Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Heute geht es zur PR zum Papst

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Morgen ist es soweit und das letzte Länderspiel der LÖWenherzen für dieses Jahr steht an und dafür geht es in Mailand gegen Italien. Dieses Freundschafts-spiel wird eine ganz andere Nummer, wie noch das letzte Pflichtspiel am vergangenen Freitag gegen San Marino, welches die DFB-Auswahl noch mit 8:0 im Zwergenstaat gewann. Vorm Spiel gegen die Italiener wird allerdings noch ganz fleißig die PR-Trommel gerührt und es geht gleich erst einmal zu Papst Franziskus. Eine Aktion über die man, gerade auch in Zeiten des großen Religionskrieges, sehr geteilter Meinung sein kann. Natürlich bringt es der Nationalmannschaft Schlagzeilen, welche auch von Menschen wahrgenommen werden, die mit Fußball eher nichts am Hut haben und dies stärkt das Produkt, welches leider auch dieses Team längst ist. Umgekehrt sieht es auch für den Papst aus, denn der Vatikan schafft so eine Werbeplattform für das Christentum, welche nicht zu unterschätzen ist. In diesem Kontext muss man dann allerdings tatsächlich den umstrittenen Bundestrainer Joachim Löw auch einmal loben, der dieses Treffen, im Interview nach dem letzten Spiel vom Freitag, doch sehr nüchtern betrachtete und es nicht so sehr auf einer religiösen Ebene anging und einfach ganz irdisch von einer großen Persönlichkeit sprach, auf die man treffen würde. Eine Neutralität, welche sehr begrüßenswert ist, denn es reicht schon völlig, dass man diesen schönen Sport immer wieder versucht zu politisieren. Wenn dieser PR-Termin erledigt ist, geht es dann, wie angesprochen, nach Mailand und dann gilt es für einen versöhnlichen Abschluss eines Länderspieljahres zu sorgen, welches vor allem vom Wortbruch um den verspielten EM-Titel im Sommer geprägt war und somit kein glanzvolles ist. Danach sollte man dieses Jahr dann einfach abhaken und schauen, dass es besser wird, wozu man am morgigen Tage natürlich auch wieder die Weichen stellen kann. Das Spiel von Ende der letzten Woche war zwar ein sehr schönes aber natürlich auch nicht im Ansatz ein Maßstab für das kommende.

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