Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Iran 2014

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Kommen wir nun zum zweiten Land aus der Gruppe bei der WM 2014 in Brasilien, in welcher man gleich zwei Länder findet, die mit großen Turnieren nicht so viel am Hut haben aber in diesem Jahr in Brasilien dabei sind und deshalb jetzt hier vorgestellt werden. Diesmal geht es um den Iran. Die islamische Republik Iran war bis zur Revolution von 1979 eine Monarchie und zählt mit circa 78 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 1.648.195 Quadratkilometern zu den 20 bevölkerungsreichsten und größten Staaten der Welt. Auch die Hauptstadt Teheran ist mit fast 8 Millionen Einwohnern keine Kleinstadt. Der Iran grenzt an sieben Staaten. Beginnend im Westen und Nordwesten mit der 1.609 Kilometer langen Grenzen zum Irak, über eine 511 Kilometer lange Grenzlinie zur Türkei, sowie einer von 800 Kilometern zu Aserbaidschan und einer von gerade einmal 48 Kilometern zu Armenien. Im Nordosten und Osten gibt es eine 1.205 Kilometer lange Grenze zu Turkmenistan, sowie im Osten und Südosten eine von 945 Kilometern zu Afghanistan und 978 Kilometern zu Pakistan. Im Norden grenzt der Iran auf einer Gesamtlänge von 756 Kilometern ans Kaspische Meer, welcher der größte See der Erde ist. Im Süden und Südwesten hat das Land eine 2.045 Kilometer lange Küste zum Golf von Oman und zum Persischen Golf, diese sind durch die Straße von Hormus voneinander getrennt. An der für die Erdölrouten so wichtigen Meerenge bei Bandar Abbas und der Insel Qeschm, sowie der namensgebenden Insel Hormus, beträgt die Entfernung zur Arabischen Halbinsel kaum 50 Kilometer. Hier wird nicht nur deutlich, wie lang die Grenzen des Landes sind, sondern auch, wie zentral es liegt. In Sachen Klima muss man bei dieser Ausdehnung natürlich von einer gewissen Vielfältigkeit sprechen, wobei aride Klimaverhältnisse überwiegen. Regional, und hier vor allem im Norden am Kaspisches Meer und an einigen Gebirgswänden, treten jedoch jährliche Niederschläge bis über 2.000 mm auf. Am trockensten hingegen sind die Salzseen im Landesinnern, während es in den südlichen Küstengebieten nachts auch schon einmal zur Bildung von Nebel kommen kann. Bei der WM 2014 in Brasilien spielt der Iran in der Gruppe F und trifft dort auf Argentinien, Nigeria und Bosnien-Herzegowina. Gespielt wird in Curitiba, Belo Horizonte und Salvador.

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