Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Nach der WM ist vor der EM

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Stück für Stück rückt die WM 2014 in Brasilien näher, was man in diesen Tagen vor allem im Bereich der darauf ausgerichteten Werbung merkt, die langsam Fahrt aufnimmt. Sportlich steht am kommenden Mittwoch das erste Länderspiel in diesem Jahr für die deutsche Nationalmannschaft vor der Tür und es geht in Stuttgart in einem Freundschaftsspiel gegen Chile. In diesen Tagen geht es aber vor allem auch immer wieder um Fußballeuropameisterschaften. Auf der einen Seite zeigen sich ganz aktuell noch Auswirkungen der EM 2012 in Polen und der Ukraine, denn letztgenanntes Austragungsland erklärte gerade erst, dass es kurz vorm Staatsbankrott steht. Dieses Szenario war durchaus absehbar und es gab vor und auch während dem Turnier klare Warnungen, dass dieser Gigantismus im Namen der UEFA den Menschen dort noch auf die Füße fallen würde. Den Westen freut dies, kann man sich doch nun als Retter aufspielen und so seinen geopolitischen Interessen weiter nachgehen. Dass der Fußball hier seinen Beitrag zu leistet, ist wieder einmal einfach nur erbärmlich. Auf der anderen Seite steht die nächste Fußballeuropameisterschaft 2016 in Frankreich aktuell auch im Fokus und wirft so spannende Schatten voraus. Gerade erst wurden in Nizza die Gruppen ausgelost in denen ab September die Teilnehmer für Frankreich ausgespielt werden. Man erkennt deutlich, warum nach dem großen Turnier auch immer vor dem nächsten großen Turnier ist. Deutschland spielt bei dieser Qualifikation in der Gruppe D und man kann, wie man es gewohnt ist, schon wieder von einer Art Freilosgruppe sprechen, was für weitere Rekorde spricht. Spätestens seitdem FC Bayern München weiß man, dass es in der völligen Kommerzialisierung dieses schönen Sports nur noch um Rekorde geht, auf welchen oftmals fragwürdigen Wegen sie entstehen, hat dann eher nicht zu interessieren. Hier aber nun die Gegner für die LÖWenherzen gegen die man ab September antreten muss:

  • Gibraltar
  • Georgien
  • Schottland
  • Polen
  • Irland

Man erkennt doch deutlich, warum man sagen darf, alles andere als ein glasklarer Gruppensieg ist nicht zu erwarten.

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