Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Norden – Süden – Hauptstadt

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nachdem schon fast ein ganzer Tag voller Pyro und viel anderem Spaß am Donnerstag vergangen war, ging es am Abend nahtlos von den Landespokal-endspielen zur Relegation über und dort wurde es richtig heiß, wie es abzusehen war. Schon vorm Anpfiff knallte es in der Autostadt so richtig, was soweit ging, dass sogar Wasserwerfer eingesetzt wurden, denn es stand noch das Nachbarschaftsduell zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig auf dem Plan. Sicherheit war das Thema im Vorfeld und man weiß, dass es auch im Fußball längst einen Kontrollverlust gibt, der so ebenfalls in Niedersachsen deutlich wurde und so kam es nach der Partie zu weiteren Ausschreitungen. Kommen wir aber zum nationalen Auftaktspiel der letzten Meter der Saison. Selbst in einem so wichtigen Spiel bekam man in Wolfsburg das Stadion wieder nicht voll, was man deutlich sah, da half es auch nicht, dass behauptet wurde, es sei ausverkauft gewesen. Dies zeigte auch wieder, wie die hausgemachten Probleme von DFB und DFL immer größer werden. Den Schiri gab an diesem Abend Sascha Stegemann, der leider schnell wieder im Mittelpunkt stand, schenkte er den Wölfen mit einem lächerlichen Handelfer, der einfach keiner war, das 1:0. Die Stimmung verbesserte dies natürlich nicht und die Liga wird so auch nicht glaubwürdiger aber leider musste man auch dort mit einem solchen Verlauf rechnen. Allgemein war seine Leistung ziemlich einseitig und das Spiel selbst war eher ein Grottenkick und so blieb es auch beim 1:0, was das Geschmäckle noch einmal vergrößerte. So war man natürlich gespannt, wie es wohl am Freitag in der Relegation zwischen Jahn Regensburg und 1860 München weitergehen sollte, was ebenfalls ein Hochrisikospiel war und natürlich gab es auch hier zum Start nicht nur eine tolle Choreo der Regensburger, sondern auch feine Pyro von den Gästen. Patrick Ittrich machte hier den Schiri, blieb aber erst einmal unauffällig, so könnte man auch geschönt die Leistung der Löwen beschreiben, eigentlich war sie aber nur unterirdisch und so konnten sie sich glücklich schätzen, dass Regensburg nur einen frühen Treffer in der ersten Halbzeit schoss, mehr wäre durchaus verdient gewesen. Die zweite Halbzeit sollte es dann richtig in sich haben, denn die 60er kamen minimal besser ins Spiel, was auch wirklich nicht schwer war und schafften den Ausgleich. Danach waren es aber nur noch zehn Löwen, was in diesem Kartenspiel absehbar war. Dann gab es einen klaren Elfer für die Regensburger, die diesen allerdings nicht verwandeln konnten, womit es am Ende leider kein wirklich passendes Ergebnis gab aber immerhin sollte nicht der Schiedsrichter verantwortlich sein, was schon lobenswert war.

Das Novum
Gestern war es dann endlich wieder soweit und das DFB-Pokal-Finale stand an und in der Hauptstadt gab es ein Novum, denn Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund trafen so noch nie aufeinander. Der Support war natürlich der pure Wahnsinn. Die Frankfurter boten eine super Choreo, die Dortmunder verzichteten diesmal, da sie die letzten drei Finale mit Choreo verloren hatten. Das bekannte Vorspiel in der ARD wurde zum Teil mit altem Material in Sachen Thomas Tuchel gefüllt, was wieder nicht fürs Staatsfernsehen sprach. Dies galt natürlich auch für den vermeintlich unabhängigen Experten vom FC Bayern München, der auch durch Wiederholungen auffiel und das misslungene Bild so abrundete.  Problematisch hätte es auch durch Deniz Aytekin werden, der den Schiedsrichter gab und für seine Skandalspiele längst legendär ist. Auch seine Ansetzung an dieser Stelle war übrigens ein Novum. Zum Start gab es dort ebenfalls erst einmal wieder wundervolle Pyro und zwar vom BVB-Anhang. Ein tolles Zeichen zum Auftakt, was sich auch bald schon mit dem 1:0 für die Dortmunder im Spiel fortsetzen sollte. Bis etwa zur 30. Minuten wurde es dann eher ermüdend, denn der BVB schien mit der kleinen Führung zufrieden zu sein und die Frankfurter brauchten diese gute halbe Stunde, um ins Spiel zu kommen. Durch den verdienten Ausgleich der Eintracht sollte es dann bis zur Pause schon etwas interessanter werden und die Dortmunder gerieten richtig ins Schwimmen. Einen neuen Tiefpunkt gab es dann in der Halbzeitpause, wo Helene Fischer die Massen bespaßen sollte, dies hatte dieser Pokalabend nun wirklich nicht verdient, es passte aber zum Ausverkaufskonzept, unter welchem leider auch dieser Sport schon länger leidet. Die Quittung war ein angemessenes Pfeifkonzert. Dann sollte es fast direkt mit dem Spiel weitergehen aber erst einmal gab es Pyro von den Frankfurtern, womit es auch dort ausgeglichen war. Alle hatten nun auch begriffen, dass das Spiel an diesem Abend entschieden würde, was der Partie einfach nur gut tat. Dann legten die Dortmunder mit Pyro nach und kurz danach auch mit dem 2:1 aufm Platz und dies durch einen klaren Elfer, den sie verwandelten. So sollte es auch bis zum Ende bleiben, womit es etwas unglücklich für die Jungs aus der Mainmetropole ausging. Richtig schön war, dass man nicht wieder von einem Skandalspiel sprechen musste, was bei dieser Schiedsrichteransetzung, wie erwähnt, nicht selbstverständlich war. Man sah nicht das ganz große Spiel, auch wenn dies, ganz im Stile einer Fake-News, von der ARD behauptet wurde aber es war eine ganz schöne Partie. Auch nachher gibt es noch ein wenig Relegation, bevor es dann gleich zum Wochenstart noch die beiden bereits thematisierten, äußerst spannenden Topspiele der Relegation im Norden und im Süden gibt.

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