Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Mit Herz und Hirn?

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die eigentlich große Nachricht gab es kurz bevor der 25. Spieltag startete, denn Joachim Löw und der wichtigste Teil seines Stabes verlängerten ihre Verträge vorzeitig bis zur WM 2018 in Russland. Es war eine Entscheidung von Herz und Hirn, wie zu hören war, was irgendwie nicht wirklich zum Fußball dieser Tage passt. Wie immer ging es am Freitagabend los und zwar mit der Partie zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem VfB Stuttgart. Die Werkself hatte ihrem Trainer drei Punkt zum Geburtstag versprochen. Auch wenn es erst einmal gar nicht so aussah, sollte Roger Schmidt an seinem 48. Geburtstag das versprochene Geschenk bekommen, denn am Ende gewann B04 doch sehr souverän mit 4:0 und so konnte es eigentlich auch gleich weitergehen und dies tat es auch. Der SC Paderborn war am Samstag bei Eintracht Frankfurt und es sollte für die Ostwestfalen noch tiefer in den Abstiegskampf gehen, denn die Eintracht gewann, ebenfalls ganz souverän, gegen die Paderborner auch mit 4:0. Und es sollte gleich noch einmal vier Tore geben und dies in der Hauptstadt. Dort traf Hertha BSC Berlin auf Schalke 04 und man mochte meinen, dass dies eine klare Sache sei. Allerdings war letztendlich kaum etwas klar, denn die Berliner sollten zweimal in Führung gehen, allerdings schafften die Schalker auch zweimal den Ausgleich, womit das 2:2 ein Erfolg für die Berliner war aber nicht der ganz große Wurf, der möglich gewesen wäre.

Manches ändert sich einfach nie
Drei Spiele mit jeweils vier Toren sind schon einmal nicht ganz zu verachten und es sollte an diesem Samstag noch ein weiteres Spiel mit vier Treffern folgen, denn der FC Bayern München gewann mit 4:0 an der Weser gegen Werder Bremen. Wieder ein Sieg des Premiumproduktes der Bundesliga, wo es sich nicht lohnt, aus den bekannten Gründen, weiter drüber zu schreiben. Aber auch an den bekannt schlechten Schiedsrichterleistungen änderte sich an diesem Wochenende selbstverständlich nicht viel. Ein gutes Beispiel dafür war der 3:0-Heimsieg von 1899 Hoffenheim gegen den Hamburger SV. Die Partie war noch keine 20 Minuten alt, da bekamen die SAP-ler nicht nur einen Elfer, sondern es gab auch noch die rote Karte gegen den HSV-Keeper Jaroslav Drobny. Schiedsrichter Günter Perl, welcher auch immer wieder gerne auffällt, nahm mit dieser mindestens diskussionswürdigen Entscheidung doch massiven Einfluss auf den weiteren Spielverlauf und genau dieser Weg muss gestoppt werden, verliert der Fußball doch sonst auch weiterhin immer mehr an Glaubwürdigkeit. Außerdem erkennt man, die Tore wurden langsam weniger und dieser Trend sollte sich erst einmal weiter fortsetzen. Der Logik, der weniger werdenden Tore folgend, schaffte der FSV Mainz 05 einen 2:0-Auswärtssieg beim FC Augsburg, was man schon auch einen Achtungserfolg der Mainzer in der Puppenkiste nennen konnte. Nun war der Zeitpunkt gekommen, wo man auch mit Spannung auf das so genannte Topspiel am Abend wartete, immerhin stand ein wirklich Klassiker auf dem Spielplan der Bundesliga.

Ein wenig Langeweile und ein großer Witz
Borussia Dortmund gegen den 1. FC Köln, das klingt natürlich schon nach ganz großem Kino. Nicht nur, dass es am Ende ein torloses Unentschieden gab, zeigte auf, dass es eher wieder Magerkost war, wie man sie leider in dieser Saison vor allem auch von der rheinischen Fahrstuhlmannschaft her gewohnt ist. Was diesen FC anging, gab es aber vor einigen Tagen gerade erst einen großen Witz. Nur 200.000 Euro plus einige gesperrte Plätze im Stadion, war die Strafe, welche es für die letzten schweren Ausschreitungen des Anhangs gab. Dies belegte wieder einmal, dass es längst auch im Fußball eine Zweiklassengesellschaft gibt. Dynamo Dresden hätte für so etwas wahrscheinlich gleich wieder ein Geisterspiel bekommen. Die Hoffnung, dass es noch einmal besser werden sollte, lag somit dann ein wenig auf den beiden Sonntagsspielen und den Auftakt machte der VfL Wolfsburg, der den SC Freiburg empfing. Hier sollte sich die angesprochene Hoffnung auch gleich erfüllen und es wurde ein klarer 3:0-Heimsieg für die Wölfe. Es sollte dann noch die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und Hannover 96 folgen, welche auch für Leverkusener nicht uninteressant war aber leider nicht gut, denn auch hier setzte sich der Favorit, als die Fohlen, mit 2:0 durch, womit Bayer erst einmal noch hinter der Borussia vom Niederrhein blieb.

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