Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Im Zeichen des Boykotts

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Schon seit einigen Jahren wird hier auch immer wieder die Berichterstattung zur Bundesliga an ausgewählten Spieltagen boykottiert, um ein klares Zeichen gegen das System Fußball zu setzen und diesmal trifft es den 26. Spieltag vom vergangenen Wochenende. Gründe für einen solchen Boykott gibt es leider noch immer ausreichend, angefangen damit, in welcher nicht hinnehmbaren Form auch in der laufenden Saison das Premiumprodukt der Bundesliga wieder forciert wird und man ein Bild eines Fußballkonzerns zeichnet, welches bei normalen Schiedsrichterleistungen so gar nicht vorhanden wäre, was natürlich auch für die vielen Rekorde gilt. Ein weiterer Grund sind natürlich auch die Äußerungen aus Kreisen der Polizei, die nach dem Heimspiel vom VfB Stuttgart gegen Hertha BSC Berlin förmlich eine weitere Eskalation heraufbeschworen haben. Dies scheint aber allgemein ein neuer Weg der Staatsmacht zu sein, wie man es in der letzten Woche auch schon in Frankfurt bei der Demonstration gegen die EZB erleben musste, wo selbst manch Politiker davon sprach, dass offensichtlich Szenarien eines Bürgerkriegs geschaffen werden sollten. Außerdem ist auch die Verschiebung der WM 2022 in Katar in den hiesigen Winter nicht hinnehmbar und hier schließt sich dann wieder der Kreis zum FC Bayern München, wo man sich besorgt zeigte, was die finanziellen Verluste angeht. Was all dies für die Fans bedeutet, scheint bei den vermeintlich Mächtigen im Fußball wieder niemanden zu interessieren. Fußball ist keine Ware und jeder der versucht, sich für den Fußball als Ware stark zu machen, ist nichts anderes, als ein Feind dieser wundervollen Sportart und das Feinde auch im Fußball auf harte Ablehnung, wie auch auf Boykott stoßen, ist das Normalste der Welt. Nun gilt es erst einmal zu schauen, wie die Nationalmannschaft in dieser Woche aus dem Winterschlaf kommt und ob man dort dem Ruf eines Weltmeisters gerecht wird, denn auch da sah es zum Jahresende nicht allzu rosig aus.

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