Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Fußball am Rande der Schwetzinger Hardt

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Wurde hier zuletzt mit dem SV Sandhausen noch einmal ein Team aus dem schönen Ländle vorgestellt, gibt es nun natürlich noch das passende Stadion. Selbstverständlich findet man das Hardtwaldstadion somit in Sandhausen und es ist ein reines Fußballstadion. Grün ist dort nicht nur die Spielfläche, denn man findet das Stadion in einem Waldstück am südlichen Ortsausgang.

1951 wurde das Stadion, dessen Name daher rührt, dass es am Rande der Schwetzinger Hardt, dem nördlichsten Teil des Hardtwaldes gelegen ist, eröffnet. Damals spielte man dort noch auf Sand und Rasen wurde erst zehn Jahre später verlegt.

Erst in der Saison 1987 / 1988 wurde dann die überdachte Tribüne gebaut. Dort findet man neben den Sanitäranlagen und den Presseräumen auch die Vorstandsbüros. Eine wirkliche Besonderheit ist eine kleine Wohnung, welche man dort ebenfalls findet und diese wird als Übernachtungsmöglichkeit für Testspieler genutzt.

Eine Flutlichtanlage, welche die Richtlinien der 2. Liga erfüllt, wurde dann erst in der Spielzeit 2001 / 2002 installiert und im Sommer 2008 wurde das komplette Stadion dann für  die Richtlinien der neuen 3. Liga hergerichtet. Dafür wurde provisorisch eine Stahlrohrtribüne mit 2.500 Sitzplätzen errichtet und ein eigenes VIP-Haus gebaut. Außerdem wurde eine Videoleinwand installiert und die Bereiche für die Presse und die Polizei wurden auch erweitert.

In das Hardtwaldstadion passten zwischenzeitlich schon 10.231 Besucher, von denen 2.954 überdachte Sitzplätze haben. Durch den Aufstieg in die 2. Liga wurde das Stadion dann im Sommer 2012 durch den Bau zweier weiterer Tribünen an den beiden Seiten der Haupttribüne auf eine Kapazität von etwa 12.100 Zuschauern erweitert. Diese Erweiterung bietet im östlichen Teil 377 neue Sitzplätze und zusätzlich 72 Logenplätze. Im westlichen Teil gibt es dann noch einmal 1.500 Stehplätze. In diesem Zusammenhang gab es gleich noch weitere Baumaßnahmen und eine Rasenheizung wurde auch gleich noch eingebaut. Im Ganzen kostet dieser Umbau circa 3,6 Millionen Euro.

Durch den Klassenerhalt in der Saison 2013 / 2014 wurde, wie es die Regeln der DFL vorschreiben, die Kapazität zur neuen Saison noch einmal auf 15.300 Plätze erhöht. Zu diesem Zweck wurde eine Stehplatztribüne hinter dem westlichen Tor errichtet und eine weitere Tribüne baute man mit Sitz- und Stehplätzen auf der Gegengerade. Kurzzeitig gab es auch Überlegungen ein ganz neues Stadion mit 20.000 Plätzen am anderen Ortsende Richtung Schwetzingen zu errichten, diese wurden allerdings aus Kostengründen schnell verworfen.

Im März 2013 war das Stadion erstmalig nach der Erweiterung ausverkauft und zwar im Zweitligaspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Damit wurde dann auch der bisherige offizielle Rekord von 11.300 Zuschauern überboten, welcher im Juli 2011 beim DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund aufgestellt wurde.

Zum Thema Zuschauerrekorde in Sandhausen muss noch erwähnt werden, dass laut Angaben eines Vorstandsmitglieds von Sandhausen im Februar 1975 mit knapp 13.000 noch mehr Zuschauer das Pokalspiel gegen den VfB Eppingen verfolgt haben sollen. Der Uli kann dies allerdings nicht beurteilen, feierte er am Spieltag doch seinen vierten Geburtstag.

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