Der BALLacker

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Riesiger Schock in der Winterpause – Junior Malanda tödlich verunglückt

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Das Jahr 2015 begann ganz allgemein schon sehr schockierend, wie der Terror von Paris verdeutlichte aber auch das Fußballjahr beginnt mit äußerst tragischen Nachrichten, denn am vergangenen Samstag kam Bernard Malanda-Adje auf der A2 in der Nähe von Porta Westfalica bei einem Autounfall ums Leben. Junior Malanda wurde nur 20 Jahre alt. Das belgische Nachwuchstalent stand im Dienst des VfL Wolfsburg, wo man sich, wie in der gesamten Fußballwelt, einfach nur geschockt über diese Nachricht zeigte und mit tiefer Trauer und Anteilnahme reagierte. In gut drei Wochen endet die Winterpause und im Moment gehen die Vorbereitungen auf die Rückrunde überall los und da platzte dieser Schock nun mittenrein. Malanda saß auf der Rückbank eines Geländewagens, welcher bei Starkregen und Sturmböen ins Schleudern geriet, über die Leitplanke flog und vor einen Baum prallte. Vorne im Fahrzeug saßen zwei gleichaltrige Landsleute des Fußballers, die nach dem Unfall wohl ansprechbar waren aber trotzdem zur stationären Behandlung ins Krankenhaus kamen. Den Mittelfeldspieler der Wölfe hatte es wohl aus dem Fahrzeug geschleudert und er verstarb noch an der Unfallstelle. Der VfL Wolfsburg hatte wegen der Geschehnisse am Samstag, kurz nach bekannt werden der Todesnachricht, welche den Verein am Flughafen erreichte, den geplanten Abflug ins Trainingslager nach Südafrika erst einmal abgesagt, um in Ruhe überlegen zu können, ob man diesen Teil der Vorbereitung nun ganz absagen sollte. Am Sonntag teilte Manager Klaus Allofs in einer Pressekonferenz mit, dass man sich noch am gleichen Nachmittag gemeinsam mit den Fans von dem Verstorbenen verabschieden würde, um im Anschluss dann aber doch direkt nach Kapstadt zu fliegen. Eine äußerst schwere Entscheidung, welche sich bestimmt niemand leicht gemacht hatte, denn auf der einen Seite muss es weitergehen und auf der anderen sitzt der Schock natürlich unendlich tief. Leider weiß man aus der Erfahrung der letzten Jahre allerdings auch, dass dieser Schock meist nicht allzu lange anhält, bevor es ganz normal weitergeht. Man darf nun schauen, wie es in gut drei Wochen ausschaut, wenn die Rückrunde  ausgerechnet mit der Partie zwischen den Wölfen und dem FC Bayern München eröffnet wird.

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