Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Schaulaufen der vermeintlich Unparteiischen

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Profifußball macht immer weniger Spaß, dies zeigte sich leider auch am vergangenen 12. Spieltag wieder. Am Freitag, im großen Niedersachsenderby zwischen Hannover 96 und der Eintracht aus Braunschweig, welches es so seit fast vier Jahrzehnten schon nicht mehr gab, war auf den Rängen wesentlich mehr los, als auf dem Platz, was die vermeintlich Mächtigen im Fußball wieder einmal ziemlich gestört haben dürfte. Bei diesem 0:0 muss man vom Sieger aus Braunschweig sprechen. Der Samstag bot Fußballskandale pur, die leider immer mehr zur Regel werden und der Dank gilt der völligen Kommerzialisierung. Beginnen will ich aber mit dem Torspektakel von Leverkusen. An diesem Samstag hatte Bayer 04 Leverkusen den Hamburger SV zu Gast und mit acht Toren sollte es doch sehr torreich werden und die Werkself gewann mit 5:3. Außerhalb Leverkusens sollten aber die vermeintlich Unparteiischen regieren und da dies immer mehr zur Regel wird, verliert dieser Sport auch immer mehr an Glaubwürdigkeit. Im Bayernderby zwischen dem FC Bayern München und dem FC Augsburg war es Peter Gagelmann der den Bayern zum 3:0-Heimsieg verhalf, womit der FCB, bei einer positiven Bewertung, nun schon elf Punkte geschenkt bekommen hat, was zeigt, wie verfälscht die aktuelle Tabelle ist. Wie es um das Verhältnis der Bayern und der Schiris bestellt ist, zeigte auch das Verhalten des Schiedsrichtergespanns. Ermahnungen an Pep Guardiola endeten in einer Knuddelorgie, Protest des FCA-Trainers Markus Weinzierl über einen ungerechtfertigten Elfer, der das Fass zum überlaufen brachte, endeten für ihn auf der Tribüne. Ein lächerliches Schauspiel.

Wie man Verfolger auf Distanz hält und dies vom Staatsfernsehen unterstützt wird
Jochen Drews war der Schiri der Parallel dafür sorgte, dass die Borussia aus Dortmund den Anschluss ein wenig verlor. Übrigens nicht das erste Mal, dass er für Probleme bei den Dortmundern sorgte, wie auch Trainer Jürgen Klopp anmerkte. Wie auch in Augsburg, gab es hier Proteste der Verantwortlichen aber schon die letzten Spieltage haben gezeigt, dass diese nichts bringen. So verlor der BVB ungerechtfertigt mit 2:1 beim VfL Wolfsburg. Völlig unabhängig von dieser maßlosen Unfairness, gab es Protest der wahren Dortmunder Fans, die gegen die Sanktionen protestierten, die die Dortmunder Fußballfunktionäre, die meinen sie hätten die alleinige Macht in diesem Sport, verhangen hatten. Man muss an dieser Stelle nur anmerken, dass da noch mehr geht aber es ist auch erst ein Drittel der Saison gespielt. Auch in Sinsheim ging es, wie schon in den letzten Wochen, skandalträchtig weiter und wieder verlor 1899 Hoffenheim deshalb, diesmal mit 2:3 gegen Hertha BSC Berlin. Schaut man sich an, dass Deniz Aytekin diese Partie leitete, überrascht es allerdings nicht, dass es ein Skandalspiel wurde, was für ein ansonsten sehr packendes Spiel doch traurig ist. Die letzte große Witznummer gab es dann im Abendspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Nürnberg. Der FCN war absolut überlegen und führte mehr als 70 Minuten lang verdient mit 1:0. Allerdings gab es mit Christian Dingert einen als Schiri getarnten Borussen, der dies nicht zulassen wollte und somit so auf das Spiel einwirkte, dass die Fohlen am Ende noch mit 3:1 gewinnen sollten.

Der Tag der Eurofighter
Nach diesem erbärmlichen Sieg für den Borussen-Trainer Lucien Favre, der nun seit genau 1.000 Tagen auf dem Bökelberg ist, stand der Sontag ganz im Zeichen der Eurofighter. Hier standen dann gleich zwei große Derbys an und die Spannung war groß, vor allem da es für die Eurofighter im internationalen Geschäft unter der Woche nicht wirklich gut lief und somit die Hoffnungen auf der Liga lagen.  Im 11. Bundesligaderby zwischen dem FSV Mainz 05 und der Eintracht aus Frankfurt, sollte es für die Frankfurter auch weiterhin schlecht aussehen, kassierten sie doch ein Last-Minute-Tor und verloren auch dieses so wichtige Spiel, womit sich der Negativtrend von unter der Woche fortsetzte. Zum Abschluss dieses Spieltags musste dann der VfB Stuttgart im Breisgau gegen den SC Freiburg antreten, die auch nicht gerade eine erfolgreiche Woche hinter sich hatten. Der Misserfolg sollte sich allerdings in der Liga fortsetzen, stand es doch nach gerade einmal zehn Minuten schon 2:0 für die Schwaben und so sah es dann auch zur Halbzeit aus. Nachdem es bis fast zur 80. Spielminute etwas ruhiger war, verkürzten die Breisgauer noch einmal auf 2:1, allerdings stockten die Stuttgarter kurz danach direkt wieder auf 3:1 auf, womit das alte Torverhältnis direkt wieder hergestellt war. Auch dieses letzte Spiel unter Leitung von Felix Zwayer musste, passend zum gesamten Spieltag, als Skandalspiel verbuchte werden, was die Freiburger auch deutlich äußerten. Am Ende blieb es dann auch beim 3:1 und so sah es dann für den SCF auch nicht besser aus, als für die Frankfurter und man musste festhalten, dass sich der Trend von unter der Woche für die Eurofighter auch in der Liga fortsetzte, was dann auch die letzte Erkenntnis dieses aufregenden Spieltags gewesen sein sollte. In 14 Tagen geht es dann nach der Länderspielpause weiter.

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