Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Rettet den Dino I

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. In diesen Tagen gibt es Fußball ohne Ende und nun wird es in ein paar Stunden auch schon richtig spannend für den Hamburger SV, bevor es aber mehr zur Rettung des Dinos gibt, ein kurzer Rückblick darauf, was sich in den letzten zwei Tagen schon alles getan hat. Am gestrigen Abend stand wirklich großer europäischer Fußball mit deutscher Beteiligung auf dem Plan. In Turin traf SL Benfica oder auch Benfica Lissabon gegen den Sevilla FC an. Die deutsche Beteiligung an diesem ersten europäischen Endspiel kam unter anderem in Person des deutschen Schiedsrichters Felix Brych daher, der spätestens durch das von ihm gegebene Phantomtor von Sinsheim in der abgelaufenen Saison, als Skandalschiedsrichter legendär ist. Den ersten wichtigen europäischen Titel in diesem Jahr holte sich dann Sevilla FC und hier fielen über mehr als zwei Stunden keine Tore aber die Spannung war um ein Vielfaches höher, als beim lauen Kick in Hamburg am Tag zuvor aber dazu später mehr. Der Sieg der Spanier hatte viele Bedeutungen. Deutschland kann sich freuen, dass keine portugiesische Mannschaft in Europa gewann, trifft man doch auf Portugal zum Start der WM in Brasilien. Für Benfica bedeutet die Niederlage, die Fortsetzung des Fluchs des Guttmanns nun schon im achten Finale. Es ist aber auch eine Warnung für Deutschland, denn mit diesem 4:2 nach dem Elfmeterschießen steht fest, dass beide europäischen Finale von Spaniern gewonnen sein werden. Dies sollte die DFB-Auswahl durchaus beunruhigen, womit man beim nächsten Thema wäre. In Europa ist schon einmal klar, in welcher Liga der beste Fußball gespielt wird und dies betrifft den Süden, allerdings den des Kontinents und nicht den Süden Deutschlands.

Tradition muss bleiben
Einen Tag zuvor stand aber auch schon eine deutsche Mannschaft auf dem Platz und zwar die Nationalmannschaft oder vielmehr eine umstrittene Auswahl von Joachim Löw, die man als solche verkaufen wollte. Es ging gegen Polen und endete in Hamburg mit 0:0. In einem doch ziemlich leeren Stadion, wo der Unmut der Zuschauer deutlich hörbar war, was auch mehr als nachvollziehbar war, gab es nur große Langeweile. Der Bundestrainer ignoriert die Unmutsbekundungen der Fans, was ins Bild passt und zeigte so, dass er für alles eine Lösung hat. Was hier geboten wurde, ist eigentlich gar nicht zu kommentieren, hatte es schließlich auch nichts mit der anstehenden WM in Brasilien zu tun, wo sich dann zeigen wird, was Jogi Löw noch alles ignoriert und wo es ihn und seine LÖWenherzen hinführt. Sollte dies nicht der Weltmeistertitel sein, wäre es spätestens an der Zeit, ihn zu ignorieren. In ein paar Stunden sieht es dann in Hamburg zum Glück ganz anders aus und die Hütte dürfte dann wohl richtig voll sein, wenn es zum ersten Teil der Mission geht, in der es um die Rettung des Dinos geht. Der Hamburger SV tritt gegen die SpVgg Greuther Fürth an und es kann nur einen Sieger geben. Da es aus verschiedenen Gründen sehr wichtig ist, dass der HSV in der 1. Liga bleibt, kann der Bitte nach dem direkten Wiederaufstieg der Spielvereinigung leider nicht nachgekommen werden. Natürlich kann den Dino der Bundesliga nur einer retten und dies ist er selbst aber die Aufgabe ist auch durchaus nicht die allerschwerste und so heißt es nachher Daumen drücken, damit die letzte Mannschaft, die die 1. Liga noch nie verlassen hat und somit vom ersten Tag an dabei ist, auch weiterhin dort bleibt. Immerhin geht es um große deutsche Fußballtradition und von dieser ist in letzter Zeit schon viel zu viel zerstört worden. Man darf also gespannt sein, wie sich das Hinspiel der Relegation nachher darstellt.

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