Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Könnte eine heitere Saison werden

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Am Freitagabend begann an der Dreisam auch für die nicht international tätigen Mannschaften eine englische Woche und das Spiel zwischen dem SC Freiburg und Hertha BSC Berlin sollte dann auch direkt einmal fast 100 Minuten dauern und am Ende verloren die Breisgauer zwei verdiente Punkte durch ein 2:2. Es sollte aber nur der Auftakt für einen ebenso spektakulären, wie auch skandalösen 4. Spieltag sein. Auch weiterhin kommt eigentlich kaum noch ein Spiel ohne unfassbare Fehlentscheidungen der Schiedsrichter aus und somit muss man davon ausgehen, dass es sich hierbei um Vorsatz der vermeintlich mächtigen in diesem Sport handelt, denn entweder können die eingesetzten Schiris es nicht besser, dann hätte man sie längst ersetzen müssen oder sie sollen so handeln und was dies bedeutet, mag man sich gar nicht erst überlegen. Das größte Skandalspiel am Samstag war die Partie zwischen Schalke 04 und Eintracht Frankfurt, welches ebenfalls 2:2 endete und die Frankfurter wieder massiv benachteiligte aber auch die Schalker schwer schwächte, denn zwei der insgesamt drei Platzverweise der Partie richteten sich gegen die Königsblauen. Auch nicht von Schiedsrichterfehlern verschont blieb die Partie zwischen dem FC Augsburg und Werder Bremen, welche mit 4:2 endete. Das spektakulärste Tor war der 2:0-Siegtreffer von Moritz Stoppelkamp aus gut 83 Metern Distanz, der seinen SC Paderborn somit zu mindestens für den Samstag gegen Hannover 96 an die Spitze der Tabelle schoss. Mit 2:0 siegte auch 1899 Hoffenheim beim VfB Stuttgart, was zu einer absolut verständlichen Ausweitung der Stuttgarter Fanproteste führte, die langsam erhört werden sollte, wenn man den Graben nicht noch tiefer werden lassen will.

Kein Wochenende ohne bayerische Skandale

Die zweite Sensation schaffte an diesem Samstag der Hamburger SV unter dem neuen Trainer Josef Zinnbauer. In seinem ersten Heimspiel schaffte sein HSV ein 0:0 gegen den FC Bayern München, der sich damit wieder einmal bis auf die Knochen blamierte. Die Ausreden mancher Protagonisten im Zusammenhang mit dem internationalen Geschäft unter der Woche, kann man bei dem Kader nur als lächerlich bezeichnen. Lächerlich bleiben auch die Ausflüge von Manuel Neuer, mit denen er bis Samstag immer Glück hatte, dieses verließ ihn in Hamburg allerdings und somit konnte er den Siegtreffer der Nordlichter nur durch ein Foul verhindern, also in der unfairen Art, wie man sie beim FCB nur zu gut kennt. Jeder andere Torhüter hätte dafür die rote Karte gesehen, da im Bezug zu den Bayern aber alles etwas anders in Sachen Fußball ist, gab es natürlich nur eine gelbe Karte. Dies ist fast so lachhaft, wie die Tatsache, dass Uli Hoeneß, der große bayerische Verbrecher, schon wieder die Freiheit genießen darf, wenn auch nur temporär. Ein wenig Krankenhaus, minimale Haftzeit und nun schon Freigänger, da wächst das Geschmäckle bei diesem Skandal weiter an und man darf sich nicht wundern, wenn sich manche Menschen auch hier wieder fragen, ob man hier tatsächlich von Gleichbehandlung sprechen kann. Da passt es auch, dass die Bayern nach dem vierten Spiel immerhin schon zwei Punkte geschenkt bekommen haben und es bleibt auch weiterhin keine Überraschung, wenn bei einem solchen Saisonverlauf am Ende wieder das forcierte Premiumprodukt Meister wird.

Rhein in Flammen

Übrigens Borussia Dortmund zeigt im Moment keine allzu großen Ambitionen auf die Meisterschale, wie man bislang festhalten kann, verloren sie doch am Samstagabend mit 2:0 beim FSV Mainz 05, womit man beim BVB nicht gerade von einem gelungenen Saisonstart sprechen kann. Für die Mainzer reichte das Ergebnis aber auch nicht, um noch am Samstag dem SCP die Tabellenspitze zu entreißen. Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der rheinischen Vereine und vorm großen Derby, sollte erst einmal Bayer 04 Leverkusen beim VfL Wolfsburg ran. In der Autostadt schaffte dann Schiri Deniz Aytekin, der für seine Kartenspiele bekannt ist, schon in der 7. Minute Fakten und schickte Giulio Donati vom Platz, womit Leverkusen die meiste Zeit des Spiels nur noch zehn Spieler hatte, was auch eine Erklärung dafür war, dass sie am Ende mit 4:1 gegen die Wölfe verlieren sollten. Durch dieses Ergebnis blieben auch die Paderborner tatsächlich weiterhin Tabellenführer und man erahnt schon, dass es eine heitere Saison werden könnte, wenn es so weitergeht und genau danach sieht es im Moment aus. Den Abschluss des Spieltags machte dann das große rheinische Derby und der 1. FC Köln empfing den Erzrivalen Borussia Mönchengladbach. Nach einem solchen Skandalspieltag war eigentlich damit zu rechnen, dass es auch diese Partie in sich haben sollte, dem war allerdings ganz und gar nicht so und am Ende stand ein unspektakuläres und vor allem torloses Unentschieden. Dieses Ergebnis sollte trotzdem weitreichende Auswirkungen haben, so ist Paderborn tatsächlich am Ende des Spieltags noch immer Tabellenführer, viel wichtiger ist aber, dass die Werkself weiterhin die Macht am Rhein bleibt.

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