDF die torlose erste Halbzeit noch krampfhaft schönzureden, war dies spätestens bei den ebenfalls torlosen zweiten 45 Minuten selbst dort nicht mehr möglich. Die allgemein maue Stimmung wurde nur dadurch aufgebessert, dass ständig Papierflieger aufs Feld geworfen wurden, was regelmäßig für etwas Alarm sorgte und natürlich alles über die Qualität des Spiels aussagte. Der Weltmeister bewies dabei wieder, wie es ausschaut, wenn es nicht gegen Gegner einer Freilosgruppe geht und da merkte man, wie weit der Weg zur versprochenen Titelverteidigung noch ist. Das letzte Versprechen dieser Art hatte man im vergangenen Jahr in Frankreich schließlich gerade erst gebrochen, was natürlich nicht zu den notwendigen Konsequenzen geführt hatte. Die Geschichte mit der Überlastung der Spieler, war dann wieder nur ein schlechter Versuch, von den bekannten Defiziten abzulenken. Ganz nebenbei war diese Frechheit, welche dort auf der Insel geboten wurde, auch noch eine Dauerwerbesendung für den Videobeweis, welcher dort erstmals ins Spiel kommen sollte. Da die neue Technik nicht zum Einsatz kam, war es gelungene Werbung und gleich auch der Hinweis, wie man mit dem Videobeweis gut umgehen kann, man schafft ihn einfach wieder ab. Nun ist Frankreich, wie erwähnt, am morgigen Tag wieder ein Thema und Köln ist im Moment nicht gerade die Stadt in Deutschland, die für fußballerischen Glanz oder gar Erfolg steht, man muss also hoffen, dass dies kein schlechtes Omen ist. Außerdem sind die Franzosen natürlich noch einmal eine ganz andere Nummer. Ausreden gibt es für die DFB-Auswahl schon lange keine mehr, also darf man gespannt sein. Schlechter kann es eigentlich nicht mehr werden aber auch in diesem Bezug wurde schon häufiger das Gegenteil bewiesen.

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