Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Jetzt auch noch der Abstiegskampf

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Gestern stand der vorletzte Spieltag unter den bekannten Voraussetzungen an, welche unter der Woche auch noch einmal von der FIFA-Affäre bis zum neusten Skandal um Uli Hoeneß unterstrichen wurden, was hier unter der Woche noch genauer beleuchtet wird. Erstaunlich bei diesen neun Partien, so viel darf vorab verraten werden, war, wie die Einmischung der Schiris zurückgeht, wenn die Entscheidungen weniger werden und sich beeinflussende Leistungsschwächen plötzlich vor allem auf die Stadien beziehen, wo noch etwas zu entscheiden ist. Genau dieses Bild zeichnete sich am 33. Spieltag ab und würde man wirklich von Unparteiischen sprechen, hätte an diesem Samstag wohl einiges anders ausgesehen. Der wohl ablehnungswürdigste Kick der Liga fand in Sachsen statt, wo RB Leipzig den FC Bayern München empfing. Es gab eine ganz frühe Führung für den Brauseclub aber wirklich interessiert sowas wohl nur eine Minderheit im Fußball. Der Ausgleich der Bayern kam durch einen Handelfer, wie man sie beim FCB immer wieder bekommt, ein Geschenk, was irgendwie perfekt zur Bayernsaison passte und man sich einmal mehr bei Schiri Tobias Stieler bedanken dürfte. Dann kamen die Antitraditionalisten wieder mit dem 2:1 zurück ins Spiel und es war wieder ein Elfer, allerdings diesmal ein regulärer. Spätestens in der zweiten Halbzeit wurde es gänzlich lächerlich und am Ende wurde dies mit einem 4:5 unterstrichen. Mit diesem Spiel wurde auch wieder die Torschützenliste verfälscht, vom ganzen Rest abgesehen. Diese beiden Teams im Staatsfernsehen zu feiern, zeigte, dass man bei ARD und ZDF auch in Sachen Fußball rein gar nichts verstanden hat und die Ablehnung weiter wachsen wird. Dies galt auch, da es für Pyro in der sächsischen Metropole, welche man im ZDF unterschlug, von der ARD nicht die üblichen Beschimpfungen gab, wie sie sonst beim Anhang anderer Vereine üblich ist. Kommen wir zu Borussia Dortmund, die zum FC Augsburg mussten. Beim BVB darf man weiter gespannt sein, wer der neue Trainer werden wird und wo Thomas Tuchel dann wieder auftaucht. Dieser Trainer passte nie wirklich zu diesem besonderen Verein und deshalb wurde hier schon vor Monaten gefragt, wie lang er es wohl machen wird. Das 1:1, welches am Ende auf dem Zettel stand, war wieder eines der Art, welches man relativ nennen muss. Schiedsrichter Sascha Stegemann meinte dem BVB zwei Elfer nicht geben zu müssen, was sehr wahrscheinlich für ein völlig anderes Spiel gesorgt hätte. Wenn bei solchen Schiedsrichterleistungen dann noch Lob von den Staatsmedien kommt, sagt dies wieder vieles über Sender, wie in diesem Fall WDR 2 aus und dies spricht nicht für gute und unabhängige Informationen im Bereich der ARD, wo man diese mit Eigenwerbung längst schon suggerieren muss.

Unwetter und Glückstreffer
Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass die Vorzeichen beim Spiel des VfL Wolfsburg gegen Borussia Mönchengladbach ähnlich waren, wie bei der anderen Borussia. Es war kein riesiges Spiel, sollte aber trotzdem Geschichte schreiben. Bei 1:1 in der zweiten Halbzeit kam es zu einer bemerkenswerten Spielunterbrechung, denn über dem Stadion tobte sich ein massives Gewitter aus. Am Ende ist man immer schlauer, könnte man nun sagen, denn mit dem Unwetter hätte man das Spiel auch gleich abbrechen können, denn nach dem Wiederanpfiff tat sich nichts mehr und es endete mit dem erwähnten Unentschieden und einer Verzögerung, welche den ganzen Fußballzirkus an diesem entscheidenden Tag aus dem Takt brachte. Darmstadt 98 hatte das für unbestimmte Zeit letzte Heimspiel in der Bundesliga und zwar gegen Hertha BSC Berlin, dass man dies mit 0:2 gegen die Jungs aus der Hauptstadt verlor, war damit keine große Überraschung aber trotzdem ein wenig traurig. Trauer sollte auch am Rhein an diesem Samstag eine Rolle spielen. Es war Zeit für das 60. große Derby und so musste ein Sieg für Bayer 04 Leverkusen gegen den 1. FC Köln her und nichts anderes. Andernfalls müssten die Zeichen der wahren Fans so massiv ausgeweitet werden, dass es selbst für das ignorante Management verständlich wird und sie endlich ihre Sachen packen. Alles begann ordnungsgemäß mit ordentlich Pyro, die auch während dem Spiel immer wieder eine Rolle spielte und damit immer wieder für viel Nebel aus dem Kölner Block sorgte. Auf dem Platz überzeugten eigentlich fast nur die Leverkusener, die ihre Pyroshow schon vorm Spiel boten. Die Domstädter gingen aber erst einmal mit einem Eigentor der Leverkusener in Führung. Genauso ging es nach der Pause weiter und es gab noch einen glücklichen Treffer zum 2:0 für die Kölner. Dann gab es aber endlich auch den überfälligen Treffer der Werkself, wobei es unterm Strich auch erst einmal nicht wirklich was änderte. Dies sollte sich mit dem Endstand von 2:2 dann noch ein wenig verändern, da der Abstieg somit kein Thema mehr war, allerdings blieb das Problem mit dem Management so weiter bestehen, auch dies muss klar kommuniziert sein. Nachdem Spiel gab man bekannt, dass Trainer Taifun Korkut zum Saisonende geht, was an der allgemeine Lage allerdings auch nichts mehr änderte. Rudi Völler hielt dann auch noch an seiner Behauptung fest, die Verpflichtung von Korkut sei kein Fehler gewesen. Dies verdeutlichte noch einmal sehr schön das Problem im Management, den völligen Verlust des Bezugs zur Realität. Es würde zu einem wahnsinnigen Lachen führen, wenn Völler nun auch noch Tuchel holen würde, anstatt mit seinen Freunden im Management endlich die Stadt zu verlassen.

Wenn auch der Abstiegskampf zum Witz wird
Schalke 04 hat eine üble Saison erwischt und musste nun vor heimischem Publikum gegen den Hamburger SV ran, der eine noch üblere Spielzeit hat. Dies lag ebenfalls an einigen Merkwürdigkeiten, die oft genug zu der Frage führte, ob der Abstieg des HSV nicht forciert wird, was hier immer wieder diskutiert wurde.  Die Schalker gingen mit1:0 in Führung, was erst einmal keine Überraschungen war und auch für die Benachteiligungen durch den Schiedsrichter galt. Ein Problem mit welchem der Dino die ganze Saison schon zu kämpfen hat. Diesmal war es namentlich Markus Schmidt, der die Verantwortung zu tragen hatte. Es sollte aber noch richtig merkwürdig werden, denn der HSV glich noch aus und dann schossen die Schalker noch das 2:1, dies wurde aber nicht gegeben und damit wurde der FC Ingolstadt zum zweiten Absteiger der Saison  und zwar mit Geschmäckle. Der FCI musste beim SC Freiburg ran und dort sah alles ebenfalls überraschungslos aus und die Breisgauer gingen mit 1:0 in Führung. Allerdings ging es mit 1:1 in die Pause und so sollte es dann auch bis zum Schluss bleiben, was durch das Skandalspiel auf Schalke für die Ingolstädter die erwähnten Konsequenzen hatte. Im Breisgau war es übrigens Schiedsrichter Bastian Dankert, der in einem entscheidenden Spiel für Gesprächsstoff sorgte. Das Spiel Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim bot den Jungs von der Weser die Chance ein riesiges Comeback in der Saison noch zu verfeinern aber da hatten die SAP-ler ordentlich was dagegen und spielten sich bis zum 5:0. Dann erwachten plötzlich auch die Bremer und schossen zwar noch drei Tore zum 3:5-Endstand, der aber an den grundlegenden Fakten nichts mehr ändern sollte. Ganz zum Schluss stand noch ein Derby an und zwar zwischen dem FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt, wo vor allem die Frankfurter noch für große Probleme bei den Mainzern sorgen konnten. So sah es zur Halbzeit auch aus, denn die Frankfurter führten mit 1:0 und erhöhten danach direkt auch noch auf 2:0. Allerdings kamen die Mainzer mit gleich vier Treffern zurück und drehten das Spiel. Den Schlusspunkt zum 4:2 setzte dabei dann auch noch ein Elfer. Mit Marco Fritz, muss man leider auch hier auf den Schiri hinweisen, womit die bekannten Probleme mit merkwürdig schlechten Leistungen die Saison wohl tatsächlich bis zum allerletzten Spieltag begleiten werden. Nun darf man schon aufs Geschmäckle des kommenden Samstags gespannt sein.

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