Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Fußballstreichelzookonzept

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Der 8. Spieltag begann beim Hamburger SV, wo man am Freitagabend Eintracht Frankfurt empfing. Der HSV schoss auch den ersten Treffer des Spieltags, allerdings ging dieser ins falsche Tor und mit einem Platzverweis durch Schiri Günter Perl hatte der Dino auch noch zu kämpfen. Der 3:0-Sieg für die Eintracht war damit kein Paukenschlag und der Trainerwechsel an der Elbe brachte bislang auch noch nicht allzu viel. Bei einem solchen Auftakt ahnte man schon, dass noch einiges kommen würde und so sollte es auch sein. Der Norden und die Trainerwechsel sind in dieser Saison ein Thema für sich, denn nach Bremen und Hamburg ging es nun beim VfL Wolfsburg weiter, wo Valerien Ismael übernahm und sein erstes Spiel war wirklich kein Erfolg. Es ging zu Darmstadt 98 und auch hier war direkt wieder der Schiedsrichter ein Thema. Markus Schmidt dezimierte die Wölfe erst einmal für eine Aktion, die so zum Beispiel beim vermeintlichen Premiumprodukt der Liga niemals zu einem Platzverweis geführt hätte, womit die Lilien schon einmal auf Kurs gebracht wurden. Mario Gomez schaffte aber dann doch tatsächlich endlich seinen ersten Treffer für Wolfsburg aber am Ende siegte der SVD in diesem Kellerduell dann doch mit 3:1, was unter den geschilderten Umständen natürlich keine Überraschung war. Somit zeigte sich auch wieder an diesem Spieltag, wie die vermeintlich Mächtigen in diesem Sport, vom DFB bis zur DFL, versuchen Fußballdeutschland hinters Licht zu führen. Man merkt, dass dies eine Parallele zu den restlichen Entwicklungen im Land darstellt. Dies gilt natürlich auch umgekehrt, so wird es auch im Fußball wachsenden Widerstand geben, was selbstverständlich  zu begrüßen ist. Da ist es auch richtig schön, dass es noch Spiele gibt, wie das zwischen dem SC Freiburg und dem FC Augsburg, welches 2:1 endete und einfach ziemlich normal verlief, was mit einem Schiri namens Manuel Gräfe mit Sicherheit kein Standard ist.

Nächstes Skandalspiel am Rhein
Bayer 04 Leverkusen gegen 1899 Hoffenheim, eine Partie, die für ein Schiedsrichterskandalspiel schon bekannt ist, stand am Samstagnachmittag ebenfalls an. Alles begann mit einer frühen roten Karte von Schiedsrichter Bastian Dankert, welche schon wieder eine reine Frechheit war. Somit wurden hier dann die SAP-ler auf die Siegerstraße gesetzt. Dies funktionierte allerdings nur bedingt, denn der Leverkusener Trainer Roger Schmidt hielt sein Team am Laufen. Man ist nicht verwundert, dass er dann auch noch aus dem Innenraum flog, man kennt dies bereits ebenfalls schon und scheint auch hier ein System zu erkennen. Das Vizekusen auch noch einen klaren Elfer nicht bekam, ist dann schon fast nur noch eine Randnotiz dieser 0:3-Niederlage und man sollte sich dort überlegen, wen man zukünftig noch ins Stadion lässt. Die ARD meinte diese vermeintliche Leistung von 1899 Hoffenheim auch noch loben zu müssen, was wieder einmal zeigt, warum man das Staatsfernsehen nur ablehnen kann. Ein Teil der Staatsmedien ist bekanntermaßen in Köln ansässig, da wunderte es nicht, dass man dort unter der Woche schon gefühlt die Domstadt als Tabellenführer feierte und dies obwohl dafür an diesem Wochenende einiges hätte passen müssen. Der 1. FC Köln musste dafür vor allem in der Hauptstadt gegen Hertha BSC Berlin gewinnen und schon dieser erste Schritt sollte misslingen, denn die Hertha gewann mit 2:1. Wenn man von der Tabellenspitze spricht, müsste es eigentlich auch um Borussia Dortmund gehen, allerdings scheint das Erbe von Jürgen Klopp doch zu groß für Nachfolger Thomas Tuchel zu sein. Der BVB musste beim FC Ingolstadt ran, immerhin Schlusslicht in der Tabelle. Wenn der FCI zur Pause 2:0 führt und es am Ende 3:3 steht, klingt dies für die Gastmannschaft erst einmal gar nicht schlecht, da es um die Dortmunder ging, muss man aber wohl sagen, dass man von den eigenen Ansprüchen weit entfernt blieb. Wer diese Samstagnachmittagsspiel im staatlich kontrollierten Radio gehört hatte, der konnte schon das Gefühl bekommen, desto lauter die Livereporter wurden, desto mehr wollten sie wohl überschreien, wie durchschaubar es mittlerweile in der Bundesliga alles ist.

Neuer Eklat beim FC Bayern München
Das Topspiel war nun schon in der Hauptstadt ausgespielt worden und trotzdem war der abendliche Platz für dieses Spiele wieder vom FC Bayern München blockiert, empfingen sie doch Borussia Mönchengladbach. Auch hier wurde im Vorfeld wieder ein riesiges Fass aufgemacht. Aus der Ecke der Fohlen kamen große Siegesabsichten, wo natürlich nichts gegen spricht, wenn dann auch geliefert wird. Am Ende blieb davon aber wieder nichts mehr übrig und natürlich gewann der FCB mit 2:0 und lieferte gleich den nächsten Eklat. Vom Gladbacher Totalausfall abgesehen, boten die Bayern 15 Minuten ein wenig Fußball, da bleibt es erstaunlich, dass es noch immer so viele Menschen gibt, die für 90 Minuten bezahlen. Rechnet man dies um, wird klar, was für eine Abzocke dies ist. Der Eklat war allerdings, dass Bayernspieler nun schon während dem Spiel Selfies mit Fans auf den Tribünen machen. Wie ernst diese Mannschaft die Bundesliga nimmt, wird da doch noch einmal untermauert. Selbstverständlich wird auch dies keine nachhaltigen Konsequenzen beim DFB haben, passt es doch ganz offensichtlich ins Fußballstreichelzookonzept. Wieder ein trauriger Abend für den deutschen Vereinsfußball. Wenn man von Traurigkeit spricht ist die Überleitung zu RB Leipzig natürlich kein Problem und die empfingen am ersten Sonntagsspiel Werder Bremen in der sächsischen Metropole. Durch den 3:1-Heimsieg stehen die Leipziger nun auf dem zweiten Tabellenplatz, was zeigt, wo die Bundesliga längst angelangt ist und die bisherige Kritik natürlich auch noch einmal unterstreicht. Den Abschluss des Spieltags bot dann die Partie zwischen Schalke 04 und dem FSV Mainz 05. Hier war man natürlich vor allem gespannt, ob sich die Krise von S04 fortsetzen sollte oder ob langsam der überfällige Wendepunkt erreicht werden würde. Die Schalker gewannen mit 3:0 aber die Mainzer halfen dabei fleißig mit und auch Schiri Daniel Siebert muss zu mindestens am Rande erwähnt werden. Ob es die Wende war, ist daher schwer zu sagen und wird sich wohl erst nächstes Wochenende zeigen, denn dann steht das Revierderby in Dortmund an und nach diesem Wochenende scheint dort alles möglich zu werden.

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