Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Kein neues Drehbuch

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Englische Woche und somit ist nun auch schon der 4. Spieltag wieder Geschichte und wenn man es genau betrachtet, hat man sich für die aktuelle Saison offensichtlich nicht viel Neues überlegt, sondern scheint das Drehbuch der letzten Saison einfach noch einmal nutzen zu wollen aber die Saison ist noch jung und vielleicht wird man doch noch überrascht. So denkt und hofft Uli zu dieser Zeit in Sachen Fußball übrigens immer wieder und dann passierte in diesem Jahr das Folgende. Borussia Dortmund fuhr erneut einen hohen Sieg ein, diesmal war es ein 5:1 gegen den VfL Wolfsburg in der Autoskandalstadt. Was die Höhe des Sieges angeht, sollte der Dank des BVB auch an Schiri Daniel Siebert gehen, der seinen Beitrag lieferte. Es war aber trotzdem ganz allgemein ein tolles Spiel, allerdings konnte auch an diesem Abend Mario Gomez wieder nicht überzeugen. Dortmund machte sich so übrigens wieder früh auf den Weg ein rekordverdächtiger Tabellenzweiter zu werden, was temporär auch schnell danebengehen kann, wie ein Blick auf die Tabelle zeigt. Der FC Ingolstadt empfing Eintracht Frankfurt, die mit einem verdienten Sieg, in einem mittelmäßigen Spiel, mit 2:0 gewannen und so weiter an einem richtig guten Saisonstart am Main basteln. Das genaue Gegenteil bleibt es beim Hamburger SV, denn der Dino trat an der Dreisam gegen den SC Freiburg an und die Breisgauer siegten etwas glücklich mit 1:0.  Nachdem Werder Bremen mit Alexander Nouri schon einen neuen Trainer hatte, könnte es ganz bald auch schon Bruno Labbadia erwischen, der nun nur noch auf Bewährung ist. Beim letzten Spiel des Dienstagabends zwischen Darmstadt 98 und 1899 Hoffenheim, welches 1:1 endete, gab es ein weiteres Schiedsrichterdebut mit Frank Willenborg und auch dabei zeigte sich wieder, dass nichts Gutes nachkommt, was längst kein Zufall mehr sein kann.  Später am Abend sollte man in der ARD seine Fehler wieder rechtfertigen, auch dies kennt man schon länger, es endete allerdings damit, dass er den Lilien einen klaren Elfer verweigerte, was dann selbst fürs Staatsfernsehen zu viel war. Somit war man bestens auf den Mittwoch vorbereitet, wo die fehelenden fünf Begegnungen ausgespielt werden sollten.

ARD räumt endlich eigene Lügen ein
Fangen wir doch mit dem Spiel FC Bayern München gegen Hertha BSC Berlin an. Hatte man beim Hauptstadtclub im Vorfeld so viele Worte gemacht, fehlten dann die Taten. Schlimmer noch, man hatte fast alles vergessen, was man bisher in der Saison gezeigt hatte, dass dies ausgerechnet gegen das vermeintliche Premiumprodukt des deutschen Vereinsfußballs geschah, ist längst auch ein auffälliger Trend. Der FCB gewann mit 3:0 und man muss sagen, dass auch dieser Sieg vor allem ein Geschenk des Gegners war, was es wieder einmal zu einem Trauerspiel machte. Um bei richtig unbeliebten Vereinen zu bleiben, geht es mit der Partie RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach weiter. Hier gilt es den genialen Protest der Fohlenfans in Sachen Tradition zu loben. Später am Abend merkte man, dass RB etwa den Rückhalt im Staatsfernsehen hat, wie man es vom FCB kennt, was Böses erahnen lässt. Immerhin räumte man bei der ARD endlich ein, dass die dortigen Bilder lügen. Nichts Neues und trotzdem schön, dass man es dort endlich auf den Punkt bringt. Am Ende gab es übrigens ein 1:1 in der sächsischen Metropole. Um bei den Mannschaften aus dem Rheinland zu bleiben, musste der 1. FC Köln zu Schalke 04 und sorgte dort mit einem, wenn auch glücklichen, 3:1-Sieg für den Fakt, dass die Neustrukturierung bei S04 schlichtweg gescheitert ist. Noch einmal Rheinland, wo Bayer 04 Leverkusen auf den FC Augsburg traf. Leverkusen, immerhin heimlicher Meisterkandidat der etablierten Massenmedien, untermauert langsam aber ganz sicher einen Fehlstart. Auch hier kennt man die Probleme seit langer Zeit und ignoriert sie. Ein Teil davon ist Sportchef Rudi Völler, der wieder viel erzählte, auch dies kennt man aus der letzten Saison bereits und fragt sich, wie lange er noch so weiter machen kann. Selbst ein Elfer half den Leverkusenern nicht und es endete tatsächlich torlos. Ohne Worte und da sollte sich Völler übrigens einfach anschließen. Dann gab es noch Werder Bremen gegen den FSV Mainz 05. Der bereits erwähnte neue Trainer Nouri, wird wohl nur ein Übergang sein, auch wenn die Jungs von der Weser bis fast zum Ende 1:0 führten, dann aber tatsächlich noch eine 1:2-Niederlage einstecken mussten. Für den Knaller des Spiels sorgte wieder einmal Schiedsrichter Wolfgang Stark, der den Trainer von Werder auf die Tribüne schickte, was einfach wieder nur lächerlich war und man sich wirklich fragen muss, wer Stark endlich stoppt , DFB und DFL fallen hier wohl eher aus. Auch dies zeigte aber sehr schön, was mit der Überschrift gemeint war.

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