Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Herrlich war der Jahn

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es wird aber auch wirklich wieder einmal Zeit für eine Vereinsvorstellung und man kann wohl von einer Fahrstuhlmannschaft sprechen, welche diesmal aus dem Süden der Republik stammt. Die Richtung, welche man dort zuletzt eingeschlagen hatte, führte allerdings einfach nur nach oben und man darf gespannt sein, wie es in der kommenden Saison weitergeht.

Der SSV Jahn Regensburg oder ganz offiziell der Sport- und Schwimmverein Jahn Regensburg e. V. wird also hier nun ein bisschen näher beleuchtet. Es handelt sich hierbei um einen Fußballverein aus dem schönen Regensburg in Bayern. Der Jahn, wie man auch gerne sagt, ist in seiner heutigen Form erst im Jahr 2000 entstanden, als er damals aus dem Mutterverein SSV Jahn 1889 Regensburg e. V. ausgegliedert wurde, womit der Ursprungsverein keine Fußballabteilung mehr besitzt.

Eigentlich ist der Verein noch etwas älter, basiert er doch auf dem im Jahre 1886 begründeten Turnerbund Jahn Regensburg, welcher natürlich nach Friedrich Ludwig Jahn benannt wurde, den man als Initiator der deutschen Turnbewegung kennt.

Im Sommer letzten Jahres hatte der SSV Jahn 1.350 Mitglieder, welche man gerne in den Vereinsfarben Weiß-Rot sieht und der Anhang hatte zuletzt auch ausreichend Grund zum Feiern, denn es gab einen Durchmarsch bis aktuell in die 2. Liga. Diesen vorerst letzten Aufstieg schaffte man gerade erst in der Relegation gegen 1860 München, die man damit tief in eine riesige Krise geschossen hatte, was aber eine andere Geschichte ist.

Federführend hinter dem großen Comeback der Regensburger war Trainer Heiko Herrlich und dies ist eine Komponente, welche nun fehlen wird, da er den Verein gerade erst verlassen hat. Herrlich kümmert sich ab sofort um Bayer 04 Leverkusen, also um den Verein, wo man auch seine Wurzeln findet und natürlich freut sich Uli über diese Rückkehr und hofft, dass das Management in Leverkusen, welches leider noch immer nicht ausgetauscht wurde, dies nicht auch wieder verbockt. Was sich Rudi Völler und seine Freunde zuletzt alles erlaubt hatten, hatte das Maß des Erträglichen nämlich schon absolut überspannt.

Aber zurück in die Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz. Dort an der Donau hat man wirklich eigentlich alles durch, was eine Fahrstuhlmannschaft eben ausmacht, wobei man schon davon sprechen kann, dass man sich nach einem harten Kampf zurück, immer mehr in den oberen Ligen etabliert hatte, was eben nun in die 2. Liga führte und man wirklich gespannt sein darf, wie es dort nun weitergeht, die Pläne dafür scheinen erst einmal klar.

Es ist nun aber im Moment einmal so, dass man vom Abgang des Trainers komplett überrascht wurde und sich auch noch die finanziellen Ströme im Hintergrund verändert haben, wobei das Ziel geblieben ist und man sich nun in der 2. Liga etablieren möchte. Was daraus wird, zeigt sich dann schon bald zum kommenden Saisonstart.

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