Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Nach Brasilien ist vor Russland

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Sport und Politik sollten getrennt agieren, heißt es oft genug, wenn es allerdings um Propaganda geht, kann dies ganz schnell anderes aussehen und leider wird auch der Fußball in diesem Kontext längst gezielt missbraucht. Die Weltmeisterschaft in Brasilien ist gerade erst vorbei, da gehen in Deutschland die Diskusionen schon los, dass man die kommende WM in vier Jahren in Russland, dort nicht ausspielen sollte. Man erkennt deutlich, dass man vor allem medial längst in den Kalten Krieg zurückgekehrt ist. Dies war übrigens während der WM zum Teil auch schon deutlich in der Berichterstattung der Spiele mit russischer Beteiligung zu spüren und auch dort wurde klar, dass die Politisierung des Fußballs nur dem Zwecke der westlichen Propaganda dient und genau hier lauert die Gefahr. Es gibt aber noch andere interessante Fakten, die zeigen, wie gezielt hier vorgegangen wird. Natürlich kann man jetzt ergebnisoffen über ein sportliches Großereignis in vier Jahren diskutieren, man könnte sich aber auch über aktuelle Wettkämpfe unterhalten, denn am heutigen Tage endet im russischen Kazan die WM im Fechten. Merkwürdigerweise feiert man hier recht kritiklos deutsche Siege und großartige Boykottaufrufe gab es keine. Des Rätsels Lösung ist vielleicht, dass man meint über eine Sportart, wie den Fußball, die Massen besser lenken zu können. In Sachen Ablenkung hat dies in Brasilien immerhin schon ziemlich gut funktioniert. Wie man es auch immer drehen und wenden mag, Sport und Politik zu vermengen ist sehr bedenklich und Sport für politische Propaganda zu missbrauchen, gehört verboten und dies sollte, gerade auch im Fußball, klar gezeigt werden und dafür gibt es bald schon wieder jedes Wochenende eine gute Plattform und die Fans können in den Stadien der Republik klar Position beziehen, in dem sie zeigen, dass sie sich für so etwas nicht vor den Karren spannen lassen.

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