Der BALLacker

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Neuer Trainer in Leverkusen – Geht doch!

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Am vergangenen Freitagabend zum Auftakt des 29. Spieltags, welcher hier boykottiert wurde, besiegelt Sami Hyypiä mit einer weiteren Blamage von Bayer 04 Leverkusen, die diesmal im Norden der Republik beim massivst abstiegsgefährdeten Hamburger SV mit 1:2 verloren, das Ende seiner kurzen Karriere bei der Werkself. Am Samstagmorgen wurde bekanntgegeben, dass Hyypiä raus ist und von seinem ehemaligen Kollegen Sascha Lewandowski, der nach der Doppelspitze mit Hyypiä andere Aufgaben im Verein übernommen hatte, beerbt wird. Lewandowski hat nun die große Aufgabe, irgendwie die so gut begonnene Saison noch zu retten und soll laut Rudi Völler, angeblich auch heiß genug für diese Aufgabe sein. Im Sommer soll dann ein neuer Trainer präsentiert werden, mit dem man dann endlich einmal längerfristig, also mehr als drei Jahre, zusammenarbeiten will, wie Völler weiter verlauten ließ. Diese Saison kann wohl kaum noch gerettet werden, was nichts Überraschendes für die Werkself ist, kennt man dieses Problem doch schon seit langer Zeit. Wobei man ebenfalls immer berücksichtigen muss, dass auch die Leverkusener oft genug unter den vermeintlich Unparteiischen zu leiden haben, was auch fürs Spiel gegen den HSV galt, wo Bastian Dankert den Leverkusenern gleich zwei glasklare Elfer verweigerte. Zum Rauswurf von Hyypiä muss man nun natürlich noch anmerken, dass das Management diesmal schneller reagierte, als bei der Katastrophe mit Robin Dutt. Man muss aber ebenso festhalten, dass es seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten, ein Problem im Bereich des Managements gibt. Man sollte den Geist von Vizekusen endlich beerdigen und anständige Ziele verfolgen, wenn dies der Plan von Völler ist und er diesen auch angemessen umgesetzt bekommt, ist alles in Ordnung, andernfalls wird das Mittelmaß gespickt mit wenigen, kleinen Highlights bleiben und dies kann es einfach nicht sein.

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