Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Hauptsache Weltmeister 2014

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Niemand hat gesagt, dass es schön werden sollte, es ist nur die Rede davon, dass Deutschland Mitte des Monats Weltmeister ist. Dies kann noch passieren und so gibt es aktuell noch keinen wirklichen Grund zum Meckern. Die zweite Hälfte der Achtelfinalspiele begann am Montag mit der Partie Frankreich gegen Nigeria in Brasilia und über sehr lange Zeit war es wieder einer dieser Grottenkicks, die es bei dieser WM 2014 in Brasilien so oft gibt. Ebenfalls nicht zum ersten Mal musste man erleben, dass die favorisierte Mannschaft erst kurz vorm Ende Gas gab und eine Runde weiterkam. Frankreich schaffte dies mit 2:0 in gut 90 Minuten, dass es noch ganz anders geht, sollte sich schon kurz danach zeigen. Wieder hieß es Europa gegen Afrika, diesmal vertreten durch Deutschland und Algerien. Wenn man die Ansprüche vertritt, die Joachim Löw, sein Stab und sein Team vertritt, ein Freilos ins Viertelfinale. Allerdings wurde man den Ansprüchen auch diesmal wieder nicht gerecht und brauchte tatsächliche die Verlängerung, um sich mit 2:1 durchzusetzen. Da Deutschland noch im Turnier ist, soll sich die Kritik in Grenzen halten, außerdem sind es die immer gleichen Punkte, die man mit dem überdimensionierten Bayernkern einfach nicht gelöst bekommt. Das Glückskind des Abends kam natürlich auch wieder vom vermeintlichen Premiumprodukt der Bundesliga. Manuel Neuers ständige Harakiri-Aktionen werden irgendwann bestraft werden, was auch nicht das erste Mal wäre, bis dahin feiert man ihn als Held und vielleicht hat Deutschland Glück und es geht erst nach der Weltmeisterschaft schief. Wenn nicht, sollte aber bitte niemand überrascht sein. Tief in der Nacht stand dann zu mindestens fest, dass sich Europa, wie auch immer, gegen Afrika durchgesetzt hatte und nun in der nächsten Runde zwei nicht wirklich überzeugende europäische Teams aufeinandertreffen. Somit muss Deutschland am Freitag Frankreich aus dem Turnier schießen.

Nach Afrika ist vor Amerika
Dann standen auch schon die letzten beiden Begegnungen des Achtelfinals an und man schaute mit Spannung nach Sao Paulo bzw. Salvador, wo sich die Frage Europa oder Amerika stellen sollte. Den Auftakt in Sao Paulo machten die Argentinier gegen die Schweiz. Es ging dann auch gleich weiter, wie schon die ganze letzte Zeit. Auch wenn hier Tabellennachbarn aus den Top Ten der Weltrangliste gegeneinander antraten, war Argentinien doch der ganz klare Favorit. Zu sehen war davon, wie bei so vielen Favoriten zuvor, einmal wieder gar nichts. Man fühlte sich an das Deutschlandspiel vom Vorabend erinnert, auch wenn die Erwartungen an den Favoriten dort noch größer waren. Eine weitere Gemeinsamkeit war dann, dass es auch im abschließenden Achtelfinale kein Tor in der regulären Spielzeit gab. Argentinien ließ sich insgesamt fast die kompletten 120 Minuten Zeit, bis sie die Schweiz mit einem sehr mageren 1:0 aus dem Turnier schossen, was natürlich auch ein wenig unglücklich für die Eidgenossen war. Nachdem sich somit in den ersten sieben Spielen dieser Runde jeweils die Gruppensieger durchgesetzt hatten, war die Frage des späten Abends, ob es am Ende alle acht sein sollten. Die Antwort gab es natürlich erst nach 120 Minuten, denn auch zwischen Belgien und den USA konnte man sich die reguläre Spielzeit getrost schenken. Die Verlängerung verlief dann ebenfalls wieder relativ ähnlich, wie beim Deutschlandspiel am Vorabend und so siegten die Belgier auch mit 2: 1 und damit waren alle Gruppensieger aus der Vorrunde durch. Wie es nun ab Freitag im Viertelfinale weitergehen wird, scheint irgendwie noch offen zu sein, da die Klarheit bei diesem Turnier völlig fehlt. Wobei man hier die Hauptsache nicht vergessen darf und die ist und bleibt, dass Deutschland Weltmeister wird und hier gibt es keine Alternativen und schon lange keine Ausreden mehr.

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