Der BALLacker

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Fußball auf der Alm

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Diesmal gibt es wieder eine weitere Vereinsvorstellung eines Traditionsclubs aus dem Westen der Republik, wo man gerade Schwung holte, um irgendwann wieder in der höchsten Spielklasse anzugelangen. Am vergangenen Wochenende ging der erste Matchball zu dieser Mission allerdings daneben und man schaffte den Wiederaufstieg in die 2. Liga noch nicht ganz.

Es geht um den DSC Arminia Bielefeld, wobei es sich um einen Bielefelder Sportclub handelt, welchen man ganz korrekt Deutscher Sportclub Arminia Bielefeld e. V. nennt.

Neben dem Fußball, um den es in dieser Vereinsvorstellung natürlich geht, werden außerdem noch Hockey, Eiskunstlauf und auch Billard angeboten. Derzeit hat der Verein insgesamt 11.711 Mitglieder und man trägt die Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Blau.

Interessant ist übrigens auch, woher der Vereinsname kommt, dieser leitet sich nämlich vom Cheruskerfürsten Arminius ab, welcher den Römern in der Varusschlacht eine verheerende Niederlage beibrachte und Schlachten schlägt man bei der Armenia bis zum heutigen Tage, wenn auch glücklicherweise wesentlich friedlicherer Natur.

Die bundesweite Bekanntheit dieses Vereins kommt, wie bei vielen anderen deutschen Sportvereinen auch, natürlich durch den Fußball, welcher der erfolgreichste in Ostwestfalen-Lippe ist, was natürlich daher kommt, dass man16 Jahre lang, zuletzt von 2004 bis 2009, in der Bundesliga mitspielte.

Die Geschichte des Bielefelder Fußballs darf man durchaus mindestens durchwachsen nennen, warum man auch dort von einer wirklich Fahrstuhlmannschaft sprechen muss, welche sich übrigens mit dem 1. FC Nürnberg den inoffiziellen Titel des Bundesligarekordaufsteigers teilt. Was nachhaltige Erfolge angeht, schafften es die Kicker von der Alm immerhin schon dreimal ins Halbfinale des DFB-Pokals.

Die dunkelste Seite des Vereins ergab sich im Jahre 1971, wo man in den Bundesligaskandal verwickelt war, was den Zwangsabstieg in die Regionalliga zur Folge hatte. Die Verantwortlichen hatten damals gegnerische Spieler bestochen, um sich im Abstiegskampf einen Vorteil zu verschaffen. Nicht auf die Bielefelder bezogen, sondern ganz allgemein auf den Profifußball, fragt man sich gerade auch in der Bundesliga manchmal, ob es nicht mit ganz ähnlichen Mitteln auch aktuell noch zur Sache geht, dies würde zu mindestens manche Merkwürdigkeiten erklären.

Ganz den Ansprüchen eines wirklichen Traditionsvereins folgend, der man natürlich ist, schließlich geht die Gründung des Vereins aufs Jahr 1905 zurück, möchte man nach über einem Jahrzehnt endlich wieder zurück in die Bundesliga und einen erste großen Schritt in diese Richtung verpasste man, wie bereits erwähnt, am vergangenen Wochenende, wo man den direkte Wiederaufstieg in die 2. Liga hätte schaffen können.

So etwas weist natürlich auf ein gewisses Potenzial der Mannschaft hin, wie es auch ein weiteres Indiz in Sachen Fahrstuhlmannschaft ist, ob es am Ende allerdings tatsächlich wieder für die Bundesliga reicht, wird sich noch zeigen.

Von den Fans her, kann man sagen, dieser Verein würde der Bundesliga sehr gut tun, dies bewiesen sie gerade erst wieder auf der ganz große Bühne beim Ausscheiden im DFB-Pokal. Man darf somit gespannt sein, wo der Weg nun hinführt.

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